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Aktion Film Salzburg

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Die Aktion Film Salzburg war eine Bildungs- und Beratungsinsitution mit dem Schwerpunkt audiovisuelle Medien. 2018 hat sie sich aufgelöst.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

"Im Zeitalter der Informationstechnologie ist eine umfassende und kompetente Medienerziehung für die jungen Menschen in Salzburg von großer Bedeutung.

Dabei geht es um die Ausprägung jener Fähigkeiten, mit der Flut an massenmedialen Angeboten bewusst und kritisch umzugehen" (Arbeitsübereinkommen der Salzburger Landesregierung 2004 bis 2009).

Die Aktion Film Salzburg bietet prozessorientierte Medienarbeit unter dem Focus ganzheitlicher und selbstbewusstheitsfördernder Zielsetzungen.

Geschichte der Aktion Film

1950er Jahre

6. Juli 1956: Gründungsversammlung der Aktion „Der gute Film“ in Salzburg: Auf Einladung von Prof.Dr. Franz Zöchbauer (Obmann der Salzburger Filmgilde) kamen der Leiter der Filmabteilung des BMfUuK (Dr. Raimund Warhanek), der Geschäftsführer des Fachverbandes der Lichtspieltheaterbesitzer, Landesjugendreferenten und Bildstellenorganisationen zusammen, mit dem Ziel der Bildung kritischer Einstellungen gegenüber Massenmedien und deren sinnvolle Nutzung. Salzburger Erfahrungen hatten gezeigt, dass Sondervorführungen von wertvollen Filmen mit Einführung u. Diskussion und die Arbeit in der Filmerziehung mit den Intentionen des Leiters der Filmabteilung des BMfUuK konvergierten. Denn Förderung des Guten Films und der Filmerziehung ist wirksamer Kampf gegen schlechten Film.

Konstituierung des Vereins Aktion „Der gute Film“ am 8. Juli 1956 mit Zentrale in Wien (design. GF Dr. Sigmund Kennedy), in Laufe der Jahre entstanden Landeskomitees in den Bundesländern; die Kooperation mit dem BMfUuK wurde ausgeweitet, es folgten Kooperationen mit der Bundeskammer für gewerbliche Wirtschaft u. der Hochschule für Bildungswissenschaften Klagenfurt.

Oktober 1956: Arbeitsaufnahme in Wien und Salzburg;

GF: Dr. Sigmund Kennedy; Obmann Dr. Adolf Hübl
November: Beginn der Schulfilmaktion; Schaffung von Plakataktionen u. Merkblättern an Schulen

Die Aktion „Der Gute Film“ Salzburg befasste sich schwerpunktmäßig mit der Verbreitung und Förderung des guten prädikatisierten Films. Geworben wurde mit eigenerstellten Flugblättern, die durch Werbung in der Presse ergänzt wurden. Neben den Filmvorführungen gab es Vorträge, Diskussionen und Fortbildungsveranstaltungen, womit die Aktion „Der Gute Film“ Salzburg einen wesentlichen Beitrag zur Medienerziehung, ihrem filmerzieherischen Auftrag, leistete.

1957: Erlass des BM f. Unterricht u. Filmerziehung mit der Empfehlung für Beratung durch Aktion „Der gute Film“

1959: Einrichtung des Jugendfilmfonds zur Bereitstellung wertvoller Filme für die Schule

1960er Jahre

1960: Tag der Filmerziehung – Vortrag, Filmvorführung und Diskussion an Volks- u. Hauptschulen im Flachgau; Vorführtermine im Lifka Kino, Filmtermine am Land; Filmkurse u. Sonderveranstaltungen, SchülerInnenvorstellungen: gesamt 1.012 Veranstaltungen mit 177.577 BesucherInnen – heute unglaublich anmutende Zahlen

1961: Beitritt als österr. Jugendfilmzentrum zum Internationalen Jugendfilmzentrum (CIFJ)

1961: Festwochen des guten Films im Lifka Kino
Arbeitskreise für Filmerzieher

1962 Obmann Dr Paul Ullmann; GF: Dr. Franz Hubalek

1963: Priesterfilmwoche im Mozartkino (Koop. m. Diözesanfilmstelle)

Internationale Festwoche des religiösen Films im Lifka Kino
Ausweitung der Filmerziehung auf Fernseherziehung

1964: Teilnahme am Internationalen Jugendfilmwettbewerb

Kurse für LehrerInnen über Film- u. Fernseherziehung in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut

