Alice von Toskana

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alice von Toskana, geborene Prinzessin von Bourbon-Parma (* 27. Dezember 1849 in Parma, Italien; † 16. Jänner 1935 in Schwertberg, Oberösterreich)[1] war die Ehefrau des letzten Großherzogs von Toskana, Ferdinand IV..

Leben

Alicia Alix Maria Carolina Ferdinanda Rachel Giovanna Filomena war die Tochter von Herzog Ferdinand Karl III. von Parma (* 1823; † 1854) und seiner Frau Louise Marie Thérèse von Bourbon-Artois (* 1819; † 1864).

Seit 11. Jänner 1868 war sie verheiratet[2] mit dem seit 1858 exilierten und seit 1859 verwitweten Erzherzog Ferdinand IV. Salvator von Habsburg-Toskana (* 10. Juni 1835 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 17. Jänner 1908 in der Stadt Salzburg). Dieser wohnte seit 1867 im später als Toskanatrakt bezeichneten Teil der Salzburger Residenz oder in einer Villa am Bodensee und brachte eine Tochter, Maria Antonia (* 1858; † 1883), mit in die Ehe.

Gemeinsam hatten sie zehn Kinder. Seit 1908 verwitwet, lebte Alice von Österreich-Toskana bis 1918 im Salzburger Toskanatrakt. 1935 verstarb sie 85-jährig auf Schloss Friedegg in Schwertberg (Oberösterreich) und wurde später auf den neuen Teil des Friedhofs der Pfarrkirche zum hl. Ägydius in St. Gilgen überführt.

Kinder

Name Geburtsdatum Geburtsort Todesdatum Sterbeort
Leopold Ferdinand 2. Dezember 1868 Salzburg 4. Juli 1935 Berlin, Deutschland
Luisa Antonieta 2. September 1870 Salzburg 23. März 1947 Brüssel, Belgien
Joseph Ferdinand 24. Mai 1872 Salzburg 25. August 1942 Wien
Peter Ferdinand 12. Mai 1874 Salzburg 8. November 1948 St. Gilgen
Heinrich Ferdinand 13. Februar 1878 Salzburg 21. Mai 1969 Salzburg
Anna Maria 17. Oktober 1879 Lindau, Deutschland 30. Mai 1961 Baden-Baden, Deutschland
Margareta 13. Oktober 1881 Salzburg 30. April 1965 Schwertberg, .
Germana 11. November 1884 Salzburg 3. September 1955 Schwertberg, OÖ.
Robert Ferdinand Salvator 15. Oktober 1885 Salzburg 2. August 1895 Lindau, Deutschland
Agnes 26. März 1891 Salzburg 4. Oktober 1945Schwertberg, OÖ.

Quellen

Einzelnachweise