Salzburger Christkindlmarkt

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Der Christkindlmarkt im zweiten Corona-Advent 2021.
2013: 40 Jahre Salzburger Christkindlmarkt
Christkindlmarkt, Domplatz
Der Christkindlmarkt, hier der Teil auf dem Residenzplatz

Der Salzburger Christkindlmarkt ist die Wiederbelebung des 1932 (bzw mit einem letzten Marktstand 1937) eingestellten Nicolaimarktes auf dem Domplatz und mittlerweile auch auf dem Residenzplatz in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Der erste Christkindlmarkt fand in größerer Form zuerst im Jahr 1950 statt, er baute aber auf kleinen Marktständen der Jahre 1948 und 1949 auf. Dieser erste Markt fand zuerst noch an der Rainerstraße statt. Zeitzeugen können sich außerdem an den Verkauf von Christbäumen auf dem Residenzplatz in den 1960er-Jahren erinnert. Auf Initiative von Kommerzialrat Markl wurde 1977 in Fortsetzung der Tradition des bis ins Mittelalter zurückreichenden Nikolaimarktes wieder ein Vorweihnachtsmarkt in der Altstadt veranstaltet. Der Salzburger Christkindlmarkt beginnt in der Woche vor dem ersten Adventsonntag und schloss bis 2007 immer vor dem 24. Dezember. Seit 2008 ist er auch am 25. und 26. Dezember geöffnet.

Neben diesem Christkindlmarkt gibt es noch andere Adventmärkte in der Stadt Salzburg.

2021 im zweiten Corona-Jahr

Nachdem am Donnerstag, den 18. November 2021 um 10 Uhr, der Christkindlmarkt eröffnet wurde, gab Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior am selben Tag am Nachmittag bekannt, dass mit Beginn Montag, 22. November, ein neuerlicher Lockdown beginnen, der mehrere Wochen dauern wird. Für den Christkindlmarkt 2021 wurden rund 100 Hütten aufgestellt. Wolfgang Haider, Obmann des Vereins Salzburger Christkindlmarkt, schätzte nach Bekanntwerden des Lockdowns den finanziellen Verlust auf mindestens zwei Millionen Euro, der die Aussteller durch den Aufbau der Infrastruktur, die Produktion und Bereitstellung der Waren treffe. "Das sind reine Kosten, das ist nicht der Umsatz", erklärte Haider. Allein der Aufbau des Christkindlmarktes kostete 600.000 Euro[1]

Die Betreiber des Salzburger Christkindlmarktes wurde noch am Mittwoch, 17. November, von den Behörden darüber informiert, dass aufgrund der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung vom 15. November 2021 der Zugang zu Gelegenheitsmärkten wie Christkindlmärkten oder Adventmärkten nur nach einer vorherigen lückenlosen 2G-Kontrolle erlaubt werden darf. Diese Regelung gelte österreichweit und betreffe Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen. Deshalb wurde der Salzburger Christkindlmarkt mit einer Absperrung eingegrenzt. Der Zugang ist an drei Eingängen (Goldgasse, Franziskanergasse, Kapitelplatz) möglich, dort werden die Besucher auf den 2G-Nachweis kontrolliert. Anschließend erhalten sie ein Armband. Der Eintritt ist zudem nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.[2]

Nachdem am 8. Dezember bekannt wurde, dass der Lockdown mit 12. Dezember für Geimpfte und Genesene wieder aufgehoben wird, teilte Bürgermeister Harald Preuner am 9. Dezember mit, dass er den Christkindlmarkt am Sonntag, den 12. Dezember um 09 Uhr aufsperren lassen wird. Und zwar ohne eine Besucherzahlbeschränkung, aber mit 2G-Regel und FFP2-Masken-Pflicht. Auch Take-away müsse möglich sein - wie bei den Gastronomiebetrieben. Wenn die Wirte Take-away anbieten können, muss das auch für die Standler am Christkindlmarkt gelten, so Preuner. Preuner sprach von einer "komischen Verordnung" des Gesundheitsministeriums. Dieses hatte die Grenze für "kirtagsähnliche Gelegenheitsmärkte" mit 300 Besuchern definiert. Preuner fühlte sich damit aber nicht angesprochen. Der "Christkindlmarkt ist kein kirtagsähnlicher Gelegenheitsverkehr - was immer das sein soll." Das Gesundheitsministerium beharrte jedoch auf die 300-Personen-Beschränkung.

Am 9. Dezember gab es am Nachmittag eine Videokonferenz mit dem Gesundheitsministerium, an der neben Haslauer und Preuner auch die Bezirkshauptleute und Vertreter des Magistrats Salzburg teilnahmen. Zudem zugeschaltet waren: Wolfgang Haider vom Salzburger Christkindlmarkt, Gerald Stocker vom Hellbrunner Adventzauber sowie Hans Wieser vom Wolfgangseer Advent. Das Ergebnis: "Christkindlmärkte sind reine Verkaufsmärkte, an denen Waren, Speisen und Getränke angeboten werden - und kein kirtagsähnlicher Gelegenheitsmarkt." Demnach gelte auch die Grenze von 300 Besuchern für Weihnachtsmärkte nicht.

