Leonhard Schitter

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Leonhard Schitter (rechts)

Mag. Dr. Leonhard Schitter (* 16. Oktober 1967 in Salzburg) ist Vorstandsdirektor der Salzburg AG.

Leben

Schitter besuchte die Volksschule in Elixhausen, dann das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum und nach dem Präsenzdienst (1986/87) zum Zweck des Studiums der Rechtswissenschaften die Universität Salzburg (1992 Mag. iur., 1994 Dr. iur.).

Nach der Gerichtspraxis (Bezirksgericht Hallein und Landesgericht Salzburg) war er 1993/94 bei der Emco Maier Gesellschaft m.b.H. in Hallein beschäftigt. Von 1994 bis 1999 war er Sekretär im Büro des Landeshauptmanns, bei Dr. Hans Katschthaler und Dr. Franz Schausberger.

1999 wechselte er nach Wals zur M. Kaindl Holzindustrie KG, wo er von 2000 bis 2011 für die Geschäftsführung dieses Unternehmens sowie zahlreicher weiterer Unternehmen der Kaindl-Gruppe Österreich verantwortlich war.

Im November 2011 wurde er an die Spitze der Salzburg AG berufen und am 28. Juni 2016 für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.

Dr. Schitter bekleidet oder bekleidete außerdem folgende Funktionen:

  • Mitglied des Fachverbandsausschusses der Holzindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich
  • Fachgruppenobmann-Stellvertreter der Fachgruppe der Holzindustrie in der Wirtschaftskammer Salzburg
  • Delegierter zum Wirtschaftsparlament für die Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Salzburg
  • Vorstandsmitglied der Industriellenvereinigung, Landesgruppe Salzburg
  • Mitglied des energiepolitischen Ausschusses der österreichischen Industriellenvereinigung
  • Aufsichtsrat der Fachhochschule Salzburg GmbH
  • Präsident der Sportunion Salzburg

Prämienverzicht

Im Zuge der Obus-Misere im Herbst 2018 hatte er die Obus-Agenden vonm für die Obusse verantwortlichen Vorstandsdirektor Horst Ebner an sich gezogen und jetzt den 2019 auf die den beiden zustehenden Erfolgsprämie angeregt. Für das Jahr 2018 wären ihm an 'Erfolgsprämien' 90.000 Euro zugestanden. Nach einer öffentlichen Debatte verzichtete er jedoch freiwillig auf 25 Prozent (22.500 Euro). Rechtlich betrachtet hätte der Aufsichtsrat keine Möglichkeit gehabt, die Prämien zu kürzen, da alle Voraussetzungen für die Erlangung erfüllt sind. Die öffentliche Kritik und der Ärger der Buskunden bewogen Vorstand und Aufsichtsrat aber zu diesem Schritt.[1]

Quelle

Einzelnachweis

  1. Salzburger Nachrichten, 9. April 2019