1965: Internationales Juniorfilmfestival in der Urania/Wien – Ideenwettbewerb für Jugendfilme in Wien

Filmbesprechungen im Rundfunk (Prof. Dr. Franz Zöchbauer)

1966: Internationales Symposion für Medienerziehung in Wien – 10 Jahre Aktion „Der gute Film“; Obmann Dr. Franz Hubalek

Lehrauftrag für Prof. Dr. Zöchbauer an der Universität Salzburg „Theorie und Praxis der Film- und Fernseherziehung; starke Erweiterung des Filmverleihs; Filmring des Salzburger Bildungswerks (Einbau von Filmerziehung)

1967: Leitung u. interimistische GF Prof. Ferdinand Kastner, erste 16 mm Filmliste

1968: Beteiligung an der Erarbeitung und Finanzierung des 1. Medienlehrgangs: Film-, Funk- u. Fernsehkoffer

Zusammenschluss mit der Fa. Breisky & Co. zur Kommanditgesellschaft „Artis – Kino“
Die Filmvorführungen im Lifka-Kino werden im Dezember eingestellt.

1969: Landesstelle Salzburg: Artis-Kino Lichtspieltheaterkonzession für ausschließliche Programmierung guter Filme. Bis in die Mitte der 70-ger Jahre wurde hier fast täglich ein Film von der „Aktion der Gute Film“ gezeigt.

28. Juli 1969: Vereinsstatuten und Kuratoriumssitzungen werden erstmals erwähnt;

Doz. Dr. Franz Zöchbauer bittet um Entbindung von der Geschäftsführung, steht jedoch weiter für die Programmierung der Vorführungen im Nonstop-Kino zur Verfügung.

Dir. Jakob übernimmt die Geschäftsführung per 1. Juli 1969

In der Kuratoriumssitzung vom 24. Oktober 1969 wird beschlossen einen Werksvertrag mit dem Salzburger Bildungswerk zu schaffen, in dem das SBW in die Tätigkeiten der Aktion der gute Film einbezogen werden soll [Protokoll vom 29.04.69] (lt. Protokoll v. 24.10.69: ..,sodass die Tätigkeiten der Aktion der gute Film vom SBW übernommen wird).

Eine Vereinsgründung scheint nicht mehr so notwendig. Auch die Namen der Institutionen und MitarbeiterInnen des Arbeitsausschusses werden gelistet: so z. B.: 18. Februar 1969: Arbeitsausschuss der Aktion der Gute Film Landesgruppe Salzburg:

1970er Jahre

ab 1. Oktober 1970: GF. Dir. Walter Sulzberger (GF des SBW) – Die Aktion der gute Film Salzburg wird durch das SBW administrativ und organisatorisch betreut; Die Adresse lautet demnach: Gstättengasse 15/II;

Programmierer für das Artis Kino: Doz. Dr. Franz Zöchbauer; Konsulent für die Landbespielung: Major a.D. Franz Jakob – die Bespielung der Landkinos wird jedoch finanziell immer problematischer. Die Schulfilmerziehung leidet unter der schlechten Qualität der Filmkopien, ev. Ersatz wäre das Vorführen von Spielfilmen über das Schulfernsehen. Die Schulfilmerziehung findet in dieser Form nicht mehr statt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Fernsehen gewinnt in der Medienerziehung auch im Erwachsenenbildungsbereich an Bedeutung.

1971: 15 Jahre Aktion „Der gute Film“

Auf- u. Ausbau eines filmkundlichen Archivs durch Dr. Kölblinger
Errichtung von weiteren Filmringen zur Verbesserung der Programmkinos in den Salzburger Landbezirken. Das Nonstopkino überlegt seinen Betrieb auf Grund der Aufhebung der Ermäßigungsbestimmungen für wertvollen und sehr wertvollen Film einzustellen.

1972: Aufbau einer Fachbibliothek

Auf Wunsch der Lehrerschaft wird die Schulfilmerziehung wieder aufgenommen: Veranstaltungen für Schmalfilmvorführungen werden vermehrt an Schulen durchgeführt, da es immer weniger Standortkinos gibt. Entwicklung eines Ausbildungslehrgangs für Referenten in der Filmerziehung

Dr. Jörg Kölblinger übernimmt als neuer Mitarbeiter den Arbeitsbereich Artis-Kino.

