Der Brexit ist durch: Was folgt nun?

Der Brexit ist durch: Was folgt nun?

Mit dem Brexit verliert die Europäische Union erstmals in ihrer Geschichte ein Mitglied. Nach 47 Jahren ist Großbritannien nicht mehr in der Staatengemeinschaft. Durch eine Übergangsphase bleiben viele Auswirkungen zunächst nicht spürbar, für die EU ist der Austritt aber schon jetzt ein schwerer Schlag.

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Rund 2,8 Millionen EU-Bürger haben eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Großbritannien beantragt.

Nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zeichnen sich harte Verhandlungen über die künftigen Handelsbeziehungen ab.

Der britische Premierminister Boris Johnson will sich auf keinen Fall vertraglich auf die Einhaltung von EU-Standards bei Umweltschutz, Arbeitnehmerrechten und staatlichen Wirtschaftshilfen festlegen lassen.

Der Brexit hat auch am Tag danach in Großbritannien wie in der EU gemischte Gefühle ausgelöst.

Und dann ist endlich 23 Uhr. Der Countdown, der auf die Backsteinfassade von Downing Street Nummer Zehn projiziert wird, endet - und springt auf null.

Das Vereinigte Königreich hat die EU verlassen. Weit weg ist es nicht.

Eine Ära geht zu Ende.

Von wegen der Brexit ist geschafft. Warum die Phase zwei noch schwieriger wird.

Wer mit dem Eurostar zwischen Brüssel und London unterwegs ist, sitzt mit halb Europa im Abteil.

Schon Winston Churchill hat das Verhältnis zum Kontinent auf den Punkt gebracht: "Wir stehen zu Europa, gehören aber nicht dazu."

Der Brexit kommt, die Zuneigung bleibt: Eine kleine Liebeserklärung an das schrullige Inselvolk.

Die Schotten wollen wieder Mitglied der EU werden. Doch ist jetzt schon die Zeit dafür gekommen?

Wie beträchtlich werden die Chancen für ein "Global Britain" nach dem Brexit wirklich sein? Rückbesinnung auf das Empire und die Stärkung des Commonwealth sind kein Ersatz für die EU.

Wohltuende Erholung für alle Brexit-Muffel: In britischen Medien wird der EU-Austritt des Landes mit Spott und Witz bedacht, ein Privatsender bringt nur noch "brexitfreie Nachrichten".

Mit gemischten Gefühlen stellen sich Briten in Salzburg und Salzburger in Großbritannien auf das neue Zeitalter ein.

Die Briten gehen, aber wirtschaftlich bleibt die EU eng mit dem Königreich verbunden.

Nach dem Brexit könnte es für europäische Fußballer schwieriger werden, bei englischen Clubs unterzukommen. In der Premier League fürchtet man um die Attraktivität des Milliardenprodukts.

Persönlich ist der Brexit für Galerist Thaddaeus Ropac ein Schock. Und wie sieht es mit den Perspektiven für den Kunstmarkt aus?

Die Staatsbürgerschaft eines EU-Landes ist bei Briten heiß begehrt. Wie viele wollen Österreicher werden?

Der letzte Tag der britischen EU-Mitgliedschaft ist angebrochen - und es ist viel los. Ein Überblick über die Geschehnisse an diesem historischen 31. Jänner 2020.

Unter Getöse verlassen die Brexiteers das Europäische Parlament.

England ist auf der Sonderbriefmarke quasi "terra incognita".

Mit dem Brexit breche auch für die EU eine neue Zeit an, schrieben von der Leyen, Michel und Sassoli.

Der Austritt Großbritanniens aus der EU brachte viele Helden hervor - doch die meisten sind gefallen.

Der Brexit geht ihr gegen den Strich: Janet Earwicker ist eine von sechs Britinnen und Briten, die im Vorjahr in Salzburg die österreichische Staatsbürgerschaft annahmen.

Einen Tag vor dem Brexit haben die 27 bleibenden EU-Staaten der Ratifizierung des Austrittsabkommens mit Großbritannien zugestimmt.

Das schottische Regionalparlament in Edinburgh hat sich am Mittwoch für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten mit 64 zu 54 Stimmen für eine entsprechende Beschlussvorlage der Regierung.

Letzter Akt im Brexit-Drama: Das Europaparlament hat am Mittwoch den Austrittsvertrag für Großbritannien gebilligt.

Es war der letzte formelle Akt im Brexit-Drama. Der Austrittsvertrag wurde ratifiziert. 73 Abgeordnete packen ihre Koffer.

David McAllister, EU-Außenpolitiker mit schottischen Wurzeln, spricht über den Verlust, den die Union erleidet.

Am Mittwoch setzt das Europäische Parlament den Schlussstrich unter eine Beziehung, die 47 Jahre dauerte. Ändern wird sich vorerst nichts.

Wie konnte es zum Brexit kommen? War die Entscheidung gar ein demokratischer Betriebsunfall? Der Politologe Tim Pale klärt auf.

Scheidende EU-Abgeordnete will nicht aufgeben und den Boden für einen Wiedereintritt bereiten.

Fünf Tage vor dem Brexit herrschen Frieden und Ordnung in Großbritannien. Doch die Zukunft des Landes bleibt weiter ungewiss.

Mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU am 31. Jänner beginnt das nächste Kapitel des Scheidungsstreits. Innerhalb weniger Monate soll dann neu geordnet werden, was in 47 Jahren EU-Mitgliedschaft der Briten aufgebaut wurde.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat seinen Wählern versprochen, dass nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU am 31. Jänner nicht mehr über den Brexit gesprochen wird. Das ist zwar wenig wahrscheinlich - die britische Politik hat aber auch sonst alle Hände voll zu tun.

In einer Woche tritt Großbritannien als erster Mitgliedstaat aus der EU wieder aus. Doch mit dem Brexit ist noch lange nicht Schluss.

Eine Woche vor dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union haben die EU-Spitzen und auch der britische Premierminister Boris Johnson das Brexit-Abkommen unterzeichnet. Damit sei der Weg frei für die Ratifizierung des Brexit durch das Europäische Parlament, teilten EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel am Freitag auf Twitter mit.

Nach jahrelangem Streit hat das Brexit-Gesetz die letzte Hürde im britischen Parlament genommen. Das Oberhaus in London verzichtete am Mittwoch auf Änderungsforderungen zu dem Gesetzestext von Premierminister Boris Johnson, nachdem die Abgeordneten des Unterhauses fünf derartige Anträge abgelehnt hatten.

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