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FC Salzburg (Taxham)

Der FC Salzburg war ein Fußballverein aus dem Stadtteil Taxham der Landeshauptstadt Salzburg.

Der aus einem Hobby- und Freizeitclub hervorgegange Verein entwickelte sich rasch zu einer lokalen Größe und schaffte im Laufe seiner Geschichte als einer der wenigen Salzburger Fußballvereine den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Seine Höhepunkte erlebte der FC Salzburg in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren als er u. a. auch gegen Austria Salzburg um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpfte und sensationell in das Viertelfinale des ÖFB-Cups einzog.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Vorgeschichte - Die Freizeitkicker Inter Tengling

In den frühen 1960er Jahren gab es in der noch im Entstehen befindlichen Siedlung Taxham, die heute bereits als eigenständiger Stadtteil genannt wird, weder Turnhallen noch Rasenplätze, die eine Sportausübung der hier ansässigen Bevölkerung ermöglicht hätten. Eine kleine Gruppe von sportinteressierten Taxhamern fand sich zusammen und gründete 1965 den Hobbyfußballclub „Inter Tengling“. Im Mittelpunkt der „Freizeitkicker“ standen damals Sport und Kameradschaft und noch lange nicht der Meisterschaftsfußball“. 1967 erwarb diese Gruppe von Amateurfußballern unter dem neuen Namen „Inter Salzburg“ und unter Mithilfe der ÖJB (Österreichische Jugendbewegung) einen kleinen Sportplatz und legte damit den Grundstein für die weitere Entwicklung des Hobby-Vereins zum Profifußballklub.

Gründung und Aufstieg der Union Edelweiß Taxham

Im September 1968 entschlossen sich Franz Spann in seiner Funktion als Landesobmann der ÖJB Salzburg und der Landessekretär Richard Unger aus Taxham, gemeinsam mit den Herren Prucher, Johann Iwanoff, Johann Zaunrieth und OAR Ing. Walter Hofer, die bereits bestehende Mannschaft von „Inter Salzburg“ erneut als Verein unter dem Namen „Union Edelweiß Taxham“ beim Salzburger Fußball-Verband anzumelden. Bereits 1967 erfolgte eine Anmeldung, welche jedoch wegen Nichtaufnahme der sportlichen Tätigkeit im Juni 1968 amtlich gelöscht worden war. Mit der offiziellen Gründung des Vereins wurden auch die Klubfarben mit Grün und Weiß festgelegt.

In der Saison 1970/71, dem Spieljahr, in dem der spätere große Konkurrent Austria Salzburg seinen ersten Vizemeistertitel in der Nationalliga holte, erfolgte in der 3. Klasse A der Einstieg in die Meisterschaft des SFV. Bereits 1972/73 gewannen die Taxhamer mit elf Punkten vor dem SV Kuchl den Meistertitel der letzten Salzburger Spielklasse und stiegen in die 2. Klasse Nord auf. Im selben Jahr wurde der kleine Fußballplatz der Taxhamer zu einer Sportanlage ausgebaut und eröffnet.

Mit dem zweiten Platz hinter der SU Abtenau qualifizierte sich die Union Edelweiß 1973/74 für die 1. Klasse Nord, in der sie in der Aufstiegssaison 1974/75 wiederum den zweiten Rang, diesmal hinter dem SV Hallwang belegte. Der nächste Meilenstein wurde 1977/78 mit dem in überlegener Manier gewonnenen Meistertitel der 1. Klasse Nord und dem Aufstieg in die Landesklasse gesetzt. Auch diese wurde von den Taxhamern mit dem ersten Rang abgeschlossen und nachdem 1979/80 auch noch die viertklassige Salzburger Liga als Meister vor Zell am See und Bischofshofen beendet wurde, stand die Union Edelweiß nach drei Titelgewinnen en Suite erstmals in der dritthöchsten österreichischen Spielstufe (damals Alpenliga). Der junge Verein spielte sich damit in einem Rekordtempo von 9 Jahren seit seinem Einstieg in die Meisterschaft in der letzten Klasse bis in die dritte Leistungsstufe Österreichs hoch.

Nach dem zwischenzeitlich erfolgten Abstieg gelang 1981/82 der zweite Meistertitel in der Salzburger Liga und damit erneut die Rückkehr in die drittklassige Regionalliga West (ehem. Alpenliga).