1973: Berufung des GF in den Filmbeirat des Unterrichtsministeriums<

Übergabe der GF an Dr.Jörg Kölblinger (hauptamtlich); Dir. Sulzberger ist als Leiter des SBW stark belaste, und Dr. Kölblinger ist wissenschaftlich, praktisch und organisatorisch mehr und mehr für die Aktion der gute Film tätig; enge Kontakte der Zusammenarbeit sollen trotzdem erhalten bleiben.

Konstituierung der Landesstelle Salzburg der Aktion „Der gute Film“ als rechtlich selbständiger Verein; Dr. Peter Hueber: Ständiger Mitarbeiter auf Honorarbasis; Klaus Tschurtschenthaler: Mitarbeiter auf Gehaltsbasis. Das Büro wird aus der administrativen Betreuung durch das Salzburger Bildungswerk ab 1. Februar 1973 herausgenommen - eigenes Büro im Traklhaus.

Kooperation mit Europahaus Salzburg – Kommunikationstrainings im Rahmen einer Schiwoche, Koop.-Veranstaltung mit dem Katholischen Bildungswerk (KBW), KHG „Nonverbale Kommunikation“ (Teilnehmer: Michael Bilic, Richard Krön, Helga u. Jörg Kölblinger u. a.) Wochenendkurse zu nonverbaler Kommunikation; Filmgespräche „Massenmedien u. Kommunikation“, „Wege zur Selbst- u. Fremdkenntnis“, Vorsitzender der Arbeitsausschusssitzung: ORR Dr. Walter Melchar.

Der Arbeitsausschuss empfiehlt eine Steigerung der Kommunikationsfähigkeit der Schüler zu unternehmen und zu erproben, da die Medienerziehung ihren sinnvollen Platz im Rahmen einer Kommunikationserziehung fände – Stellungnahme zum Entwurf eines neuen Medienerlasses, in dem der Landesschulrat keinen weiteren Auftrag zur Durchführung von Schulfilmerziehung an das Landesjugendreferat erteilt; weiters wird beantragt Medienkurse im Rahmen der Lehrerfortbildung aufzunehmen.

Der Arbeitsausschuss wird durch einen Vertreter der Kammer der Gewerblichen Wirtschaft erweitert –

1974: AVM-Börse in Kooperation mit dem ÖGB Wien

Um laufende Ausgaben nicht aus privaten Mitteln von Dr. Kölblinger abdecken zu müssen wird bereits für 1975 bei den Subventionären eine turnusmäßige Jahressubvention im Vorhinein beantragt. Zur Entlastung von Dr. Kölblinger auf Grund der außerordentlich günstigen Entwicklung in der Landbetreuung wird eine Halbtagssekretärin - Eveline Steingress angestellt; Gertrud Tirala und Günther Berauer übernehmen die Bereiche des ausgeschiedenen Peter Hueber;

Ankauf einer gebrauchten Videorekorderanlage.

Ab November wird das Artis-Kino neu programmiert: es wird auf vorwiegend Erst- u. Zweitaufführungen umgestellt.

Aufgaben der Landesstelle Sbg.: Einsatz und Verbreitung von guten Filmen / Programmierung des Kulturkinos ARTIS-Kino / Durchführung von Kursen, Seminaren und Trainings (Filmerziehung, Fernseherziehung; Kommunikationserziehung).

Die Zusammenarbeit mit dem SBW kommt zum Tragen: Projektgruppen des SBW bereiten Veranstaltungen vor, die Aktion Film stellt fachkundige Referenten und Material zur Verfügung.

1975: Tod Franz Zöchbauers Jänner 1975
Seminar für Lehrer „Reden – Zuhören - Kommunikationsübungen“ in Koop. mit dem pädagogischen u. berufspädagogischen Institut; Kommunikationstrainings in Koop. mit Europahaus u. Sbg. Bildungshaus. Referentenschulungen in Koop. mit SBW. Günther Berauer übernimmt die Aufgaben von Frau Tirala, die ihre Mitarbeit beendet Ende 1975 legt Dr. Melchar seine Funktion als Vorsitzender des Arbeitsausschusses zurück.

Umstellung der Programmierung des Artis-Kinos ab Nov. 1974 auf vorwiegend Erst- u. Zweitaufführungen, die ursprüngliche Strukturierung wurde aufgegeben. Nur mehr wenige Sonderveranstaltungen und Filme zur Diskussion werden veranstaltet. – die Besucherzahlen sanken jetzt, wider Erwarten des Kinobesitzers.

Es tauchen die ersten Gedanken an die Schaffung eines Kulturzentrums auf, das bis jetzt bestandene Vollkino müsste aufgegeben werden.

