USK Niedernsill

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USK Niedernsill
Voller Name Sport-Union Niedernsill
Gegründet 30. März 1954
Vereinsfarben Rot-Schwarz
Stadion Luziastadion
5722 Niedernsill, Badeseegelände
Plätze bis zu 1000
Präsident/Obmann Hans Schützenschläger
Trainer Stefan Eschbacher (Fußball)
Adresse 5722 Niedernsill, Zirmkogelstraße 12
Spielklasse 2. Klasse Südwest
Vereinsregister 336526428
Dachverband Sportunion Salzburg

Der Union Sportklub Niedernsill, eigentlich Sport-Union Niedernsill, ist ein polysportiver Verein mit neun Sektionen aus der Pinzgauer Gemeinde Niedernsill. Die Kampfmannschaft der Fußballsektion spielt in der aktuellen Saison (2017/18) in der 2. Klasse Südwest.

Geschichte

Die Sportunion Niedernsill wurde 1954 mit den Sektionen Skilauf und Fußball gegründet. Die Gründungsfunktionäre waren Direktor Viktor Bauernfeind (Obmann), Bürgermeister Martin Schifferegger (Obmann-Stv.), Walter Hilzensauer (Schriftführer), Johann Sagmeister (Kassier), Thomas Waltl (Fachwart für Fußball) und Direktor Wilhelm Aigner (Fachwart für Schilauf). 55 Niedernsiller ließen sich als Mitglieder eintragen. Heute hat die Sportunion über 400 Mitglieder und zählt zu den größten Vereinen der Gemeinde und trägt somit auch einen wesentlichen Beitrag zum dörflichen Leben.

1997 präsentierte sich die Sportunion mit mehreren Sektionen anlässlich der Niedernsiller Bildungswoche. Sie ist bis heute auch der Veranstalter des jährlich stattfindenden Fitlaufes und des Kinderfaschings.

Neben den Gründungssektionen Fußball und Schilauf kamen im Laufe der Jahre folgende Sektionen hinzu: 1958 bis 1970 Tischtennis, seit 1960 Rodeln, seit 1976 Ranggeln und Tennis, seit 1977 der Eisschützenverein, seit 1984 der Bogensportklub, von 1992 bis 1999 die Plattenwerfer (derzeit ruhend gemeldet), seit 1998 der Eishockeyklub.

Obmänner waren seit 1954: Viktor Bauernfeind, Alois Riepler, Alfred Posch, Franz Dullnig, Franz Nindl, Manfred Brugger und Hans Schützenschläger.

Sektion Bogensport

Dr. Georg Klammler, Wirt Helmut Hemetsberger und Alfred Walch hatten 1984 die Idee, eine Sportart auf die Beine zu stellen, die in der Region einzigartig ist und auch touristisch eine Attraktion sein soll. So veranstaltete man z. B. das höchstgelegene Bogenturnier Europas auf dem Kitzsteinhorn, die Landesmeisterschaft usw. 1998 musste die Sektion ruhend gemeldet werden, die bestehende Anlage wurde durch den örtlichen Tourismusverband betreut. 2003 wurde die Sektion wieder aktiviert und durch einen 14-Scheiben 3D-Jagdparcours im Luziawald erweitert, welcher wesentlich zur Attraktivitätssteigerung dieser aufstrebenden Sportart beitrug. Das Bogensport-Angebot wird dementsprechend besonders touristisch genutzt. Obmann ist derzeit Werner Innerhofer.

Sektion Eishockey

Während einiger schneearmer Winter wurde bei längeren Stammtischsitzungen die Idee geboren, Eishockey zu spielen. Ohne eisläuferische Kenntnisse, mit sehr einfacher Regelkunde begaben sich Dutzende Begeisterte auf den zugefrorenen Niedernsiller Badesee. Eishockeyausrüstung war damals Mangelware. So schützten sich die Torhüter mit strohgefüllten Jutesäcke gegen die Schüsse und spielten mit Bergschuhen. Spielfeld war die gesamte Eisfläche des Sees, sofern geräumt und nicht von Zusehern verstellt. Die Spieler hatten bereits Eislaufschuhe, durften jedoch nur flach schießen, um die Torhüter nicht zu gefährden. Die künstliche kleine Insel in der Seemitte gab dem Eishockeyclub den Namen: die „Downsill Islanders“ waren geboren.