Umbenennung in USV Salzburg und Aufstieg in die 2. Bundesliga

Im Sommer 1983 sahen sich die Vereinsverantwortlichen in Taxham veranlasst, den etwas rustikal klingenden Gründungsnamen abzulegen und tauften den gesamten, mittlerweile auf sechs Sektionen (Fußball, Gymnastik, Orientierungslauf, Tennis, Rad-Schi-Langlauf und Tischtennis) angewachsenen Sportverein in „Union Sportverein (USV) Salzburg“ um.

In der Regionalliga West stieg der USV Salzburg zuerst mit einem 6. Platz ein, feierte aber in der Folgesaison 1983/84 bereits den Meistertitel vor SC Austria Lustenau. Mit diesem bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, schaffte Taxham es innerhalb von 15 Jahren seit der Vereinsgründung aus der letzten Amateurklasse bis in die damalige 2. Bundesliga.

In der zweithöchsten Spielstufe Österreichs belegte der USV Salzburg 1984/85 mit Spielern wie Schneider, Romeo Traxler und Lehenbauer unter 16 Vereinen den 10. Platz und musste nur auf Grund einer Bundesligareform (Reduktion der beiden obersten Ligen auf je 12 Vereine) den Abstieg hinnehmen. Trotzdem war der USV zu dieser Zeit hinter Erstliga-Absteiger Austria Salzburg und Erstliga-Aufsteiger SAK 1914 bereits die dritte Kraft im Bundesland. Der Wiederaufstieg gelang den Unionsportlern 1985/86 mit 11 Zählern Vorsprung auf den VfB Hohenems.

Wieder zurück in der 2. Division, zeigte man unter dem neuem Sponsornamen „USV System-Standbau Salzburg“, gute Ergebnisse in der mit 12 Vereinen ausgetragenen Herbstmeisterschaft und konnte sich im Mittelfeld der Tabelle platzieren. An eine Qualifikation für das Mittlere Play-Off, in der die vier letzten der ersten und die vier besten Teams der zweiten Bundesliga die Auf- und Absteiger ausspielten, war in diesem Spieljahr aber nicht zu denken. Schlussendlich belegte der USV im Unteren Play-Off unter acht Vereinen den vierten Platz und wurde durch den Abstieg des SAK 1914 endgültig zum zweiten Aushängeschild des Bundeslandes hinter Austria Salzburg.

Die großen Jahre des FC Salzburg

Im Juli 1988 feierte der Verein sein 20-jähriges Bestandsfest mit einem Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft Japans und konnte in diesem Rahmen mit dem deutschen Getränkehersteller Afri Cola-Bluna erstmals einen finanziell potenten Vereinssponsor präsentieren. Die Sektion Fußball des Unionsportvereins wurde zum eigenständigen Zweigverein und benannte sich daraufhin am 15. Juli 1988 in FC Salzburg um. In den nächstfolgenden Jahren trat der Verein vertragsgemäß unter der Sponsorenbezeichnung FC Bluna Salzburg auf.

Die Vorbereitung zur neuen Saison wurde vom langjährigen Trainer Peter Roither durchgeführt, die Mannschaft in einigen Punkten verstärkt und man spekulierte mit diesem Kader ganz offen über einen Platz in der Aufstiegsrunde. In den ersten elf Spielen der Herbstsaison lief es für den FC Salzburg aber nicht den Erwartungen entsprechend. Die zugesagten Geldmittel des neuen Sponsors verzögerten sich und mit dem etwas überschätzten Spielerkader aus dem Vorjahr erreichte man lediglich den drittletzten Platz in der ersten Hälfte der Herbstmeisterschaft. Als die Geldmittel endlich flossen konnte man sich die Bundesligaspieler Harald Eder von FC Swarovski Tirol und Hannes Reinmayr von Austria Wien ausleihen. Durch diese beiden Spieler fand in der gesamten Mannschaft, der bis dahin ein starker Führungsspieler gefehlt hatte, eine enorme Leistungssteigerung statt und der FC Bluna Salzburg setzte sich nach einer Siegesserie im zweiten Teil der Meisterschaft unter den vier besten Mannschaften fest.

