Pfarrkirche zum hl. Oswald

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Pfarrkirche Anif, Nordseite
Pfarrkirche Anif, Innenansicht

Die Pfarrkirche zum hl. Oswald ist die römisch-katholische Kirche der Pfarre Anif in der Gemeinde Anif im Flachgau und ist dem heiligen Oswald gewidmet.

Geschichte

Schon in der Notitia Arnonis, dem Salzburger Güterverzeichnis von Erzbischof Arn aus dem Jahr 788, wurde eine mit Landbesitz ausgestattete Kirche (ecclesia cum territorio) in Anif (ad Anua)[1] schriftlich genannt.

Sowohl die Anfänge der Kirche als auch die Entwicklung in den folgenden siebeneinhalb Jahrhunderten sind undokumentiert. Ab dem 15. Jahrhundert finden sich dann vereinzelte Dokumente, wie zum Beispiel von der Turmfundamentlegung und Errichtung des Turmes bis zur Höhe des Kirchenschiffes von Maurermeister Johannes von St. Peter. 1734 wurde die Sakristei an der Südseite der Kirche erbaut. 1773 wurde ein neues Geläut der Glockengießerei Oberascher angebracht. Unter Pfarrprovisor Johann Georg Reiter kam es 1840 zu einer grundlegenden Erneuerung der Kirche. Der letzte Umbau erfolgte unter Pfarrer Emil Hug 1969.

Innenausstattung

Der 1682 errichtete Hochaltar hat zwei Altargemälde von Christian Lederwasch. 1732 wurde er mit einem von Wolfgang Spieß geschaffenen Hochaltarbild ergänzt. Die barocke Ausstattungsphase wurde mit einer Prunkmonstranz 1756 vom Tittmoninger Goldschmied Egid Hablitschek abgeschlossen.

Künstlerisch beachtenswert ist auch die Christophorus-Skulptur von dem für St. Peter seit 1603 tätig gewesenen Hans Waldburger.

Die nazarenischen Wand- und Deckengemälde sind vom Salzburger Maler Josef Gold.

Friedhof Anif

Der Friedhof umgibt die Pfarrkirche. Ostseitig befindet sich das Grab Herbert von Karajans.

Bilder

weitere Bilder

 Pfarrkirche hl. Oswald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

  • Salzburgwiki-Beitrag Anif

Einzelnachweis

  1. Heinz Dopsch, Ewald Hiebl (Hg): Anif. Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm und Neu-Anif, 2003, Seite 320: Die Pfarrkirchen Anif und Niederalm von Stefan Hiller