Alois Lidauer

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Flötenspieler, Bronzefigur (1962) von Lois Lidauer in der Orangerie des Mirabellgartens
Kriegerdenkmal neben dem Rathaus in Schwarzach im Pongau

Alois Lois Lidauer (* 1908; † 1975) war ein Salzburger Bildhauer.

Leben

Unterricht in Bildhauerei nahm Lidauer schon mit acht Jahren. Im Alter von 14 Jahren begann er eine vierjährige Lehre bei einem Holzschnitzer. Seine Ausbildung vollendete er an der Kunstakademie Weimar (Thüringen) bei Prof. Richard Engelmann (* 1868; † 1966) und an der Königlichen Akademie der freien Künste in Stockholm (Schweden) bei Prof. Sjogren. Er studierte auch in Wien, Florenz und Rom.

Von 1936 bis 1940 war Lidauer freischaffender Künstler und arbeitete in seinem eigenen Studio in Salzburg als Bildhauer.

Im Zweiten Weltkrieg diente Lidauer bei der Deutschen Luftwaffe. Er geriet in russische Gefangenschaft, konnte aber aus dem Eisenbahnzug springen und entkommen.

Nach dem Krieg setzte er seine Tätigkeit als freischaffender Bildhauer fort.

Er war von 1960 bis zu seinem Tod Präsident der Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs, Landesverband Salzburg.

Werke

Als Materialien verwendete Lidauer Marmor, Granit, Kalkstein, Bronze und Holz. Zahlreiche seiner Werke finden sich verstreut in Österreich.

Die bekanntesten sind „Der Flötenspieler” (wofür sein Sohn Modell stand), „Kreuzfahrer Richard Löwenherz zu Pferd” (Granit, nahe Wien) und der hl. Rupert. Insbesondere schuf er das am 4. Mai 1952 eingeweihte Kriegerdenkmal der evangelischen Pfarrgemeinde Salzburg.[1] außerdem das Kriegerdenkmal neben dem Rathaus in Schwarzach im Pongau. Mehrere Christus-Skulpturen befinden sich in den USA.

Straßenbenennung

Nach Alois Lidauer ist im Salzburger Stadtteil Aigen die Alois-Lidauer-Straße benannt.

Bilder

 Alois Lidauer – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblink

Quellen

Einzelnachweis

  1. Artikel 4. Mai 1952,