Gemeinde Aigen

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Die Gemeinde Aigen war seit 1850 bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1935 eine selbständige Ortsgemeinde.

Geschichte

Von 1850 bis zur Eingemeindung 1939 entstand die selbständige Gemeinde Aigen, die damals z. B. auch Parsch umfasste. Mit der Eröffnung der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn 1860 begann wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung, den auch Aigen merkte. 1876 erhielt die Gemeinde mit dem Bahnhof Aigen an der Giselabahn, heute Salzburg-Tiroler-Bahn, seine eigene Eisenbahnstation. Das wohlhabende Bürgertum entdeckte Aigen als bevorzugten Wohnort. Auch adelige Verwaltungsbeamte und Offiziere im Ruhestand begannen sich in Aigen ihre Sitze zu errichten: Lanser, Andessner, Schnehen, Esterhazy, Mayr-Melnhof und andere kamen.

Aigen als Kurort

Aigen wird Teil der Stadt Salzburg

Mit 1. Jänner 1935 wurde ein Teil und 1. Jänner 1939 dann die ganze frühere, seit 1850 bestehende selbständige Gemeinde Aigen nach Salzburg und ein Teil nach Elsbethen eingemeindet.

Wahlsprengel

1930 gab es drei Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen[1]

  1. Parsch: Gasthaus "Zur Post", Gaisbergstraße - Gasthof Klinger, Gaisbergstraße
  2. Aigen-Abfalter. Bahnhofsrestauration Aigen - Seiringers Gasthof "Zur Ueberfuhr"
  3. Hinterwinkel: Gasthof Schwaitl

Bürgermeister der Gemeinde Maxglan

Hauptartikel Villen in Aigen

Die Napoleonischen Kriege, die damit zusammenhängende Wirtschaftskrise und der Anschluss Salzburgs an Österreich ließen erst wieder um 1850 neue Bautätigkeiten zu. Es entstanden zahlreiche Villen.

Bürgermeister der Gemeinde Aigen

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Aigen

Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Aigen

Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Aigen

Weblinks

  • books.google.at, Ausflugsbeschreibung Gemeinde Aigen: "Reise-Handbuch für Kranke oder Naturfreunde, welche das Thal und Wildbad Gastein ... von Emil, zweyte Auflage", 1832

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel Aigen

Fußnoten

  1. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8
Gemeinden, die nicht mehr als eigenständige Gemeinden im Land Salzburg existieren

Im Flachgau: Groß-Köstendorf || in Seekirchen am Wallersee: Seekirchen-Land || in Straßwalchen: Straßwalchen-Land || in Thalgau: Thalgauberg || in Wals-Siezenheim: Siezenheim | Viehhausen | Wals

Im Pongau: Gasthof | Palfen | Schattbach | Sinnhub | Sonnberg || in Goldegg: Goldegg-Weng || in Radstadt: Radstadt-Land || in Wagrain: Wagrain-Land ||in Werfen: Werfen-Land

Im Tennengau: in Golling an der Salzach: Obergäu | Torren || in Hallein: Dürnberg

Im Lungau: in Mariapfarr: Pichl | Gemeinde Zankwarn || in St. Michael im Lungau: St. Michael-Land || in Tamsweg: Lasaberg | Haiden | Mörtelsdorf | Sauerfeld | Seethal | Steindorf | Wölting

Im Pinzgau: in Lend: Embach || in Mittersill: Mittersill-Land || in Rauris: Bucheben || in Saalfelden am Steinernen Meer: Saalfelden-Land || in Zell am See: Bruckberg | Thumersbach

In der Stadt Salzburg: Aigen | Gnigl-Itzling | Leopoldskron-Moos | Liefering | Maxglan | Morzg