1988 nahm man erstmalig am Meisterschaftsbetrieb teil. Trotz einiges Lehrgeldes, dass man in Form sehr hoher Niederlagen bezahlen musste, konnte durch einen einzigen Sieg das angestrebte Ziel, nicht Letzter zu werden, ausgiebig gefeiert werden.

Seit 1990 wird in Niedernsill auch eine Nachwuchsmannschaft trainiert, die aufgrund mangelnder Gegner nur unregelmäßig Freundschaftsspiele bestreitet. Seit dieser Zeit betreuen die Spieler auch einen Natureisplatz im Freizeitgelände, der abseits der Trainingszeiten kostenlos auch Niedernsillern und Gästen zur Verfügung steht. Um mehr Stunden auf Kunsteis zu haben, wird seit damals auch jährlich ein Trainingslager in Tschechien abgehalten.

1996 wurde mit dem Salzburger Vizelandesmeistertitel der größte Erfolg eingefahren. Der Verein besteht auch heute noch hauptsächlich aus Niedernsillern und spielte seit 1998 wieder in der Bezirksliga. Seit 2001 existiert nur mehr eine Landesliga im Bundesland, in welcher die Downsill Islanders regelmäßig am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen.

Finanziert wird der sehr aufwändige Sport hauptsächlich aus den Einnahmen des jährlich organisierten Oktoberfestes.

In den späten 1990er-Jahren war die Begeisterung derart groß, dass auch im Sommer auch Inlineskatern dem Puck nachgejagt wurde. 1998 wurde ein Inline-Hockeyteam ins Leben gerufen, dass an der Meisterschaft der Western Conference (Salzburg, Tirol und Vorarlberg) teilnahm und völlig überraschend den Meistertitel errang. Aufgrund von Spielermangel konnte dieser Erfolg nicht mehr wiederholt werden, die Mannschaft löste sich auf.

Sektion Eisschützen

Diese aus dem Brauchtum hervorgehende Sportart ist die älteste organisierte in Niedernsill. Schon 1931 wurde der EV-Niedernsill gegründet. 1977 trat man der Sportunion bei. Gespielt wird nach der Pinzgauer Spielart. 1970 wurde im Dorf, neben der Gemeinde die Nadelbahn zur Asphaltbahn umgebaut. 1994 wurde im Freizeitgelände eine sehr moderne Asphalt-Doppelbahn eröffnet. Daneben wurde ein schon bestehender Doppelstadel zum Vereinsheim ausgebaut. Die Eisschützen veranstalten zahlreiche Turniere für Herren- und für Damenmannschaften. Sie nehmen mit einer Damen- und zwei Herrenmannschaften am laufenden Meisterschaftsbetrieb teil.

Erfolge

Union Landesmeister und zweimal Sommer-Landesmeister in der Mannschaft
Ferdinand Innerhofer Landesmeister 1979 und zweimal Alpencup-Gesamtsieger
Josef Hutter Senioren-Landesmeister
Wolfgang Ronacher Schülerlandesmeister
Stefan Erlinger zweimal Schülerlandesmeister Sommer

Sektion Fußball

Geschichte

Die Sektion Fußball war 1954 eine der Gründungssektionen der Sportunion Niedernsill. Ihr erster Sektionsleiter und gleichzeitig auch Spielertrainer war der damalige Postmeister Johann Sagmeister. Der bis dahin als Sportplatz fungierende „Kehlbach-Anger“ war aufgrund der Verbauung für Fußballspiele zu klein. Deshalb wurde noch im selben Jahr durch die Gemeinde und die Sportunion ein Geländestreifen im Ausmaß von 90 x 48 Meter von der Lengdorfer Weidegenossenschaft gepachtet. Es handelte sich dabei um den Sportplatz des vormaligen Reichsarbeitsdienstes. Am 5. September 1954 wurde der Platz den Bestimmungen übergeben, eingeweiht und mit dem Spiel gegen Mühlbach im Pinzgau offiziell eröffnet. Aus den damaligen Protokollen geht auch noch hervor, dass mit der SAFE (Vorgänger der Salzburg AG) noch einige Dinge zu klären waren. So stand während des ersten Spieles noch ein Strommast mitten auf dem Sportplatz, was der Begeisterung beider Mannschaften und den zahlreichen Fans keinen Abbruch tat. Der Mast wurde erst einige Wochen später abmontiert. Auch hatte – laut Berichten von Zeitzeugen – der Schiedsrichter noch keine rote und gelbe Karte. Abgesehen davon, dass man während eines Spieles nicht recht zimperlich untereinander umging, wurde schwerer Foul durch ziehen an den Ohren oder Ohrfeigen geahndet. Nach zwei Jahren musste jedoch der Spielbetrieb wieder eingestellt werden, da einige Spieler aus beruflichen Gründen aus Niedernsill wegzogen. Da der Kader von vornherein nicht sehr groß war, konnte keine Mannschaft mehr formiert werden. Außerdem, so berichtet das damalige Protokoll, hätte die Sektion kaum noch das Geld für einen Meisterschaftsbetrieb aufgebracht.

