Frühe Gastein-Besucher aus Bayern

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Der Artikel frühe Gastein-Besucher aus Bayern bringt ausgewählte Beispiele von 1020 bis 1848.

Einleitung

Vielleicht gelingt es, nächstes Jahr, 2020, für das Gasteinertal eine große 1000-Jahr-Feier zu veranstalten. Als die bayerischen Sieghardinger im Jahr 1020 das Gasteinertal durch Tausch erwarben, werden Sieghard V. und sein Bruder, der Diakon Friedrich III., das Tal gewiss einmal persönlich in Augenschein genommen haben. Sie wären somit die ersten namentlich bekannten Besucher unseres Tales.

Otto IV. Pfalzgraf von Wittelsbach kaufte um 1152 mehrere Lehen-Güter in Gastein. Vermutlich sah er sich vor Kaufabschluss ebenfalls persönlich in Gastein um, darf also zumindest als ein möglicher Gastein-Besucher bezeichnet werden. Otto II., der Erlauchte, Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein, lebte von 1206 bis 1253. In seine Zeit fiel die Anlage des ersten bayerischen Herzogsurbars, das auch viele Gasteiner Güter enthält.

Gastein zählte zu seinen „Schergenämtern“: „Gastein und Liubezzen“, wobei der zweite Name, offenbar slawischen Ursprungs, bislang nicht erklärbar ist. Ob der „Erlauchte“ persönlich in Gastein war, ist unbekannt, aber doch sehr wahrscheinlich.

Am 20. Jänner 1212 kommamen Propst Pabo des Augustinerchorherrenstifts St. Zeno in Reichenhall und ein Mitbruder am Tage des heiligen Sebastian in der Gasteiner Klamm bei einem Lawine<nowiki>nunglück ums Leben. Der „Zennersberg“, oberhalb von Gadaunern, gehörte zum Kloster St. Zeno, daher wohl auch der Ortsname.

Im Jahr 1297 verkauften die Bayernherzöge Otto III. und Stephan I. die „Provincia Gastuna“ an den Salzburger Erzbischof Konrad IV. von Fohnsdorf.

Der erste große Besuch, über den Details erhalten geblieben sind, war der vom Jahre 1365. In Hofgastein wurde in diesem Jahr ein Heiratsvertrag abgeschlossen, und zwar zwischen dem Bayernherzog Johann II. und Katharina von Görz. Es war – im Gegensatz zum Gasteiner Vertrag von 1865 – der „Erste Gasteiner Vertrag“. Um 1365 wurden die Brautleute von großem Gefolge sowohl von bayerischer als auch von görzischer Seite begleitet. Es war ein Staatsereignis. Ähnliche Gasteiner Eheverträge gab es 1570 (siehe unten) {{und 1842 zwischen einer herzoglichen sächsischen Braut und einem hannoverianischen Kronprinzen… doch die gehören als Nicht-Bayern nicht hierher.

Rund hundert Jahre später, um 1461, absolvierte Ludwig IX. von Bayern-Landshut einen längeren Aufenthalt in Gastein. Um 1462 war Ulrich von Nussdorf, der Bischof von Passau hier. 1466 begleitete Dr. Hans Hartlieb, seines Zeichens Arzt, Schriftsteller und Gasteiner Bergbau-Unternehmer, den Herzog Sigismund von Bayern ins Gasteiner Bad. Wieder rund hundert Jahre später war Bayernherzog Philipp, der „Kriegerische“, vom 24. August bis 16. Oktober 1545 in Gastein. Die Reise-Entourage Philipps umfasste 20 Wägen, 50 Pferde und 18 Maulesel. Philipps Bruder war der Bayernherzog Ottheinrich, Pfalzgraf bei Rhein, der die Gasteiner Badekur in den Jahren 1537, 1538 und 1540 durchführte. Auch sein Vater war zuvor schon in Gastein. Als nächster Bayernherzog trat Herzog Ludwig X. um 1539 als Gasteiner Badegast in Erscheinung.

Über die oben erwähnten Besuche wurde vom Verfasser schon Etliches sehr ausführlich geschrieben, weshalb diese Gastein-Aufenthalte hier nur als kurze Erwähnung geboten wurde.