Die Bundesligaderbies gegen Austria Salzburg

Die besten Spiele lieferte der grün-weiße FC vor allem gegen den violett-weißen Stadtkonkurrenten SV Austria Salzburg ab. Im ersten Derby am 23. August 1988 feierten die Taxhamer, bei denen viele ehemalige Austria-Spieler wie Hans-Peter Berger und Gerhard Perlak das Mannschaftsgerippe bildeten, vor einem für die damaligen Zweitligaverhältnisse enorm stark besuchten Spiel einen 5:3 Erfolg über die Lehener. Die Tore für den FC schossen Perlak sen., Auer, Tomic und Schneider. Das Rückrundenspiel am 22. Oktober 1988 wurde ebenfalls im Lehener Stadion ausgespielt und vom FC Salzburg durch Tore von Reinmayer und Auer mit 2:1 gewonnen. Damit blieb die Salzburger Austria gegen ihren „kleinen Bruder“ sieg- und punktelos und der FC Salzburg war erstmals für kurze Zeit die Nummer 1 im Bundesland. Allerdings hatten die Taxhamer von jeher mit dem Umstand zu kämpfen, dass sie von den Salzburger Fans als Emporkömmling ohne Geschichte gemieden wurden, während die damals finanzschwache Austria mit ihrer langen Tradition auch in der zweiten Liga ihre Fans hinter sich wusste. Trotzdem wich man von der vereinseigenen Anlage in Taxham immer öfter ins Lehener Stadion aus, auch wenn manches Match von gerade mal 800 Fans besucht wurde.

Um die Kräfte in Salzburg zu bündeln und den Fans in absehbarer Zeit wieder Erstligafußball bieten zu können versuchten die Vereinsverantwortlichen der Salzburger Austria dem FC Bluna eine Fusion zum „FC Austria Taxham“ schmackhaft zu machen. Von Seiten des FC Salzburg wurde diese jedoch rigoros abgelehnt, wohl auch deshalb, weil man in Taxham offensichtlich der Meinung war, auf lange Sicht sowieso die Nummer Eins in Salzburg zu werden. Diese Überzeugung drückte sich z. B. in der Aussage von Werner Roither, dem damaligen Marketingleiter des Vereins aus, die lautete: „Wir können es locker erwarten, dass wir zur Nummer eins werden, weil's die Austria finanziell nicht oder nur ganz schwer packen wird".

Der knapp verfehlte Aufstieg in die 1. Bundesliga

In den letzten Runden spitzte sich der Kampf um die Qualifikationsplätze immer mehr zu. Der FC Salzburg verpflichtete mit Paul Perstling vom österreichischen Rekordmeister Rapid Wien einen starken und technisch versierten Mittelfeldspieler und wahrte mit einem 4:1-Sieg gegen VfB Union Mödling die Chance auf die Aufstiegsrunde, während die Austria mit einem torlosen Remis beim SV Stockerau ihre Chancen auf den Aufstieg reduzierte. Mit diesem Erfolg standen Edmond Tomic, der im Sommer vom SV Spittal/Drau von Trainer Roither zu den Taxhamern geholt wurde und beim FC die meisten Tore schoss, Reinmayr und Co. am Sprung zur Aufstiegsrunde in die 1. Division.

Dann kam das Spiel gegen DSV Alpine. Bis drei Minuten vor Schluss führten die Salzburger und waren damit fix in der Aufstiegsrunde, als ein Glücksschuss des Donawitzer Spielers Stablhofer die Aufstiegsträume vorerst auf Eis legte. Im letzten Spiel gegen FC Giesswein Kufstein vergaben die Taxhamer kurz vor Schluss den entscheidenden Matchball gegen den Konkurrenten und verfehlten bei Punktegleichheit schließlich um ein einziges Tor den heiß ersehnten Aufstieg. Zeitgleich feierte die damals totgesagte Austria mit ihrem gefürchteten Stürmerduo Srecko „Felix“ Kurbasa und Hans Krankl den ersten Schritt zur Rückkehr in die oberste Liga.

In der Frühjahrssaison hatten viele Leistungssträger der Herbstmeisterschaft mit Formschwankungen (Reinmayr, Novokmet) oder mit Verletzungen (Eder, Auer) zu kämpfen und der knapp verpasste Aufstieg schien den Spielern auch nicht so leicht aus den Köpfen zu gehen. Des Weiteren musste der FC Salzburg, der als Führender in die Untere Play-Off gestartet war, die damals übliche Punktehalbierung nach dem Herbstdurchgang über sich ergehen lassen, wodurch der komfortable Vorsprung von 10 Punkten auf den Zweitplatzierten auf fünf Punkte schrumpfte. Profitieren konnte davon der SV Stockerau, der über die gesamte Saison gerechnet drei Punkte weniger holte, sich durch die Punkteteilung in der Endtabelle jedoch knapp vor Salzburg platzieren konnte. Die Taxhamer belegten schlussendlich den 6. Rang im Abstiegs-Play-Off und verließen die zweite Spielstufe wieder in Richtung Regionalliga.