Rumänische Filmwoche in Auftrag des Unterrichtsministeriums; Tagung „Medienpraxis“; Internationale Jugendfilmwoche / Losenstein, Gründung eines eigenen Verleihs

1976: Dr. Krön übernimmt den Vorsitz des Arbeitsausschusses
Veranstaltungsreihe „Kommunikation und Massenmedien“ als Freigegenstand an der BHak und BHaS- Referentin Ursula Kölblinger – dies war ein Schritt voraus, da das BMfU für das Schuljahr 1976/77ein Freifach „Medienkunde“ einrichtete. Ein 16mm Projektor soll angeschafft werden

1977: in der Kuratoriumssitzung vom 14. April wird der Entwurf eines Status für den Verein „Aktion der gute Film“ Landesstelle Salzburg vorgelegt; es soll noch 1977 ein rechtlich eigenständiger Verein gegründet werden.

Die Verhandlungsbasis mit dem GF des Artis-Kinos über die Konzessionierung (dzt. Vollkonzession f. die Aktion der gute Film) sind unzufriedenstellend- beschränktes Mitspracherecht, massive wirtschaftl. Interessen des Besitzers;

Ende 1977: Lifka – Gloria Kino (Gislakai 11), Statutenentwürfe für Aktion der gute Film und Salzburger Filmkulturzentrum, Pachtvertrag Kinocenter I (Elmo) und Gloriakino.

Interimistischer Arbeitsausschuss bis zur vereinsrechtlich wirksamen Wahl des ersten Vorstandes beider Vereine: w. Hofrat Dr. Peter Krön, Richard Krön, O.Amtsrat Walter Strasser, Dir. Walter Sulzberger, Dr. Herbert Werner, Chefredakteur Kurt Wessely.

Grundgedanken zum Institut f. Kommunikationspädagogik
Zusammenarbeit mit dem Kunstverein im Künstlerhaus: Filmprogramm – hier gibt es Einwände der Kammer f. gewerbl. Wirtschaft. Die Unterbringung in neuen Büroräumen wird beantragt, eine zweite Schreibmaschine vom Magistrat an die Aktion der gute Film abgegeben.

1978: Im April konnte das Salzburger Filmkulturzentrum Das KINO seine Tätigkeit aufnehmen. Gf d. Salzburger Filmkulturzentrums: Günther Berauer Der größte Teil der Aktivitäten der Aktion Film Salzburg ging somit an Das KINO über.- Ein von öffentlicher Hand subventioniertes Programmkino, das den Klassikern, Arthouse-Filmen und Randbereichender Filmkultur ein Forum bot, öffnete seine Tore. Der Betrieb des Artis-Kinos wird eingestellt. Neue Aufgaben führen zur Trennung in zwei eigene Vereine und die Übersiedlung der „Aktion der Gute Film“ in die Fürstenallee 45. Die Veranstaltungen „Cinestudio“ und „Der Film zur Diskussion“ wurden noch bis 1981 beibehalten. Der Einsatz von 16mm-Film gewann an Bedeutung, der in den 1980er Jahren dann zunehmend Konkurrenz durch das Video bekam.

Bemerkungen zur „Lebenskultur“ im Land Salzburg: Gründung eines Institutes für Kommunikationspädagogik in Salzburg gilt als logische Alternative zur sinnvollen Weiterarbeit im Bereich Medienpädagogik, Kommunikationspädagogik.

1979: Die Aktion Film wendet sich vermehrt dem Arbeitsgebiet der Praktischen Medienarbeit zu – Kurse und Seminare zum Umgang mit Video und Super8-Film und später zur Fotografie forderten auch vermehrt Neuanschaffungen von Geräten, auch für den Verleih.

1980er Jahre

1983: Dipl.Pädagoge Achim Tschötschel übernimmt nach dem Ausscheiden Dr. Kölblingers die Geschäftsführung der Aktion Film. Die in den letzten Jahren immer mehr überhand genommene Konzentration auf Kommunikationsseminare und –trainings wurde eingestellt, medienkulturelle und medienpädagogische Aufgaben verstärkt wahrgenommen.

1985: Reformbeschlüsse der Statuten durch das Kuratorium führen zur Wandlung und Adaptierung der „Aktion der Gute Film“ zur „Aktion Film Salzburg“. Die Vielfalt der Aufgabenstellungen in den Bereichen Medienkultur, Medienpädagogik und Praktische Medienarbeit wird auch von der Bundesorganisation, die sich jedoch weiterhin vorwiegend dem Thema Film widmet, positiv bewertet.