Die verbliebenen Spieler schlossen sich dem Fußballklub in Mühlbach an. Im Jahr 1957 kündigte dann auch noch die Weidegenossenschaft den Pachtvertrag für den Sportplatz auf. Es war das Verdienst eines Fußball-Enthusiasten, dem damaligen Obmann der Sektion Tischtennis August Rodler vulgo „Bäckn-Gust“(†), die Sektion Fußball wieder zum Leben zu erwecken. Er wurde bei der Union-Hauptversammlung im Jahr 1967 zum Sektionsleiter gewählt und es gelang ihm, die zu diesem Zeitpunkt u.a. in Mühlbach, Stuhlfelden und Bruck spielenden Niedernsiller zurückzuholen. Erweitert wurde der Kader durch einige junge Talente.

Für das Jahr 1968 versprach er ein hartes Konditionstraining, damit man für den Wiedereinstieg in den Meisterschaftsbetrieb gerüstet sei. Die ersten Freundschaftsspiele waren lt. Gust „… furchtbar und wahrlich kein erfreulicher Anfang“. Gleichzeitig wurde durch die Gemeinde bereits seit 1966 der Bau der neuen Sportanlage im Bereich des heutigen Freizeitzentrums in Angriff genommen. Ein Juwel, das sich auch heute, nach über 40 Jahren noch herzeigen lassen kann. Die Einweihung erfolgte durch einen großen Festakt am 28. Juli 1968. Drei Mannschaften, und zwar Schüler, Reserve und Kampfmannschaft nahmen am regulären Spielbetrieb teil. In den ersten Jahren musste noch ein wenig Lehrgeld bezahlt werden. 1971 gelang mit dem Herbstmeistertitel ein Erfolg, den keiner den Niedernsillern zugetraut hätte.

1975 war es dann so weit: Meister in der 2. Klasse Süd B und Aufstieg in die 1. Klasse Süd. Bereits nach zwei Saisonen musst wieder der bittere Gang zurück in die letzte Klasse angetreten werden. 21 Jahre hatten die treuen Fans zu warten, bis wieder gefeiert werden konnte. 1996 gelang erneut der Aufstieg in die 1. Klasse Süd. Vorerst hielt man hervorragend mit und spielte zwei Jahre um den Meister. 2001 ging der Aufzug wieder abwärts, wo man seither auf den Wiederaufstieg wartet.

In der Saison 2009/2010 nimmt Sektion Fußball mit einer Kampfmannschaft, einer U-17-Mannschaft (SG mit Stuhlfelden), einer U-15-Mannschaft (SG mit Stuhlfelden), einer U-13-Mannschaft (SG mit Kaprun), einer U-11-Mannschaft und einer U-9-Mannschaft am laufenden Spielbetrieb des Salzburger Fußballverbandes teil.

Erfolge

  • Meister 2. Klasse Süd B: 1974/75
  • Meister 2. Klasse Südwest: 1995/96
  • Jugendmeister Oberliga Süd: 1992/93

Sektion Ranggeln

Niedernsill war der zweite Ort in unserem Bundesland nach Rauris, der einen Ranggelverein auf die Beine stellte. Unter der Anleitung erfahrener Fachleute wurde zahlreiche Ranggler ausgebildet, die nicht nur im dieser Sportart sondern oft auch im Judo großartige Erfolge feierten. Regelmäßig finden in Niedernsill große, internationale Turniere mit Teilnehmern aus Bayern, Tirol, Südtirol und Salzburg statt. Seit 1990 besteht eine sehr gut funktionierende Kampfgemeinschaft mit der Nachbargemeinde Piesendorf. Ziel der Sektion ist es, besonders Jugendliche auch weiter zu motivieren, sich für diese traditionsreiche Sportart zu entscheiden.