Nun etwas ausführlicher:

Leonhart von Eck

Leonhart von Eck (* 1480; † 1550), Doktor der Rechte, war der rechtswissenschaftliche Vertrauensmann der Bayernherzöge Wilhelm IV. und Ludwig X., ab 1519 deren Kanzler, der er für 30 Jahre lang blieb. Er war 1537 mit Sicherheit Ende Juli bis Anfang August in Gastein, 1538 mit hoher Wahrscheinlichkeit. Als Gegner der Habsburger wollte er Salzburg an Bayern bringen. Nach seinen Vorstellungen sollte ein Bayer das Erzstift Salzburg als Koadjuterie (für den geistig umnachteten Landesherrn Matthäus Lang) bekommen, und zwar mit dem Recht der Nachfolge. Ecks politische Bemühungen waren erfolgreich. Tatsächlich avancierte ein Bayer nach dem Ableben von Kardinal Lang zum nachfolgenden Landesherrn in Salzburg: Ernst Herzog von Bayern, noch dazu mit dem Titel eines „Bischofs“ (ohne Priesterweihe). Eine wirkliche, auch für die Zukunft geltende Eingliederung des Salzburger Erzstifts gelang aber nicht (bzw. erst 1810 bis 1816).

Interessantes hat das Jahr 1570 zu bieten. Wieder geht es – nach 1365 (siehe obem) – um einen Heiratsvertrag. Maria, die Tochter des Bayernherzogs Albrecht V. versprach sich mit Ehevertrag dem habsburgischen Erzherzog Karl II. von Österreich. Herzog Albrecht V. war dann auch noch 1575 und 1576 in Gastein zur Kur. Er hatte das „Zipperlein“.

Weiters ist Herzog Albrecht VI. von Bayern zu nennen, der sich 1632 und auch 1633 in Gastein zur Kur aufhielt. Darüber gibt es zwei sehr ausführliche Artikel vom Verfasser.

König Maximilian I. Joseph

Maximilian I. Joseph war zuerst Kurfürst von Bayern, wurde dann aber 1806 durch Napoleon zum König erhoben. An einem Torbogen am nun zerstörten Hieronymushaus (Radhausberg) befand sich eine Einmeißelung „Maximilian I. Joseph“, mit der Jahreszahl „1815“. In Altböckstein stand gleich nördlich der Brücke eine sehr große, gemauerte Schmiede. E. Trimmel schreibt, König Maximilian von Bayern hätte diese Schmiede erbauen lassen. Details sind noch in Ermittlung, vor allem, ob er persönlich in Gastein war. (Die Inschrift am Hieronymushaus könnte ja auch vom bayerischen Bergwerksverwalter in Böckstein veranlasst worden sein.)

König Ludwig I. von Bayern

Vor dem Jahr 1816 war Ludwig I. von Bayern Generalgouverneur des Inn- und Salzachkreises und residierte in Innsbruck und in Schloss Mirabell in Salzburg. Später erwarb er käuflich das Schloss Leopoldskron. Nach dem Tod seines Vaters Maximilian I. Joseph, 1825, folgte er ihm als bayerischer König nach. Seine Leistungen auf dem Gebiet der Politik und besonders der Kultur waren durchaus bahnbrechend. Seine Ehefrau war Therese von Sachsen-Hilburghausen, die aber durch seine Freundin Lola Montez in den Schatten gestellt wurde. Um die verführerische Lola Montez gab es viel Wirbel, bis hin zu Münchner Demonstrationen durch Universitäts-Studenten. Der lendenstarke König war auch sonst ein großer Frauenfreund. In seinem 60. Lebensjahr ließ er zu seinem 35. Ehejubiläum seine Mätressen vor seinem geistigen Auge Revue passieren: Es waren deren 50.

Ludwig I. verstarb 1868, trat aber schon 1848 als König zurück, nicht zuletzt wegen Lola Montez. Ihm folgte König Maximilian II. Gastein besuchte König Ludwig I. erstmals 1830, machte aber anlässlich seines 25-jähringen Ehejubiläums um 1835 eine „Gebirgs-Fußreise“ nach Gastein, und zwar von Berchtesgaden aus. Er wurde nur von vier Träger-Lakaien begleitet. Seine Frau Therese fuhr derweil wo anders hin. Die königlichen Majestäten trafen sich dann wieder in Berchtesgaden und kehrten anschließend auf die „Theresenwiese“ (Oktoberfest) zurück, wo sie 1810 ihre Prinzenhochzeit feierten. {{Übrigens gab es noch eine zweite berg-touristische Ein-„Reise“ nach Bad Gastein, und zwar durch Erzherzog Rainer von Österreich, der von Rauris aus über die Bockhartscharte nach Gastein ging, 1807.)

Zum Schluss eine Kuriosität: „Baiern“ schrieb man früher durchgehend immer mit >i< und heute noch, wenn es um den „bairischen“ Dialekt geht. König Ludwig I. führte dann das >y< verpflichtend ein: „Bayern“. Übrigens war Ludwig I. ein großer Förderer von Johann Andreas Schmeller. Dieser absolvierte die Gasteiner Badekur 1826. Er widmete sein Standardwerk „Bayerisches Wörterbuch“ (mit 1 500 großformatigen Folioseiten) seinem König.

