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Siegmund Narholz

Oberlehrer Siegmund Narholz war Oberlehrer der Pinzgauer Volksschulen in Wörth und Rauris sowie Heimatforscher und Heimatpfleger im Raurisertal.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sigmund Narholz kam 1902 als Volksschullehrer an die Volksschule Wörth, wo er 1912 zum Oberlehrer aufstieg. 1924 übernahm er die Volksschule in Rauris. 1945 trat er in den Ruhestand.

Am 8. Mai 1904 war er Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr in Wörth und wurde stellvertretender Obmann.[1]

In seiner Zeit Zeit als Oberlehrer machte er sich einen Namen als Heimatforscher und Heimatpfleger einen Namen gemacht und gründete 1937 gemeinsam mit Dr. Wilhelm Ritter von Arlt das Heimatmuseum Rauris, das bis 1973 im ehemaligen Landrichterhaus untergebracht wurde und dann ins 1562 erbaute Heimathaus Rauris, das ehemalige Knappenhaus, übersiedelte.

Siegmund Narholz beschrieb und förderte das heimatliche Brauchtum und Schaffensgut und bewahrte es vor dem Vergessen.

Gemeinsam mit dem damaligen Gemeindesekretär Stefan Reiter veranstaltete er 1953 im Heimatmuseum Rauris eine vielbeachtete Krippenausstellung.

Von Mai 1949 bis 10. Mai 1961 führte Siegmund Narholz mit Tochter Mathilde (* 1907) als Wetterbeobachter die 1875 errichtete Wetterstation in Rauris. Sein Sohn Friedrich (* 1901) folgte ihm im Lehrberuf nach.

Veröffentlichungen

  • Das Pinzgauer Bauernhaus und seine nächste Umgebung. In: Alpenländische Monatshefte 1924, 353–364.
  • Kindersprüche und Kinderreime
  • Geschichte: Rauris und Rojacher. In: Salzburger Zeitung vom 30.8.1944 S. 4.
  • Sagen aus dem Raurisertal. In: Steinhauser, Prof. Dr. F. (Red.): 51.–53. Jahresbericht des Sonnblick-Vereines für die Jahre 1953–1955. Wien (Springer) 1957.
  • Rauriser "Dorfbuch" (unveröffentlichtes Manuskript o.J.)

Quellen

Fußnote

Zeitfolge
Vorgänger

Hans Bendl

Schulleiter der Volksschule Rauris
19241945
Nachfolger

Albert Hölzl

Zeitfolge
Vorgänger

Josef Faltermaier

Schulleiter der Volksschule Wörth
19121924
Nachfolger

Alois Leiminger