Erfolge

Hans Höllwerth, Jugendlandesmeister 1976
Hans Lackner, Vizelandesmeister Schüler 1984
Gottfried Lackner; Jugendlandesmeister 1986, Jugendstaatsmeister 1986, Landesmeister 1988 und Hundstein-Hagmoar 1991

Sektion Rodeln (Naturbahn)

Durch den Besuch der Berufschule in Stams machte Walter Filzer seine ersten Erfahrungen mit Rennrodeln. Zurück in Niedernsill fertigte er in der Tischlerwerkstätte einige Modelle an und begeisterte auch andere Niedernsiller, sich im Rodeln zu engagieren. Der Rodelsport wurde immer populärer und Niedernsill entwickelte sich zu einer Hochburg in Österreich. 1972 errichteten zahlreiche freiwillige Helfer zusammen mit den Soldaten des Pionierbataillons 2 aus der Schwarzenbergkaserne die Rodelbahn im Luziawald. Niedernsill wurde ein weitum geschätzter Veranstalter von Rodelmeisterschaften. Höhepunkt waren die Europameisterschaften 1974 und 1981. Aufgrund der Kostenexplosion im Naturrodelsport wurde in Niedernsill in den letzten Jahren der Focus mehr auf das Tourenrodeln gelegt. Auch hier wurden schon Landes- und Staatsmeisterschaften auf der Luziawaldbahn ausgetragen. Die große Herausforderung für die Sektion Rodeln ist die Erhaltung der Bahn, welche auch von Hobbysportlern genutzt werden kann und seit einigen Jahren im unteren Bereich beleuchtet ist.

Erfolge

Naturbahn:
Doppelsitzer Helmut Hutter und Werner Mücke: Europameister 1978, Vizeweltmeister 1979, Wm-Bronze 1980
Im Einzel wurde Elisabeth Lechner (Höllwerth) WM 4. 1980 und Junioreneuropameisterin 1981 sowie Ingeborg Dürlinger (Innerhofer) Europameisterin 1983.
Tourenrodeln:
Doppelsitzer Erich Hofer und Martin Höllwerth Staatsmeister 1995
Im Einzel Elisabeth Lechner, Vizestaatsmeisterin 1995, Christine Mayr Vizestaatsmeisterin Schüler 2000 und Dritte der Staatsmeisterschaft 2003 in der Jugend, Maria Mayr Vizestaatsmeisterin bei den Juniorinnen 2001 sowie Rita Oberhauser zweifache Vizestaatsmeisterin bei den Senioren.

Sektion Schilauf

Gründungssektion der Sportunion Niedernsill. Bereits in den ersten Jahren veranstaltete die Sektion Ortsmeisterschaften. Herausragend waren dabei Josef Hutter und Walter Hutter. Walter Hutter startete 1956 auch bei den Österreichischen Union Winterspielen in Maria Zell, wo er Spitzenplätze errang. Im Jahre 1958 gewann er das Alpenpokalrennen auf der Resterhöhe. Er hat die damaligen Spitzenläufer, u.a. Andreas „Anderl“ Molterer, im diversen Rennen herausgefordert. Aus beruflichen Gründen blieb ihm eine Karriere als Schirennläufer verwehrt.

Mit der Errichtung des Liftes auf der Kerschbaum-Leitn und am Bärnbach erhielt der Schilauf einen weiteren Aufschwung. Ab 1970 wurden in Obertauern Trainerkurse abgehalten und Talschaften gegründet. Aus dieser Zeit stammen auch die Kindercup-Rennen. Diese organisatorischen Maßnahmen und sportlich hervorragende und engagierte Trainer waren auch der Grund für die nun folgenden großen Erfolge. Martina Altenberger, Josef Geisler, Elke Hofer und Hannes Sojer errangen im Schülerbereich zahlreiche Landes- und Staatsmeistertitel. 1979 waren fünf Niedernsiller Mitglied des Landeskaders, 1980 wurden sie unter Trainer Hans Unterberger zweite in der Landescupwertung.

