Anton Lichtenegger

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Anton Lichtenegger (* 25. Dezember 1893 in der Stadt Salzburg; † 8. November 1953 in Tamsweg)[1] war römisch-katholischer Priester und Kooperator mehrerer Pfarren der Erzdiözese Salzburg.

Leben

Anton Lichtenegger war der Sohn des gleichnamigen Handelsagenten für Devotionalien Anton Lichtenegger (* 30. März 1868 in Aspang, .[2]; † 12. September 1939 in Salzburg) und seiner Frau Rosa, geborene Schlachtl, und besuchte von 1905 bis 1910 das k.k. Staatsgymnasium, dann bis 1911 das Borromäum und maturierte schließlich am 11. Juli 1913 am Stiftsgymnasium Kremsmünster. Anschließend besuchte er das Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg. Während des Ersten Weltkrieges leistete er im dort untergebrachten Lazarett von Mai 1915 bis März 1916 freiwilligen Pflegedienst. Am 2. Juli 1916 empfing Lichtenegger durch Fürsterzbischof Balthasar Kaltner im Salzburger Dom die Priesterweihe und hielt seine Primiz in Liefering.

Er war dann

vom 1. August 1917 bis 1918 Kooperator in der Pfarre Henndorf am Wallersee,
vom 1. Februar bis zum 23. Mai 1918 Kooperator in der Pfarre Strobl, dann in Salzburg,
vom 1. September 1918 bis 1920 Kooperator in der Pfarre St. Jakob am Thurn,
vom 1. September 1920 bis 1923 Kooperator in der Pfarre Bad Gastein, nach einer Beurlaubung
vom 15. Dezember 1923 bis 1925 Kooperator in der Pfarre Adnet,
vom 1. April 1925 bis 1926 Kooperator in der Pfarre Piesendorf,
vom 1. August 1926 bis 1928 Kooperator in der Pfarre Brixen im Thale,
im September 1928 Kooperator in der Pfarre Kundl,
vom 1. Oktober 1928 bis 1929 Kooperator in der Pfarre Bramberg,
vom 1. Juli 1929 bis 1930 Kooperator in der Pfarre Saalbach,
vom 1. August 1930 bis 1932 Kooperator in der Pfarre Alpbach,
vom 1. August 1932 bis zum 31. März 1934 Kooperator in der Pfarre Köstendorf,
von April 1934 bis 1936 Kooperator in der Pfarre Straßwalchen und
vom 11. November 1936 bis 1941 Kooperator in der Pfarre Breitenbach am Inn.

Am 25. Juni 1941 trat er als Beamter in den Dienst der Reichsstatthalterschaft für Tirol in Innsbruck und wurde am 9. Juni 1944 zum Regierungsinspektor der Tiroler Landesregierung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er am 1. März 1946 in den Wartestand versetzt, und war ab Februar 1946 als Kooperator in der Pfarre Berndorf bei Salzburg tätig, unterbrochen durch Aushilfstätigkeiten in der Pfarre Kuchl und der Pfarre Anthering. Bevor er zum 1. Jänner 1947 aus dem Beamtendienst ausschied, war er

von Dezember 1946 bis 1948 wieder Kooperator in der Pfarre Brixen im Thale und war schließlich
von 1948 bis zu seinem Ableben 1953 Kooperator in der Pfarre Mariapfarr.

Quelle

Einzelnachweise