Porsche (Geschichte)

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Gmünd, Kärnten

Die Geschichte des Autohauses Porsche in Salzburg begann am 28. Februar 1949, als die Firma Porsche Alpenstraße in der Alpenstraße in Salzburg mit dem Werkstättenbetrieb begonnen hatte.

Geschichte

Während des Zweiten Weltkriegs lagerte der Firmengründer Ferdinand Porsche einen Teil seiner Produktion nach Gmünd in Kärnten aus. Als 1948 Ferdinand Porsche nach 22 Monaten Internierung in Frankreich (die unter mysteriösen Umständen eingefädelt wurde) mit seinem Sohn Ferry in Gmünd den ersten Porsche fertigte, war die Geburtsstunde des Sportwagens.

Am 15. Juni 1948 ließ Porsche den Wagen mit der Konstruktionsnummer 356 beim Amt der Kärntner Landesregierung mit dem Kennzeichen K-45.286 zulassen. Dieser erste Porsche war mit einem 1,1-Liter-Mittelmotor ausgestattet, der es auf 35 PS brachte.

Als Teststrecken wurden die Katschberg Straße, der Radstädter Tauernpass, die Turrach und die Großglockner Hochalpenstraße verwendet.

Die Nummer 10 dieses Porsches gewann dann 1951 den ersten Klassensieg im 24 Stunden von Le Mans-Rennen. 52 Porsche liefen aus dem Werk Gmünd, bevor der Nachschubmangel an Teilen und die Möglichkeit, die Firma flächenmäßig auszuweiten, Porsche veranlassten, seine Firma wieder nach Stuttgart-Zuffenhausen, Deutschland, zu verlegen, wo sie bis zum Zweiten Weltkrieg ja schon als technisches Konstruktionsbüro zu Hause gewesen war.

Doch auch in Salzburg sollte Porsche weiterhin vertreten sein. Er übertrug den Aufbau und die Leitung des österreichischen Betriebes seiner Tochter Louise Piëch. Und im Februar 1949 begann dann der Betrieb in der Alpenstraße in Salzburg mit der Produktion von Cabrios. Nach 15 Stück und Problemen der industriellen Produktion wurde aber auch diese Produktion nach Stuttgart verlegt.

Verkaufszahlen Österreich

1948 - 2008, in diesen 60 Jahren wurden in Österreich 16 650 Porsche ausgeliefert, von denen noch 73 Prozent im Verkehr sein sollen. 2007 erreichte Porsche mit 797 verkauften Stück einen Markanteil von 0,27 Prozent, das ist der höchste Wert seit 1949, als Porsche mit 21 Neuzulassungen 0,7 Prozent Anteil bei insgesamt 3 048 Pkw hatte.

Die Modelle im Detail

  • 911er: seit 1964: 7 731 Stück, das sind 46 Prozent aller in Österreich zugelassenen Porsche-Modelle
  • 924: von 1976 bis 1989: 2 148 Stück
  • 944: von 1982 bis 1992: 1 505 Stück
  • Boxster: seit 1996: 1 470 Stück
  • Cayenne: seit 2002: 1 377 Stück

Quelle