Ein Jahr Lockdown: Wie Corona unser Leben verändert hat

Ein Jahr Lockdown: Wie Corona unser Leben verändert hat

Vor einem Jahr verhängte die österreichische Regierung aufgrund der Covid-19-Pandemie den ersten Lockdown. "Ausgang nur ausnahmsweise - Österreich ist auf Tauchstation" titelten die "Salzburger Nachrichten" in der Printausgabe vom 16. März 2020. Zwölf Monate später schauen die SN auf das turbulente Corona-Ausnahmejahr zurück.

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In der Coronatherapie fehlt zwar immer noch das alles verändernde Medikament. Aber mehrere Mittel machen Mut. Darunter eines, das viele ohnehin zu Hause haben. Und noch heuer könnte gar eine Anti-Corona-Pille auf den Markt kommen.

Der Fokus von Politik und Öffentlichkeit richtet sich wie nie zuvor auf die Arbeit von Forschern.

Geschlossene Grenzen trennten im ersten Lockdown Paare und Familien über Monate. Das Wiedersehen bleibt unvergessen.

Am Jahrestag des ersten harten Lockdowns in Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter hoch. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 2.521 positive Tests eingemeldet. Am Dienstag sind zwar aufgrund der geringeren Testauswertungen am Wochenende stets niedrigere Zahlen gemeldet worden. Aber im Vergleich zur vergangenen Woche sind es um 110 Neuansteckungen mehr, meldeten Gesundheits- und Innenministerium am Dienstag (Stand: 9.30 Uhr).

Für Ältere einkaufen, Bedürftigen zuhören und Lebensmittel verteilen. In Salzburg helfen viele Ehrenamtliche seit der ersten Stunde.

Über die Scham, die während Corona in Supermärkten entstehen kann.

Wohl kaum. Man werde auch in Zukunft eine Masse an Menschen brauchen, die uns besuchen werde, sagt Tourismusforscher Harald Pechlaner. Eingefahrene Tourismusmodelle dürften mittelfristig aber ein Problem haben.

Warum tun, was sonst Touristen tun, und also in Mozarts Geburtshaus vorbeischauen? Weil wegen Corona keiner da ist.

Vor einem Jahr ging Österreich in den ersten Lockdown. Was viele für eine kurzfristige Beeinträchtigung hielten, entwickelte sich zur unendlichen Geschichte.

Seit einem Jahr finden Fußballspiele coronabedingt ohne Fans statt. Das hat alles verändert, auch den Sport selbst. Österreichs Meister Red Bull Salzburg belegt das mit interessanten Zahlen.

Songs, Romane, Oper: Corona bedroht seit einem Jahr die Kultur - und mutierte 2020 selbst zum Kunst-Gegenstand in allen Sparten.

Vor einem Jahr war Ischgl Österreichs Corona-Hotspot, von dem nach Fehlern im Krisenmanagement Tausende Infektionen in Europa ausgingen. Die Hoffnung, es nun besser machen zu können, ist vertagt.

Die US-Ökonomie dürfte noch heuer auf das Vorkrisenniveau zurückfinden, sagt der Brüsseler Vordenker Guntram Wolff.

Was bleibt von Corona? Jedenfalls ein paar neue Wörter. Ein paar ernste und ein paar nicht ganz ernst gemeinte Erklärungen zum Corona-ABC.

Einige Pflegekräfte am Uniklinikum arbeiten seit einem Jahr in der Covid-Versorgung. In der zweiten Welle waren sie besonders gefordert.

Trotz Homeoffice und abgesagter Events ist das Interesse an Internetstars ungebrochen. Doch wie viel Verantwortung geht mit der Reichweite einher?

Als am 25. Februar 2020 die ersten bestätigten Coronafälle in Österreich auftauchten, ahnte wohl noch niemand, dass auch noch ein Jahr später ohne Maske kaum mehr das Haus verlassen werden kann. Die Chronologie des Stofffetzerls, das uns voll im Griff hat.

Wiener Gemütlichkeit wandelte sich in nervöse Hast. Erinnerungen an die Tage vor dem ersten Lockdown.

Das Spital in Zams war das erste Krankenhaus in Österreich, das von der Coronapandemie voll getroffen wurde. Inklusive des Eigentümers: eines Frauenordens.

Covid-19 hat die Fitness von den Studios ins Wohnzimmer verlagert. Dennoch drohe eine Gesundheitskrise, warnt Gottfried Wurpes, der mit "TechnoGym" auch die heimischen Topsportler unterstützt.

Bietet die Coronakrise auch die Chance, neue Sicherheiten für den Kultursektor zu schaffen? Eine Studie sucht mögliche Modelle für die EU.

In diesen Wochen entscheidet sich, wer schneller ist: das Virus, das gerade neue Kraft schöpft - oder die Menschheit, die eine Impfung dagegen erfunden hat.

Im März 2020 blickte die freie Theologin Melanie Lerchner optimistisch in die Hochzeitssaison. Doch dann kam Covid-19. Die Flachgauerin besann sich daraufhin ihrer theologischen Wurzeln.

Wenn es eng wird und kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, schlägt die Stunde der Frauen. Danach wird es regelmäßig wieder still um sie.

In der Pandemie steigt der Druck auf Frauen. Die Soziologin Jutta Allmendinger warnt: Die Krise könnte Frauen um 30 Jahre zurückwerfen.

Die Hotellerie fiel als Großabnehmer aus. Dafür fanden einige im Lebensmittelhandel einen neuen Partner. Stark zugelegt hat der Ab-Hof-Verkauf.

Bernd Koller war der erste Salzburger, bei dem vor einem Jahr das Coronavirus nachgewiesen wurde. Im SN-Interview blickt der Maler aus Fusch auf ein Jahr Pandemie zurück. Das Ausmaß der Pandemie kam für ihn nicht überraschend. Diskussionen mit Maskengegnern führt Bernd Koller nicht.

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