Kader der Saison 1988/89
Peter Brutti, Wilhelm Aichinger, Torsten Thonhauser, Hans-Peter Berger (Tormänner); Peter Schneider, Josef Lehenbauer, Walter Drachgschwandtner, Hanspeter Bauer, Stefan Rehrl, Robert Fischbacher, Manfred Götsch, Romeo Traxler, Jako Novokmet (YUG), Robert Brandner, Gerhard Perlak, Manfred Mader, Wolfgang Auer, Harald Junger, Edmond Tomic (YUG), Erich Ilmer, Christian Ovesny, Hannes Reinmayr, Harald Eder, Paul Perstling; Trainer Peter Roither

Wiederaufstieg und Pokalviertelfinale

Die Regionalligasaison 1989/90 gewann der FC Salzburg ohne die Erstligaspieler Reinmayr, Perstling und Eder die den Verein wieder verließen, mit 10 Punkten Vorsprung auf den FC Hard.

In der 2. Division zeigte der FC Bluna Salzburg erneut hervorragende Leistungen und spielte zeitweise auch wieder um einen Aufstiegsplatz mit. Allerdings war die Mannschaft nicht mehr so kompakt wie vor zwei Jahren und der Aufstieg auch nicht mehr das erklärte Ziel des Vereins. Eine Sensation lieferten die Salzburger im Herbst 1990 mit der Verpflichtung der Erstligaspieler Franz Aigner und Walter Schachner. Vor allem Schachner, immerhin oftmaliger Internationaler und ehemaliger Italienlegionär, schlug beim FC Salzburg voll ein und war mit 18 Meisterschaftstoren der Hauptverantwortliche für die starke Offensivleistung der Taxhamer im Herbstdurchgang. Mit 76 Toren erzielten die Salzburger mit Abstand die meisten Treffer über die gesamte Saison gesehen, dass es allerdings nicht zum Aufstieg und letztlich noch nicht mal zum Klassenerhalt reichte, war der inferioren Abwehrleistung des Vereins zuzuschreiben, erhielt man mit 81 Toren doch auch die meisten Gegentreffer aller Klubs. Zudem stand dem FC Bluna in der Frühjahrsmeisterschaft auch Walter Schachner, der den Verein zur Winterpause verließ, nicht mehr zur Verfügung. Schlussendlich belegte der FC Salzburg in der Abstiegs-Play-Off den siebten Rang und stieg wiederum in die Regionalliga ab.

Zwei interessante Details gibt es aus diesem Spieljahr noch zu berichten. Einerseits regte die Salzburger Austria erneut eine Fusion der beiden Stadtvereine an, wobei der Fusionsverein diesmal den Namen FC Casino Salzburg tragen sollte, was von den Taxhamern aber wieder abgelehnt wurde, andererseits sorgte der FC Salzburg für Aufsehen im ÖFB-Cup, in dem man bis ins Viertelfinale vordringen konnte und dort erst am österreichischen Rekordmeister Rapid Wien scheiterte.

Als Zweitdivisionär stieg der FC Bluna Salzburg in der zweiten Runde in den ÖFB-Pokalbewerb ein und erspielte auswärts gegen den SC Rheindorf Altach ein 5:5 Remis, wobei der Aufstieg im Elfmeterschießen mit 4:3 sichergestellt werden konnte. In der dritten Runde bezwang man ebenfalls auswärts den ASVÖ FC Puch mit 4:1, bevor in der nächsten Runde mit dem ASV Vösendorf ein unmittelbarer Konkurrent aus der zweiten Division auf die Salzburger wartete. Der FC Salzburg gewann auch dieses Spiel klar mit 3:1 und reihte sich somit unter die besten acht Pokalmannschaften Österreichs ein. Den emotionalen Lieblingsgegner, die ebenfalls für das Viertelfinale qualifizierte Austria Salzburg, bekam man zwar nicht zugelost, mit dem Rekordmeister Rapid hatte man aber trotzdem ein Traumlos gezogen.

