Josef-Michael Schramm

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
11. September 2013: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer (links) bei der Verleihung des Große Verdienstzeichens des Landes Salzburg an Univ.-Prof. Josef-Michael Schramm (Bildmitte mit Familie). Rechts Prof. Hofrat Dr. Josef Schöchl.
11. September 2013: von links Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn, Univ.-Prof. Josef-Michael Schramm, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Landesrat Hans Mayr überreichten Prof. Schramm das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg.
9. November 1974, Promotion in der Großen Aula der Universität Innsbruck mit Rektor o. Univ.-Prof. Architekt Dipl.-Ing. Dr. techn. Robert Weinlich.
Förderungspreis des Landes Salzburg mit Landeshauptmann Dipl.-Ing. DDr. Hans Lechner, im Hintergrund o. Univ.-Prof. Dr. Egon Lendl.
23. Juni 2003: Exkursionsführung bei der Embacher Plaike (westlich Lend, Pinzgau).
13. September 2007: Geologe in Uniform, Einweisung in Sanierungsmaßnahmen bei der Rutschung Lofer.
26. Oktober 2006, Exkursion zum Großen Lagazuoi (Dolomiten, südlich Falzaregopass).
15. Juni 2009: Vortrag bei der 8. International Conference on Military Geosciences an der Landesverteidigungsakademie Wien.

Univ.-Prof. i. R. Dr. phil. Josef-Michael Schramm (* 14. April 1949 in der Stadt Salzburg) ist ein österreichischer Geologe, war Universitätslehrer und beorderter Stabsoffizier des Österreichischen Bundesheeres.

Leben

Josef-Michael Schramm wurde in Salzburg geboren und wuchs hier auf. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er das Realgymnasium in der Stadt Salzburg. Anschließend absolvierte er seinen Grundwehrdienst und machte ein Freiwilligenjahr beim Österreichischen Bundesheer. 1968 begann er mit den Studien Geografie, Geologie und Paläontologie, Mineralogie und Petrologie an den Universitäten Salzburg und Innsbruck.

Am 9. November 1974 schloss er sein Studium erfolgreich ab. Seine Doktorarbeit befasste sich mit "Geologische Untersuchungen im Raume Saalfelden-Filzensattel-Dienten (Grauwackenzone/Nördliche Kalkalpen, Salzburg)".

Im selben Jahr, 4. April, wurde er Assistent am Institut für Geologie und Paläontologie an der Salzburger Universität.

1986 heiratete er die Hydrogeologin Dr. phil. Ursula Susanne, geborene Vohryzka. Dieser Ehe entsprossen drei Kinder.

Am 1. Oktober 1997 wurde er außerordentlicher Professor der Geologie am Institut für Geologie und Paläontologie in Salzburg und am 1. Oktober 2008 Leiter des Instituts für Geologie an der Universität Salzburg.

Mit 1. Dezember 2012 ging Prof. Schramm in seine Pension.

Er war 40 Jahre an der Universität Salzburg tätig und hatte sich durch seine fundierten geologischen Beratungen der Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen im Land Salzburg große Verdienste erworben.

Er war der Gründer der Arbeitsgruppe "Wehrgeologie" in Österreichischen Geologischen Gesellschaft.

Ausbildung und akademische Laufbahn

Nach vier Jahren Volksschule Mülln folgten achte Jahre Bundesrealgymnasium Salzburg (heute Christian-Doppler-Gymnasium) samt Abschluss mit Matura im Juni 1967. Im Zuge des anschließenden Präsenzdienstes (heute Grundwehrdienst) beim österreichischen Bundesheer wurde der Einjährig-Freiwillige zum Reserveoffiziersanwärter (Artillerie) ausgebildet.

1968 begann Schramm ein Lehramtsstudium der Geographie und Anglistik an der Universität Salzburg und wechselte zum Fachstudium der Geologie, Paläontologie, Mineralogie und Petrographie 1969 an die Universität Innsbruck, wo er im November 1974 mit der Promotion zum Dr. phil. abschloss.

Noch während der Arbeiten an seiner Dissertation begann 1972 sein Berufsweg, zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft (heute Studienassistent) am Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Salzburg. Mit seinem Namensvetter Dr. Josef Schramm (* 1910; † 2001), dem am benachbarten Geographischen Institut längst arrivierten Universitätsprofessor für Geographie, war der um fast vier Jahrzehnte jüngere Geologe Josef-Michael Schramm nicht verwandt. Die beiden lernten einander alsbald kennen und verstanden sich in freundschaftlicher Verbundenheit bestens. Aufgrund der identen Familien- und Vornamen sowie der ähnlich klingenden Fächer kam es häufig zu vergnüglichen Verwechslungen. Dies betraf die Besoldung, Lehrveranstaltungen, Post und sogar Publikationen, weshalb Josef-Michael Schramm fortan den – gemäß amtlicher Geburtsbescheinigung – zusätzlichen Vornamen Michael verwendete, aber mit Bindestrich.

