Mühle

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Waschlmühle in Ebenau.

Die Mühle war über viele Jahrhunderte prägende Gebäude und wichtige Institution für die Wirtschaft und das Leben der Menschen im Land Salzburg.

Geschichtliche Notizen

In der Stadt Salzburg weist der Name des heutigen Stadtteils und früheren Vorort Mülln darauf hin, dass dort mehrere Mühlen angesiedelt waren, die mit dem Wasser des Müllner Arms des Almkanals betrieben wurden. Im 12. Jahrhundert entstanden in Mülln die Salzachmühle des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern und die Stiftsmühle im Bereich des damaligen Erzstifts St. Peter.

Eine weitere alte Mühle im damaligen Erzbistum, dem heutigen Bundesland Salzburg ist die Nonnberg-Mühle in Hallein.

In der Ausgabe vom 5. Februar 1797 der Medicinisch chirurgische Zeitung steht zu lesen, "das reinste Wasser ist das unter den Mühlen, weil es durch die Erschütterung verbessert ist."[1]

Ende des 19. Jahrhunderts gab es einen Oberösterreichisch-salzburgischen Mühlenverband.[2]

Etwa 2 000 Mühlen gab es in ganz Österreich kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. 1995, einige Jahre vor dem Beitritt Österreichs zur EU, waren es nur mehr 278, im Jahr 2000 dann nur mehr 185, 2011 dürften es noch zwischen 130 und 140 sein. Mit Ende 2011 sperrte nach über 700 Jahren die Salzburger Rauchmühle zu. Sie war im Land Salzburg mit 25 000 Tonnen Jahresleistung mit Abstand die größte Mühle.

Nach Auskunft von Innungsmeister Franz Grabmer von der Stiftsbäckerei St. Peter sind im Bundesland noch sechs Mühlen aktiv, wobei es im Pinzgau und Pongau gar keinen aktiven Betrieb mehr gibt.

Mühlen im Land Salzburg (Auswahl)

Im Land Salzburg gibt es mehrere Standorte mit Mühlen, die wieder der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurden, zumindest zeitweise:

Einst bestanden haben

Weitere Mühlen

Eine Übersicht über alle im Salzburgwiki bisher erfassten Mühlen findest du in der Kategorie:Mühle.

Bilder

 Mühle – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

Fußnoten

  1. Quelle ANNO, Medicinisch chirurgische Zeitung, Ausgabe vom 5. Februar 1797, Seite 13
  2. Quellen ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 27. Juni 1895, Seite 2, und ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 4. April 1900