1980 wurde unter dem Dachverband ASKÖ ein eigener Schiklub gegründet und die Union-Sektion ruhend gemeldet. Herausragende Erfolge aus dieser Zeit waren der Junioren- (1985) und Vizejuniorenweltmeistertitel (1986) durch Astrid Geisler. Martina Altenberger zog durch einen tragischen Trainingsunfall eine schwere Handverletzung zu und wurde 1988 bei der Versehrten-Olympiade in Innsbruck dreifache Olympiasiegerin. Sie ist bis heute die erfolgreichste Sportlerin Niedernsills.

1994 wurde die ruhend gemeldete Union-Sektion wieder aktiviert. Erfolgreichster Sportler dieser Zeit war Daniel Hutter mit drei Vizelandesmeistertiteln und einer Bronzemedaille bei den Österreichischen Meisterschaften. Auch bei internationalen Rennen konnte er einige beachtliche Ergebnisse einfahren.

2004 wurde die Sektion Schilauf wiederum zweite in der Salzburger Landescupwertung.

Erfolge

2. Platz Landescup 1980 und 2004
Martina Altenberger, dreifache Olympiasiegerin im Versehrtensport 1988
Astrid Geisler, Juniorenweltmeisterin 1985 und Vizejuniorenweltmeistern 1986
Mariella Voglreiter, Vizejuniorenweltmeisterin 2009 im Super G in Garmisch-Partenkirchen
Daniel Hutter, Dritter in der österreichische Meisterschaft

Sektion Tennis

Durch die Errichtung einer Tennisanlage im Freizeitgelände war es nur die logische Folge, dass auch eine entsprechende Sektion gegründet wurde. 1978 duellierten sich 12 Teilnehmer um den Ortsmeistertitel, den letztendlich der spätere Union-Obmann Franz Dullnig errang. Er war zusammen mit Josef Wallner auch im Doppel erfolgreich. 1980 wurde das Klubheim errichtet und im sportlichen Bereich eine Rangliste erstellt und mit dem Schülertraining begonnen. Seit 1981 nimmt die Sektion am Meisterschaftsbetrieb des Salzburger Tennisverbandes teil. Seit 1993 kann durch die Errichtung einer Flutlichtanlage auch in den Abendstunden gespielt werden.

Durch die intensive Jugendarbeit stellten sich auch relativ rasch die Erfolge ein. Die Damen spielten sogar im Jahr 1997 gegen Cricket Wien um den Aufstieg in die Staatsliga B. Durch den Weggang einiger Schlüsselspielerinnen konnte dieser Erfolg nicht mehr wiederholt werden. Die Herren schafften mit der ersten Mannschaft den Aufstieg bis in die 1. Klasse. In der zweiten Mannschaft wurde vor allem versucht, junge Spieler in den Turnierbetrieb zu integrieren.

Auch im Breitensport ist die Sektion Tennis sehr engagiert. So werden spezielle Turniere u.a. zwischen den Ortsteilen veranstalten und ein spezielles Breitensporttraining angeboten. Sogar ein Kurs für Hausfrauen wurde schon veranstaltet.

Erwähnenswert ist auch, dass Mitglieder der Sektion Tennis beim Generali Open 2003 in Kitzbühel zum besten Fanclub gekürt wurden. Sie unterstützten dabei den späteren French-Open-Sieger Gaston Gaudio.

Derzeit nimmt die Sektion Tennis mit einer STV-Mannschaft (Herren), zwei Herrenmannschaften und einer 170-Mannschaft (Senioren) in der Pinzgauer Liga sowie fünf Nachwuchsmannschaften, davon drei in der Landesliga und zwei in der 1. Klasse am laufenden Meisterschaftsbetrieb des Salzburger Tennisverbandes teil.

Erfolge

Nina Egger Vizestaatsmeisterin und mehrfache Landesmeisterin, Spielerin beim STC Salzburg in der Staatsliga sowie zahlreiche Nachwuchstitel durch Jürgen Seitinger, Michaela Nindl, Mario Nindl, Sandra Fuchs, Daniel Hutter

Weblinks

Quelle

Festschrift 50 Jahre Sportunion Niedernsill