Maximilian Joseph Graf Maximilian von Montgelas de Garnerin

Der Graf hatte seine Herkunft aus Savoyen. Er war von 1803 bis 1817 höchstrangiger bayerischer Minister, quasi „Prime Minister“, (Finanzminister, ab 1807 zusätzlich Innenminister) und Vertrauter von König Maximilian, der ihn aber nie besonders mochte und ihn 1817 „ent-setzte“ (entließ). Montgelas machte in Bad Gastein – als er keine Staatsämter mehr bekleidete – eine Badekur vom 6. bis 26. August 1826. Als Privater schrieb Montgelas am 25. Juni 1827 aus Gastein, dass die Wildbäche und Flüsse über die Ufer träten und die Verbindung mit der Außenwelt durch Vermurung (une avalanche) unterbrochen sei. Über das Thermalwasser und die schöne Gegend äußerte er sich positiv, aber „Kost, Logis und Bedienung sind äußerst schlecht“. Über den Wirt Straubinger schimpfte er, da dieser alles blockiere, was nicht für ihn persönlich von unmittelbarem Nutzen sei. Auch über den Eigennutz des Badearztes Dr. Schauer gäbe es viele Klagen unter den Gästen. Und dann wörtlich: „Der Schlag Menschen ist hässlich, die Kröpfe sind häufig, die Weiber schmutzig.“ Trotzdem wiederholte er seine Gasteiner Kur 1831, vermutlich sogar öfter. Er litt an Gicht und Rheuma und starb 1839.

Fürst Karl Philipp von Wrede

Fürst Karl Philipp von Wrede war Oberkommandierender der bayerischen Armee unter König Maximilian J. Joseph und ab 1825 unter König Ludwig I. Er stand in einem langen Briefwechsel mit Fürst Metternich in Wien. Die beiden sprachen sich immer mit „Lieber Fürst“ an. Aus den Briefen erschließt sich, dass Fürst Wrede im Jahr 1832 (mindestens) vom 19. bis 27. Mai und im Jahr 1934 (mindestens) vom 13. bis 21. September in Gastein war. Seine Gastein-Aufenthalte sind natürlich nicht auf die genannten Daten beschränkt, denn diese geben für eine Badekur eine zu kurze Zeitspanne.

Freiherr Georg Friedrich von Zentner

Er weilte 20 Mal zur Kur in Bad Gastein, erstmals 1815. Er besetzte verschiedene Ministerposten in der bayerisch-königlichen Regierung. Im Zusammenhang mit der Säkularisierung von 1803 wurde seine Meinung sehr geschätzt. Sein Konkurrent war ein mächtiger Freiherr, der spätere Fürst von Montgelas.

Fürst Löwenstein und Graf von Pappenheim 1842

Unter „Fürst Löwenstein“ ist vermutlich Konstantin Löwenstein (* 1786; † 1844) aus der Linie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg zu verstehen. Ein Fürst Löwenstein, möglicherweise identisch mit dem obigen, war bereits 1834 mit einem Grafen Rechberg in Gastein und feierte am 20. Mai dieses Jahres ein großes Namenstagsfest mit Feuerwerk und drei Böllerschüssen.

Rechberg

Bei „Rechberg“ könnte es sich um den Schwaben Alois Graf Rechberg gehandelt haben, der sich – neben zwei anderen – um das Erbe Montgelas bemühte. Vor 1817 war er als bayerischer Gesandter in staatlichen Diensten und vertrat Bayern am Wiener Kongress.

Friedrich Carl Hermann von Giech

Friedrich Carl Hermann von Giech, aus altbayerischen Hochadel, verstarb im 55. Lebensjahr während seiner Kur in Gastein am 6. Juli 1846. Er war höchstrangiger königlich-bayerischer Kämmerer über die Landesfinanzen, Reichsrat der Krone Bayerns und nach G. Czerwenka mit dem Geschlecht der Khevenhüller (weitschichtig?) verwandt. Der Leichnam des hochrangigen Ministers wurde nach Thurnau (Oberfranken, Kreis Kulmbach) überführt, wo es am 13. Juli ein prunkvolles Staatsbegräbnis gab. Ein einstündiges Trauergeläute musste täglich wiederholt werden, allerdings fehlt eine Angabe über welche Zeitstrecke, vermutlich eine Woche lang. In Thurnau trug er zu der weit überregional bekannten Giech’schen Sammlung (einschl. Archiv) bei.