Ab November 1974 folgte ein Jahr als Vertragsassistent, ehe Schramm 1975–1976 als Forschungsassistent an der Universität Bern (Schweiz) mit den Arbeiten für seine Habilitation begann. 1976–1981 wirkte er als Universitätsassistent wieder an der Universität Salzburg (Institut für Geologie und Paläontologie).

Das kommissionelle Habilitationsverfahren 1981/1982 führte zur Verleihung der „Venia Docendi für Geologie“ im April 1982. Von 1982–1997 lehrte und forschte Schramm an der Universität Salzburg als Universitätsdozent. 1997 erfolgte die Ernennung zum Außerordentlichen Universitätsprofessor für Geologie an der Universität Salzburg (seit 2004 im Fachbereich Geographie und Geologie, Abteilung Geologie).

Anfang Dezember 2012 trat Univ.-Prof. Dr. Josef-Michael in den Ruhestand.

Forschungtätigkeit

Forschungsschwerpunkte von Josef-Michael Schramm waren die Regionale Geologie Salzburgs, anchi- und epizonale Metamorphose der Ostalpen, Forensische Geologie, Ingenieurgeologie, Militärgeologie und Geschichte der Geowissenschaften. Er arbeitete an neun nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit und leitete davon fünf (zwei im Himalaya).

Publikationstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit

Schramm verfasste bisher 218 Publikationen in Fachbüchern und -zeitschriften (siehe Auswahl im Kapitel Publikationen), sowie 671 unveröffentlichte Berichte, Gutachten, Studien u. dergl.

Ab 1976 bis heute hielt er fachliche und populärwissenschaftliche Vorträge an Universitäten, bei Fachvereinigungen, nationalen und internationalen Konferenzen und Symposien, sowie im Rahmen seiner Milizoffiziersfunktion.

Akademische Lehr- und Prüfungstätigkeit

In den Jahren von 1975 bis 2012 hielt Schramm regelmäßig Lehrveranstaltungen für den Studienplan Geologie.

1982–2017 war er als Vorsitzender von Prüfungskommissionen und Prüfungssenaten bzw. als Fachprüfer bei Bachelor-, Diplom- und Masterprüfungen, bzw. bei Rigorosen, sowie als Diskutant bei Defensiones von Dissertationen (Universitäten Salzburg und Wien) tätig.

Er betreute und begutachtete studentische Prüfungsarbeiten: Neun „Meldearbeiten“ gemäß altem Studienplan (philosophische Rigorosenordnung), 30 Bakkalaureatsarbeiten, 23 Master- und Diplomarbeiten, sowie 25 Doktorarbeiten (Dissertationen). Er förderte den akademischen Nachwuchs und betreute postgraduierte sowie post-doc Geologen aus dem In- und Ausland.

Administrative Tätigkeit

Schramm betreute jahrelang die Institutsbibliothek, Sonderdruck- und Kartensammlung, organisierte den Schriftentausch mit etwa hundert in- und ausländischen Institutionen und war für die Finanzabwicklung und Budgetplanung des Instituts zuständig. Nach seiner Rückkehr aus der Schweiz baute er die Laboratorien für Sieb- und Schlämmanalyse sowie Sedimentation (Laser-Partikel-Sizer) auf und leitete diese.

Er war Mitglied zahlreicher Kommissionen (u. a. für Berufungen, Habilitationen, Personal und Budget), des Fakultätskollegiums, der Institutskonferenz und des Fachbereichsrates. Er leitete während mehrerer Funktionsperioden die Studien- und bis zuletzt die Curricularkommission und hatte jahrelang die Funktionen eines stellvertretenden Institutsvorstandes (Institut für Geologie) sowie des Abteilungsleiters (Abteilung Geologie im Fachbereich Geographie und Geologie) inne.

Außeruniversitäre Qualifikationen

1981 wurde Schramm beim Landesgericht Salzburg zum Gerichtssachverständigen für die Fachgebiete „Geologie und Mineralogie“ beeidet, die Zertifizierung erfolgte 1998. Er beendete die SV-Tätigkeit 2008, um jüngeren Fachkollegen den Einstieg in dieses zahlenmäßig eingeschränkte Betätigungsfeld zu ermöglichen.

