Überacker

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Wappen der Überacker

Das Geschlecht der Überacker, auch Ueberacker oder Uiberacker, ist ein Salzburger Adelsgeschlecht.

Allgemeines

Das Geschlecht gehört zum bairischen Uradel. Der Name leitet sich vom Ort Überaggern, am Zusammenfluss von Salzach und Inn im Innviertel gelegen, ab.

Am 20. April 1688 wurden die Vettern Wolfgang Abraham und Wolf Ernst Ueberacker in den Reichsfreiherrenstand mit dem Prädikat „auf Sighartstein und Pfangau“ erhoben, in der nächsten Generation erfolgte (1688, 1711) die Erhebung in den Reichsgrafenstand.

Von den genannten Reichsfreiherren leiten sich die zwei Hauptlinien des Geschlechtes, zu Sighartstein (erloschen 1801) und zu Pfongau, ab.

Vertreter der Familie

Bei Franz Martin (s. u.) werden als damals jüngste Generationen des Geschlechts geführt:

Die Zuordnung von

  • Josef Graf Uiberacker (* 1837; † 1908), Rechtsanwalt und Notar in Groß-Enzersdorf (), und dessen Sohn
    • Ernst Josef Uiberacker (* 28. Mai 1885 Groß-Enzersdorf ]; † 14. Juli 1958 Felixdorf ) – Offizier, Schauspieler, Zeichner, Beamter und (Jagd-)Schriftsteller,[3]

ist nicht bekannt.

Mit Wolf Arnulf [Graf von] Uiberacker (* 1911) starb offensichtlich im Jahr 1976 der letzte Vertreter der bei Franz Martin dargestellten Linie.

Die Linie, der Ernst Josef [Graf von] Uiberacker entstammte, ist noch in Niederösterreich lebendig (jedenfalls durch einen Adoptivenkel (* 1939) des Schriftstellers).

Besitzungen

In Sam im Salzburger Stadtteil Langwied gehörte der Familie der Bauernhof Weingarten. In Anif besaß Wolf Franz Graf Überacker den Überackerhof.

In der Stadt Salzburg dient ein Gebäude am Makartplatz, das Palais Überacker, als der Familie als Wohnhaus.

Gräflich Überacker'sches Archiv

Das am 17. Dezember 1985 durch das Salzburger Landesarchiv übernommene Überacker'sche Archiv enthält Urkunden zu Familienangelegenheiten und buchförmige Archivalien sowie Akten zur Verwaltung der Grundherrschaft Sieghartstein, die über den bei Franz Martin verzeichneten Bestand hinausreichen.

Literatur

Nekrologe

Nekrologe in den Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde:

Quellen

Einzelnachweise