1987: Neue Räumlichkeiten im Thumegger-Bezirk schufen die Voraussetzung für die Erweiterung der Angebote durch den Ankauf einer Videoschnittanlage (VHS), die später ausgebaut wurde.

Das Konzept der Filmveranstaltungen in den Landkinos wird verändert und die Zusammenarbeit mit dem Landesjugendreferat verstärkt. Ein Filmring wird initiiert, wobei die Aktion Film die Infrastruktur liefert, die Kosten je zur Hälfte getragen werden und örtliche Veranstalter die Planung und Umsetzung übernehmen.

1990er Jahre

1990: Der Geräteverleih des Salzburger Medienservice wird räumlich der Aktion Film zugeordnet und zur Betreuung übergeben.
Die Aktion Film entwickelt sich immer mehr zu einem Service- und Dienstleistungszentrum für audiovisuelle Medien. Beratung und Unterstützung zur eigenständigen aktiven Medienarbeit wird vermehrt von den unterschiedlichsten Zielgruppen in Anspruch genommen.

1991: Tod des GF Achim Tschötschel, Nachfolge Thomas Hein

1993: Wechsel in der GF: Roland Maislinger übernimmt die Geschäftsführung des Vereins. die Bereiche der klassischen Tätigkeiten der Aktion Film im Bildungsbereich Schulen und Erwachsenenbildung werden durch Projekte mit soziokulturellen Einrichtungen erweitert. Die basisorientierte Medienarbeit wird bewusst auf semiprofessionelle Ebene angehoben, gliederte jedoch den professionellen Bereich aus.

1995: Kooperation mit einem Partner muss auf Grund der schlechten finanziellen Situation gesucht werden. Sparmaßnahmen

1996: das Kuratorium stimmt für das Salzburger Bildungswerk als Kooperationspartner; Vereinsstatuten sind abzuändern und ein Kooperationsvertrag auszuarbeiten.

1997: Auflösung des Kuratoriums als oberstes Vereinsorgan; an seine Stelle tritt die Generalversammlung, Kooperation mit dem Salzburger Bildungswerk (die Geschäftsführung erfolgt durch den GF des SBW);

Eine neue Geschäftsordnung wird erarbeitet, ein Kooperationsübereinkommen mit dem SBW geschlossen.

Die Dachorganisation Aktion Film Österreich wird aus finanziellen Gründen mit 31. Dezember 1997 aufgelöst. Den Landesorganisationen wird eine Weiterarbeit als eigenständige Vereine empfohlen.

Rückzug der Arbeiterkammer aus dem Projekt Kiki-Club (Beschluss des Vorstands der AK); eine Weiterführung des Projekts wäre jedoch sinnvoll. Familienfreundliche Gemeinden, Verein Spektrum und Kinderschutzzentrum könnten miteinbezogen werden. Auch die Räume im Brunauerzentrum sollten weiter verfügbar sein. Die Projektkosten kann die AFS nicht alleine tragen.

Der Workshop-Bereich soll um den Bereich neue Medien und deren sinnvolle Nutzung in der Kultur, Bildung und Projektarbeit für Multiplikatoren als auch für Jugendliche erweitert werden. Ebenfalls neu angeboten werden Workshops zum Thema Gewalt und Medien, die gemeinsam mit einem Musikpädagogen und ehemaligem Stuntman durchgeführt werden sollen.

1998: Drei zentrale Punkte sollen die Arbeit der AFS kennzeichnen: Service und Geräteverleih / Medienpädagogik (auch Schaffung einer Plattform mit Netzwerkfunktion) - Offener Kanal

1999: In Kooperation mit Studio West, Verein Spektrum, Zone 11 und Verein Kreativ wird das erste Klappe Salzburger Jugendfilm- und VideoFestival veranstaltet.

Plattform Medienpädagogik als Informations- und Diskussionsforum wird erstellt.

Videoschnittplatz auf digitalen Videoschnitt umgerüstet.

200er Jahre

2003: Projekt EuRegio Medienzentrum gemeinsam mit Radiofabrik.

2018: Nach 62 Jahren sperrt das IMB - Institut für Medienbildung (neuer Name für Aktion Film) zu.[1]

Adresse

5020 Salzburg
Imbergstraße 2/1
Telefon: 0 662 82 20 23
E-Mail: office@aktion-film.at

Quelle

  • Aktion Film

Weblinks