1976 absolvierte er die schriftliche und kommissionelle Dienstprüfung am Amt für Wehrtechnik (BMLV Wien) und wurde in den „höheren militärtechnischen Dienst“ aufgenommen.

2008 wurde Schramm der „Status eines Experten im Expertenbereich Geowissenschaften & Kartographie“ im Bundesministerium für Landesverteidigung (Kommando Führungsunterstützung) zuerkannt.

Außeruniversitäre Aktivitäten

Seit 1975 „Auswärtiger Mitarbeiter“ der Geologischen Bundesanstalt.
Seit 1975 eigenverantwortliche Tätigkeit als Konsulent (541 Gutachten für öffentliche und private Auftraggeber in 16 Staaten).
1979–1986 Tätigkeit im Rahmen der nationalen Rohstoff-Forschung (zehn Projekte).
1987–1988 Drittmittelforschung für Kraftwerksbetreiber.
1989–1994 Bestellung zum Fachbeirat (Sparte „Ingenieurgeologie“) der Geologischen Bundesanstalt durch den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.
1976–2014 fachspezifische Tätigkeit (Beratung und Expertisen) im Rahmen der militärischen Landesverteidigung als Milizoffizier, zuletzt im Expertenstab beim Bundesministerium für Landesverteidigung, Führungsunterstützungszentrum (Institut für Militärisches Geowesen). Letzter Dienstgrad: Oberst des höheren militärtechnischen Dienstes.
2015 bis heute wissenschaftlicher Beirat der International Leadership Academy, Außenstelle Österreich (Union Corps Saint Lazare International, CSLI).

Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl)

1975 Förderungspreis des Bundeslandes Salzburg für die Arbeit „Geologische Untersuchungen im Raume Saalfelden-Filzensattel-Dienten (Grauwackenzone, Nördliche Kalkalpen, Salzburg)“.
1981 HEICO Gold Medal Award der Indian Geotechnical Society für die Arbeit „The New Austrian Tunnelling Method, a special conception and its application in poor rock“.
1989 Berufstitel „Außerordentlicher Universitätsprofessor“, ab 2002 ex lege Berufstitel „Universitätsprofessor“.
1999 Korrespondierendes Mitglied der Geologischen Bundesanstalt in Wien.
2007 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
2009 Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft der Österreichischen Albert-Schweitzer-Gesellschaft.
Am 11. September 2013 verlieh Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer an Prof. Schramm das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg im Rahmen eines Festakts in der Residenz.
2014 Offizierskreuz des Lazaruskreuzes für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Union Corps Saint Lazare International.
2015 Acadêmico Correspondente International der Academia São Lázaro de Estudos Cavalheirescos e Humanitários (ASLECH) in Rio de Janeiro (Brasilien).

Sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen für militärische Leistungen und Verdienste um die Landesverteidigung, für Verdienste um die Traditionspflege sowie für soziales und karitatives Wirken.

Publikationen (Auswahl)

Gustav Zinke (1885–1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter in Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218, Graz 2010

  • Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe in Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009
  • Über seinen Freund und Kollegen Dr. Wolfgang Vetters, der im Dezember 2017 verstarb, schrieb Prof. Schramm einen Nachruf: "Ass.-Prof. i.R. Dr. phil. Wolfgang Vetters, Begründer der Kulturgeologie und Geologe aus Leidenschaft, 25. Jänner 1944 – 31. Dezember 2017"
  • 1973: Magnesitkomponenten in der Basalbrekzie (? Unter-Rotliegend) östlich Saalfelden (Salzburg). – Veröffentlichungen der Universität Innsbruck, 86, Festschrift Werner Heißel, p. 281-288. Schramm_1973_Magnesitkomponenten.pdf opac.geologie.ac.at, pdf
  • 1978: Wehr- und Militärgeologie - ein Instrument der Landesverteidigung. Geologisch-geotechnische Anwendungsmöglichkeiten für Verteidigungszwecke. – Österreichische Militärische Zeitschrift, 16, p. 224-230.
  • 1979 (zusammen mit Nössing, L. & Stinglhammmer, H.): Ingenieurtechnische, geologische und mineralogische Probleme beim Bau einiger Tunnel der Tauernautobahn im Bereich von Werfen (Salzburg, Österreich). – Rock Mechanics, 11, p. 151-176. link.springer.com
  • 1980 (zusammen mit Golser, J. & Müller, P. J.): The NATM, a special tunneling conception and its application in poor rock. – In: Proceedings GEOTECH-80, Conference on Geotechnical Engineering December 1980, vol. 1, p. 333-345, Bombay (India). [NATM = New Austrian Tunneling Method]
  • 1982: Überlegungen zur Metamorphose des klastischen Permoskyth der Nördlichen Kalkalpen vom Alpenostrand bis zum Rätikon (Österreich). – Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, Jg. 1982, p. 73-83. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 1984 (zusammen mit Niedermayr, G., Mullis, J. & Niedermayr, E.): Zur Anchimetamorphose permoskythischer Sedimentgesteine im westlichen Drauzug, Kärnten-Osttirol (Österreich). – Geologische Rundschau, 73, p. 207-221. link.springer.com
  • 1987 (zusammen mit Becker, L. P., Frank, W., Höck, V. et al.): Outlines of the pre-Alpine metamorphic events in the Austrian Alps. – In: Flügel, H. W., Sassi, F. P. & Grecula, P. (eds.), Pre-Variscan and Variscan events in the Alpine-Mediterranean mountain belts, p. 69-106, Bratislava.
  • 1987 (zusammen mit Kralik, M. & Krumm, H.): Low Grade and Very Low Grade Metamorphism in the Northern Calcareous Alps and in the Greywacke Zone: Illite-Crystallinity Data and Isotopic Ages. – In: Flügel, H. W. & Faupl, P. (eds.), Geodynamics of the Eastern Alps., p. 164-178, Wien.
  • 1989 (zusammen mit Holser, W. T., Schönlaub, H.-P. et al.): A unique geochemical record at the Permian / Triassic boundary. Nature 337, p. 39-44. [1]
  • 1991: The Permian-Triassic of the Gartnerkofel-1 Core - Illite Crystallinity in Shaley Sediments and its Comparison with Pre-Variscan Sequences. – Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, 45. p. 69-77. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 1994 (zusammen mit Kralik, M.): Illitwachstum - Übergang Diagenese - Metamorphose in Karbonat- und Tongesteinen der Nördlichen Kalkalpen. – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 137, p. 105-137. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 1995 (zusammen mit Weidinger, J. T.): A Short Note on the Tsergo Ri Landslide, Langtang Himal, Nepal. – Journal of Nepal Geological Society, 11, special issue, p. 281-287.
  • 1996 (zusammen mit Weidinger, J. T.): Distribution of electrical conductivity at Tsergo Ri landslide, central-north Nepal. – In: Senneset, K. (ed.), Landslides. Glissements de terrain, Proceedings of the 7th International Symposium on Landslides, 17-21 June, Trondheim, vol. II, p. 889-894, Rotterdam.
  • 1996 (zusammen mit Weidinger, J. T. & Surenian, R.): On preparatory causal factors, initiating the prehistoric Tsergo Ri landslide. – Tectonophysics, 260, p. 95-107. www.researchgate.net
  • 1997 (zusammen mit Uhlir, C.): Weathering and erosional processes within the landslide deposit of Jarlang. - Journal of Nepal Geological Society, 15, special issue, p. 53-65.
  • 1998 (zusammen mit Weidinger, J. T. & Ibetsberger, H.): Petrologic and structural controls on geomorphology of prehistoric Tsergo Ri slope failure. – Geomorphology, 26, p. 107-121. www.sciencedirect.com
  • 1999 (zusammen mit Uhlir, C.): Large-scale erosional processes at the southern flank of the Ganesh Himal range, central Nepal. – In: MacFarlane, A., Sorkhabi, R. B. & Quade, J. (eds.), Himalaya and Tibet: Mountain Roots to Mountain Tops, Geological Society of America, Special Paper 328, p. 303-311, Boulder, Colorado www.researchgate.net
  • 2001 (zusammen mit Gusenbauer, F.): Evaluierung geogener Gefahren mittels GIS (regionale Index-Erfassung von Massenbewegungen). – Mitteilungen für Ingenieurgeologie und Geomechanik, 3, p. 53-68.