Johann Caspar Preysing zu Moos

Aus einem der bedeutendsten bayerischen Adelsfamilien stammend, feierte er 1829 seinen vierzigsten Kuraufenthalt in Bad Gastein. Es gab ein großes Fest, in dessen Rahmen auch eine Ruhmes-Cantate mit großem Chor vorgetragen wurde. Er war ein großer Förderer Gasteins und erwies sich durch Geld-Stiftungen als sehr großzügig. Sein erster Aufenthalt fiel in das Jahr 1780, als er mit seiner Gattin, einer Frau von Minuzi, die Kur absolvierte. An den Namen „Minuzi“ erinnert noch das in München befindliche Palais Minucci. Er ist wahrscheinlich mit jenem Johann Caspar Preysing ident, der eine bayerische Großbrauerei begründete. Ein Karl Graf Preysing war bayerischer „Generalkreiskommissär“ für Salzburg von 1810 bis 1816. Vermutlich ein Verwandter aus dem Preysing Adelsgeschlecht war Christian Graf von Preysing als Bataillonschef der mobilen Legion für den Salzachkreis, 1813.

Max Graf von Berchem, königlich-bayerischer Rat, stiftete 1825 eine jährliche Lobamtsmesse. Franz Xaver von Haller (-Oberdorff), starb in Gastein am 14. August 1845 „am Nervenschlag“. Herr von Haller war ein immens reicher Großkaufmann in ganz Mittel- und Süddeutschland und stiftete in Gastein ebenfalls eine Messe.

Friedrich Wilhelm von Thiersch war mehrmals in Gastein, zum Beispiel 1831. Mit der Thronbesteigung durch Ludwig I. im Jahr 1825 übernahm Thiersch das bayerische Bildungswesen und war Mitglied der „Bayerische Akademie der Wissenschaften“. In München ist ein Gymnasium und eine Straße nach ihm benannt. Als „Vater der humanistischen Bildung“ war er in München das Pendant zu Wilhelm von Humboldt in Berlin, dieser ebenfalls ein Gastein-Besucher, beispielsweise um 1527. In eines der Gasteiner Ehrungsbücher trug er sich mit einem auf Griechisch verfassten Gedicht ein: „An die Heilgöttin Gastunia“ (20. September 1810).

Lorenz von Westenrieder, mit dem Titel eines „erblichen Reichsrates“ hochangesehener Professor der bayerischen Geschichte, war 24 Mal in Gastein, zuletzt in seinem Sterbejahr 1829. Sein Begräbnis war eine ganz große Feierlichkeit mit prachtvollem Katafalk. Abordnungen des bayerischen Landtags, des Metropolitankapitels und der bayerischen Universitäten nahmen teil.

Geheimrat Ritter Joseph Anton von Mussinan war ein historischer Schriftsteller, der vonseiten der bayerischen Regierung großes Ansehen genoss. Sein besonderer Förderer war Maximilian von Montgelas. Seine Gastein-Aufenthalte fielen in die Jahre 1828 und 1829. Er verstarb am 24. Mai 1837.

Carl Conjola, bayerischer Hofmaler, besuchte Gastein in den Jahren 1824 und 1828. Er unternahm diese Reisen auf Anraten von Maximilian I. Joseph, König von Bayern, und stand mit Freiherrn von Montgelas in engem Einvernehmen. Er betätigte sich hauptsächlich als Landschaftsmaler. Es erscheint als sehr wahrscheinlich, dass er auch Gasteiner Motive malte.

Kardinal Ernst von Firmian, Fürstbischof von Passau (17581774), hielt sich ca. 1760 in Gastein zur Kur auf.

Ignaz Albert von Riegg, Bischof von Augsburg, Reichsrat, verstarb am 11. Juni 1836 in Gastein. Er war bereits bei seiner Anreise in sehr schlechtem gesundheitlichem Zustand.

Franz Karl Graf zu Trauchburg, Bischof von Chiemsee, H. R. Reichsfürst, hielt sich 1772 in Gastein auf. Am 9. Juni nahm er hier an einer kirchlichen Prozession teil, in deren Verlauf er ohnmächtig zu Boden fiel. Zwei weitere Ohnmachtsanfälle folgten bis zu seinem Tod im genannten Jahr. Er stand in enger Beziehung zu Salzburg und war hier Geheimer Rat. Am 14. Juli 1772 wurde im Salzburger Dom die dritte Trauer-„Besingnis“ abgehalten. Bereits im Jahr 1662 war ein Bischof von Chiemsee in Gastein zu Kur (Franz Vigil von Spaur und Valör). Er war sehr kälteempfindlich und benötigte zwei spezielle eiserne Öfen. Sigmund Carl von Castel-Barco, ebenfalls Bischof zu Chiemsee, weihte die renovierte Preimskirche 1706. Mit Franz Anton Adolph von Wagensperg war ein Bischof zu Chiemsee zwischen 1714 und 1732 fünfmal zu Gast in Gastein.

Soweit ein kurzer und naturgemäß nicht vollständiger Überblick. Natürlich gab es neben den prominenten bayerischen Gästen auch solche aus anderen Ländern, viele aus Österreich, diese aber hauptsächlich erst nach 1816.

Quelle