Erbhöfe im Pinzgau

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Erbhöfe im Pinzgau sind bäuerliche Betriebe im politischen Bezirk Zell am See (Pinzgau), die nach dem Salzburger Erbhofgesetz zum Erbhof ernannt wurden.

Allgemeines

Ein bäuerlicher Betrieb, der mindestens 200 Jahre innerhalb derselben Familie im Mannes- oder Frauenstamm vererbt wurde, kann im Bundesland Salzburg zum Erbhof ernannt werden. Die Ernennung zum Erbhof erfolgt nach dem Erbhofgesetz. Nach diesem kann auch ein Hof, der von Seitenverwandten mehr als zweiten Grades nicht im Kaufwege erworben, sondern an diese ebenfalls vererbt worden ist, zum Erbhof werden. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der bäuerliche Betrieb mit einem Wohnhaus versehen und vom Eigentümer selbst bewirtschaftet wird. Im Salzburger Land gibt es mehr als 1 000 Erbhöfe.

Liste der Erbhöfe im Pinzgau

Oberpinzgau

Im Oberpinzgau sind dies:

Mitterpinzgau

Im Mitterpinzgau sind dies:

  • der Erbhof Hinterrain in Leogang, seit 1762 im Besitz der Familie Eder, www.hinterrain.at
  • der Kleintödlinghof in Leogang, seit 1737 im Besitz der Familie Herzog
  • das Flatscherbauerngut der Familie Wimmer in Lofer-Scheffsnoth, seit 1726 im Familienbesitz
  • der Eggerhof der Familie Fersterer in Maria Alm, seit 1804 im Besitz der Familie Fersterer (2005 zum Erbhof ernannt)
  • das Rohrmoosgut der Familie Schwaiger in Maria Alm, seit 1691 im Familienbesitz (2010)
  • das Herzoggut der Familie Hirschbichler in Saalfelden, seit 1660 im Familienbesitz (2010)
  • das Sodergut in Unken, seit ca. 1380 im Familienbesitz[1]
  • das Wimmergut der Familie Johann Flatscher in Unken-Gföll, seit 1400 im Familienbesitz (1997)
  • das Bergergut der Familie Heinrich und Rosa Scheul in Unken-Reith, seit 1596 im Familienbesitz (1997)
  • das Mörtlgut der Familie Alois Stahl in Unken-Niederland, seit 1606 im Familienbesitz (1997)
  • das Bauereggergut der Familie Martin Hinterseer in Unken-Gföll, seit 1611 im Familienbesitz (1997)
  • das Mairgut der Familie Martin Baumgartner in Unken-Gföll, seit 1631 im Familienbesitz (1997)
  • das Fritzgut der Familie Getraud Faistauer in Unken, seit 1645 im Familienbesitz (1997)
  • das Perchtgut der Familie Walter und Katharina Haider in Unken, seit 1650 im Familienbesitz (1997)
  • das Pichlergut der Familie Eduard Wimmer in Unken-Reith, seit 1651 im Familienbesitz (1997)
  • der Pichlerhof der Familie Haider in Unken, seit 1804 im Familienbesitz (2011)
  • das Vorderhamerl- oder Schneidergut der Familie Johann und Monika Lohfeyer in Unken-Gföll, seit 1677 im Familienbesitz (1997)
  • das Herbstgut der Familie Manfred Vitzthum in Unken-Gföll, seit 1678 im Familienbesitz (1997)
  • das Geistlergut der Familie Leopold Schmuck in Unken-Gföll, seit 1692 im Familienbesitz (1997)
  • das Eggergut der Familie Sebastian Wimmer in Unken-Niederland, seit 1731 im Familienbesitz (1997)
  • das Köstlergut der Familie Romana Lidicky in Unken-Niederland, seit 1739 im Familienbesitz (1997)
  • das Schwaigergut der Familie Korbinian und Maria Auer in Unken-Niederland, seit 1744 im Familienbesitz (1997)
  • das Ennsmanngut der Familie Johann und Gerlinde Willberger in Unken-Niederland, seit 1749 im Familienbesitz (1997)
  • das Walchergut der Familie Franz Kolb in Unken-Reith, seit 1757 im Familienbesitz (1997)
  • das Wiesergut der Familie Georg und Marianne Rieder in Unken-Reith, seit 1765 im Familienbesitz (1997)
  • das Falterergut der Familie Albert Hinterseer in Unken, seit 1775 im Familienbesitz (1997)
  • das Haitzmanngut der Familie Sebastian Hohenwarter in Unkenberg, seit 1783 im Familienbesitz (1997)

Unterpinzgau

Im Unterpinzgau sind dies:

Quellen

  • Salzburgwiki, Erbhof
  • Homepage des Amtes der Salzburger Landesregierung
  • Bauern sichern Ernährung der Weltbevölkerung. Eisl überreichte Erbhofurkunden an 19 Bauernfamilien. 1.114 Erbhöfe im ganzen Land. Salzburger Landeskorrespondenz, 27. Oktober 1997
  1. Friederike Zaisberger, Geschichte Salzburgs. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1998, ISBN 3-486-56351-3, und Verlag für Politik und Geschichte, Wien 1998, ISBN 3-7028-0354-8. S. 144.