  • 2002 (zusammen mit Weidinger, J. T. & Nuschej, F.): Ore-mineralisation causing slope failure in a high-altitude mountain crest – on the collapse of an 8000 m peak in Nepal. – Journal of Asian Earth Sciences, 21, p. 295-306. www.sciencedirect.com
  • 2003 (zusammen mit Uhlir, C.): Zur Kinematik des Bergsturzes von Vigaun (Salzburg). – Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, 93, Jg. 2000, p. 161-173. www2.uibk.ac.at, pdf
  • 2004: Geologie und Paläontologie an der Universität Salzburg – Episode eines Institutes (27. 9. 1967 – 29. 2. 2004). – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 144, p. 105-126. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 2005 (zusammen mit Laimer, J.): Karstvulnerabilität in der Hallstätter Zone von Ischl-Aussee, Nördliche Kalkalpen (Oberösterreich, Steiermark). – In: Weidinger, J. T. & Spitzbart, I. (Hrsg.), Beiträge zur Geologie des Gmundner Bezirks – aus der Praxis der Geologen im Salzkammergut, Gmundner Geo-Studien, 3, p. 13-24, Gmunden. www.zobodat.at
  • 2006: Tasks and Challenges of Military Geology. – In: Mang, R. & Häusler, H. (eds.), International Handbook Military Geography, vol. 1, p. 453-464, Vienna (Ministery of Defence).
  • 2006: Zum Tod von Dir. Prof. Dr. Traugott Erich Gattinger. – Felsbau (Rock and Soil Engineering), 24, p. 6.
  • 2007: Salzburg im geologischen Kartenbild – historisch und modern. – Geo.Alp, Sonderband 1, p. 111-134. www2.uibk.ac.at, pdf
  • 2009: Geologische Kartierung des Landes Salzburg – Meilensteine und Köpfe. – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 149, p. 423-434. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 2009: Technische Geologie mit historischen Aspekten im Bundesland Salzburg (Exkursion F am 16. April 2009). – Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereines, N. F. 91, p. 257-276. www.schweizerbart.de
  • 2010: Gustav Zinke (1885-1954) – Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter. Gustav ZINKE (1885-1954) – belated remembrance of a Salzburg geoscientist. – Scripta geo-historica, 4, p. 203-218.
  • 2011: Geology and High Alpine Warfare during World War I. – In: Häusler, H. & Mang, R. (eds.), International Handbook Military Geography, vol. 2 (Proceedings of the 8th International Conference on Military Geosciences, Vienna, Austria, June 15-19, 2009), p. 443-456, Vienna (Ministry of Defence and Sports).
  • 2011: The Military Geological Outline Map of Austria 1 : 2 000 000. – In: Häusler, H. & Mang, R. (eds.), International Handbook Military Geography, vol. 2 (Proceedings of the 8th International Conference on Military Geosciences, Vienna, Austria, June 15-19, 2009), p. 457-469, Vienna (Ministry of Defence and Sports).
  • 2012: Nasse Grenzen und geologische Folgewirkungen, oder: Napoleonische Kriege im kausalen Zusammenhang zu technisch geologischen Problemen in und um die Stadt Salzburg. – Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 96, p. 37-44. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 2013: Grenzwanderungen im Bereich Unken. – In: Steyrer, H. P., Hejl, E., Ibetsberger, H. & Schrott, L. (Hrsg.), Grenzwanderungen; Natur- und Kulturerlebnisführer der Universität Salzburg, Band 3, p. 142-151, München.
  • 2013 (zusammen mit Hofmann, T.): Dionýs Štúr und die Felsstürze vom Mönchsberg (Stadt Salzburg). – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 153, p. 301-314. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 2013 (zusammen mit Schramm, U.): Wasser global: Asymmetrie der Ressourcen und resultierendes Konfliktpotential. – Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 103, p. 76-80. opac.geologie.ac.at, pdf
  • 2014 (zusammen mit Angetter, D.): Über den Minierkrieg in hochalpinen Fels- und Eisregionen (1. Weltkrieg; SW-Front, Tirol 1915-1918) aus ingenieurgeologischer Sicht. On subsurface warfare in high alpine rock and ice regions (World War I, southwestern front, Tyrol 1915-1918) from engineering geological view. – Geo.Alp, 11, p. 135-160. www2.uibk.ac.at, pdf
  • 2018: Ass.-Prof. i. R. Dr.phil. Wolfgang Vetters, Begründer der Kulturgeologie und Geologe aus Leidenschaft, geb. 25. Jänner 1944 in Wien, gest. 31. Dezember 2017 in Salzburg. – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 158, p. 5-21. opac.geologie.ac.at und opac.geologie.ac.at, pdf

Biographisches

  • Häusler, H., 2014: Josef-Michael Schramm – founder of the Working Group “Wehrgeologie” of the Austrian Geological Society. Contribution to the history of this working group. – Austrian Journal of Earth Sciences, 107, p. 182-190. www.univie.ac.at, pdf und www.zobodat.at, pdf
  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Bio-Bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart: Eintrag „Schramm, Josef-Michael“.

Quellen