Heinz Erich Klier

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Salzburger Kulturvereinigung feiert 70 Jahre Jubiläum, Jubiläumsempfang in der Alten Residenz, von links: Senatsrat Dr. Heinz Erich Klier mit Gattin und Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer

Senatsrat Dr. Heinz Erich Klier (* 3. Februar 1927 in Salzburg) war von 1951 bis 2008 Generalsekretär der Salzburger Kulturvereinigung, die er über viele Jahrzehnte hinweg prägte.

Leben

Seine Schulzeit wurde durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft unterbrochen. Nach Abschluss der Reifeprüfung 1946 studierte er in Innsbruck und Wien Germanistik, Geschichte sowie Musik- und Kunstgeschichte. 1950 promovierte er an der Universität Innsbruck zum Doktor der Philosophie

1951 wurde er Generalsekretär der Salzburger Kulturvereinigung, die 1947 gegründet worden war. Er blieb in dieser Funktion 58 Jahre aktiv.

Von 1959 bis 1964 leitete er das Kartenbüro der Salzburger Festspiele. Anschließend trat danach in den Dienst der Stadtgemeinde Salzburg, wo er zunächst als Leiter des Kulturamtes tätig war. Von 1968 bis 1992 leitete er die Magistratsabteilung II, Kultur- und Schulverwaltung.

1952 gründete er den Konzertring der Salzburger Kulturvereinigung. Acht Jahre später bespielte er mit programmatischen Konzertzyklen wie ‚Die Große Symphonie‘, ‚Musik der Meister‘ und ‚Welt der Musik‘ das Große Festspielhaus.

Zusammen mit Prof. Gustav Gruber gründete er 1962 das Orchester der Salzburger Kulturvereinigung, ein Amateur-Orchester mit rund 50 Mitgliedern.

Ab 1967 war Senatsrat Dr. Klier viele Jahre ehrenamtlicher Geschäftsführer des Kulturfonds der Stadt Salzburg.

1970 hat er nach einer Idee von Prof. Oscar Fritz Schuh das bis heute erfolgreiche Salzburger Straßentheater ins Leben gerufen.

1972 – im Jahr des 25-jährigen Bestandsjubiläums der Salzburger Kulturvereinigung - gründete Dr. Heinz Erich Klier die Salzburger Kulturtage. Deren Aufführungen und Konzerte heimischer und internationaler Interpreten, fanden mit jährlich bis zu 25 000 Besuchern einen festen Platz im Kulturleben der Mozartstadt haben.

1973 wurde nach jahrelanger Vorbereitungszeit, auf seine Initiative hin, im renovierten Geburtshaus von Georg Trakl, eine Forschungs- und Gedenkstätte eingerichtet. Den Grundstein dazu legte Dr. Klier in den 1960er Jahren mit dem Erwerb von Autographen, Briefwechsel, Fotos und Büchern aus dem Nachlass von Georg Trakl.

Er war auch eine längere Zeit Vorstandsmitglied des Salzburger Bildungswerkes, Präsident des Mozartchores sowie Betreuer der weltweit 58 Mozartgemeinden. Seit seinem Rückzug als Generalsekretär der Kulturvereinigung 2008 ist er als Vizepräsident der Kulturvereinigung nach wie vor aktiv.

Auszeichnungen

Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg.

Quellen