Das Spiel wurde am 23. April 1991 zu Hause im Lehener Stadion vor 2.000 Zuschauern ausgetragen und fand im österreichischen Rekordmeister, der in der 21. Minute ausgerechnet durch den Salzburger Heimo Pfeifenberger in Führung ging, ihren verdienten Sieger. Allerdings konnten die Taxhamer das Spiel trotz des zweiten Tores durch den Norweger Jan Åge Fjørtoft in der 39. Minute lange Zeit offen halten und erzielten in der 74. Minute sogar das Anschlusstor durch Edmond Tomic. In der Rapid-Viertelstunden schlugen die Hütteldorfer dann aber durch Hauptmann, Pfeifenberger und Medford noch dreimal zu und warfen den FC Salzburg mit 5:1 Toren aus dem Bewerb.

Mannschaftsaufstellungen des Pokalviertelfinales:
FC Bluna Salzburg: Hans-Peter Berger sen.; Peter Hrstic; Richard Moser, Josef Bauer; Gerhard Perlak sen., Hans-Peter Bauer, Thomas Kirchberger, Franz Aigner, Brametzer (78. Christian Streili); Manfred Mader, Edmond Tomic (84.Reinhard Michelak)

Rapid Wien: Michael Konsel; Peter Schöttel; Michael Hatz, Andreas Poiger; Helmut Hauptmann, Heimo Pfeifenberger, Reinhard Kienast, Andreas Herzog (60. Christian Keglevits), Franz Resch (46. Andreas Reisinger); Hernan Medford, Jan Age Fjörtoft

Kader der Saison 1990/91
Torsten Thonhauser, Hans-Peter Berger (Tormänner); Hans-Peter Bauer, Josef Bauer, Thomas Kirchberger, Brametzer, Reinhard Michelak, Richard Moser, Christian Streili, Robert Brandner, Josef Hrstic, Peter Hrstic, Jako Novokmet, Gerhard Perlak sen., Franz Aigner, Günther Greil, Manfred Mader, Edmond Tomic, Walter Schachner; Trainer Peter Roither

Abstieg und Fusion mit den Austria Salzburg Amateuren

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga wurde es langsam still um den FC Bluna Salzburg. Die nächsten Jahre verbrachte der Verein in der drittklassigen Regionalliga West und holte dort in den Jahren von 1992 bis 1995 die Ränge 12, 8, 6 und 4, wobei in der Saison 1994/95 trotz des vierten Platzes nur drei Punkte für den Wiederaufstieg in die Bundesliga, die aus Salzburger Sicht seit 1992 durch den ASVÖ FC Puch vertreten wurde, fehlten.

Die letzte Saison 1995/96 schloss der FC Salzburg an siebter Stelle der Tabelle ab. Der FC Salzburg stand mittlerweile finanziell in den roten Zahlen und hatte seit der Gründung der Amateurmannschaft von Austria Salzburg im Jahr 1995 auch keinen eigenen Sportplatz zur Verfügung, da die Anlage in Taxham von der Amateurmannschaft und das Stadion Lehen von den Profis der Austria benötigt wurde. So kam es im Sommer 1996 zur Fusion mit den als eigener Verein konstituierten Amateuren der Salzburger Austria, die in dieser Saison von der Salzburger Liga in die Regionalliga aufstiegen und mit der Sportanlage Taxham, die über ein Haupt-, vier Trainings- und ein Miniknabenfeld verfügte, endlich einen eigenen und modernen Heimplatz erhielten.

Die Spieler des FC Salzburg waren in die Nachwuchsmannschaft der Austria natürlich nicht integrierbar und mussten sich einen neuen Verein suchen. Für die Jugendfußballer der Taxhamer wurde mit dem ASV Europark Taxham, der mittlerweile auch mit einer Kampfmannschaft in den unteren Ligen des Bundeslands vertreten ist, ein inoffizieller Nachfolgeverein gegründet.

Namensgeschichte

  • 1965: Inter Tengling
  • 1967: Inter Salzburg (Umbenennung)
  • Herbst 1968: Union Edelweiß Taxham (Offizielle Vereinsgründung)
  • Sommer 1983: USV Salzburg; Sponsorname: USV Systemstandbau Salzburg (Umbenennung)
  • 15. Juli 1988: FC Salzburg; Sponsorname: FC Bluna Salzburg (Gründung als eigenständiger Zweigverein)

Bekannte Spieler

aus Salzburg

aus dem restlichen Österreich

  • Josef Hrstic
  • Peter Hrstic
  • Paul Perstling
  • Hannes Reinmayr
  • Walter Schachner

Erfolge

Titel

Sonstige Erfolge