Der Christkindlmarkt wird demnach am Sonntag um 09 Uhr geöffnet - mit 2G-Regel und FFP2-Masken-Pflicht.[3]

2020 im ersten Corona-Jahr

Die Hoffnung auf Aufsperren

Anfang Oktober wurde bekanntgegeben, dass der Christkindlmarkt auch im 47. Jahr seines Bestehens, im Jahr der Coronapandemie, stattfinden wird. Es gab keine Tische, mehr Sicherheitspersonal, ein Einbahnsystem an heiklen Stellen wie den Dombögen, Hinweistafeln, Bodenmarkierungen, Lautsprecherdurchsagen und eine Besucherstromlenkung geben, hieß es. Das Publikum konnte sich online (ähnlich wie bei den Bädern im Sommer) informieren, wie hoch die Auslastung war bzw. ob der Zutritt vorläufig verwehrt werden musste. Mund-Nasen-Schutz wurde empfohlen. Auf "publikumswirksame Zusammenkünfte", z. B. die große Eröffnung oder Krampusläufe, hatte man verzichtet. Für alle Mitwirkenden galten strenge Hygienemaßnahmen.

Der Verkäufer und der Besucher wurden eineinhalb Meter und durch Glas getrennt. Der Organisator betonte, dass der Salzburger Markt nur einen Gastronomieanteil von 13 Prozent habe und sich zu 100 Prozent im Freien abspiele (ohne geschlossene Gastronomiestände). Viele Märkte in anderen Städten kämen auf 30, 40 Prozent Anteil. Die Covid-Maßnahmen waren mir 200.000 Euro budgetiert.

Das kaufmännische Risiko lag bei den 75 teilnehmenden Unternehmern. Die Händler mussten im Frühjahr die Ware bestellten, um sie im August zu bekommen, handwerkliche Betriebe das ganze Jahr produzieren und vorfinanzieren. Zirka 400 Mitarbeiter seien für die 96 Stände auf Dom- und Residenzplatz tätig. Der Markt war für 19. November bis 26. Dezember 2020 angesetzt.[4]

Die geplanten Corona-Maßnahmen 2020 im Einzelnen
  • Es gilt Maskenpflicht.
  • Der Auslastungsgrad wird online und vor Ort auf Bildschirmen angezeigt.
  • Bis zu 5 000 Besucher dürfen zeitgleich auf dem Christkindlmarkt sein. Maximal eine Person pro Quadratmeter begehbarer Fläche. Gezählt wird mittels Überkopfsensoren, die die Besucherströme digital überwachen. Installiert werden die Sensoren an allen fünf Ein- bzw. Ausgängen zum und vom Christkindlmarkt - also bei der Goldgasse, gegenüber der Hypobank, vor dem Mozartplatz, vor dem Kapitelplatz und in der Franziskanergasse.
  • Bei den Gastronomieständen werden - unabhängig vom aktuellen Besucheraufkommen - zwei Meter vor dem Stand Absperrgitter aufgestellt. Wer sich also für einen Punsch oder Glühwein anstellt, der tut das rechts, rückt weiter, bis er dran ist, und tritt dann links ab. An Ständen, die sowohl Getränke als auch Speisen verkaufen, wird es getrennte Anstellbereiche geben. Außerdem werden dort - so wie an anderen Stellen des Christkindlmarkts auch - Desinfektionsmittelspender aufgestellt.
  • Weiter im Einsatz bleiben die Keramikhäferl. Auf Wunsch werden Punsch und Co. aber auch in Bio-Pappbecher ausgeschenkt. Stehtische gibt es heuer keine.
  • Einbahnregelungen wird es auch beim Nadelöhr unter den Dombögen geben.
  • Auf den traditionellen Krampuslauf samt Nikolausbesuch muss der Christkindlmarkt heuer verzichtet.
  • Ein Präventionsbeauftragter, ein Covid-19-Beauftragter sowie ein Crowd-Safety-Manager - bilden das Sicherheitsteam. Bei jedem der fünf Eingänge werden "mindestens zwei" stehen, weitere zwei werden auf dem Markt selbst unterwegs sein - auch zu weniger stark frequentierten Zeiten untertags während der Woche. Während der stärker frequentierten, im Präventionskonzept "orange" bezeichneten Zeiten - das ist jeweils ab 17 Uhr -, werden die Teams verstärkt. Und zu den "roten" Zeiten (Samstag ab 13 Uhr sowie Sonntag) wird der Sicherheitsdienst verdoppelt.[5]

Anfang Dezember dann die Absage

Als Anfang November der erste light lockdown verhängt wurde, bestand noch Hoffnung, dass der Christlmarkt vielleicht gegen Mitte Dezember aufsperren könnte und eventuell mit Mitte Jänner geöffnet wäre. Doch wenige Tage später sprach die österreichische Bundesregierung einen zweiten harten lockdown bis mindestens 7. Dezember inkl Ausgangsbeschränkungen aus. Schließlich wurde am 3. Dezember der Christkindlmarkt für 2020 endgültig abgesagt (wie alle anderen Weihnachts- und Adventmärkte ebenfalls).

2016 und 2017

2016 gab es 97 Standplätze, verteilt auf den Dom- und den Residenzplatz, die offiziell 421,5 Stunden geöffnet sein durften. 400 Mitarbeiter werkten während der Öffnungszeit und erbrachten laut eigenen Angaben 60 Millionen Euro Umsatz, allerdings inklusive aller Umwegrentabilitäten. Die "Standler", das sind Unternehmer, Gastronomen und Handwerker, stammten größtenteils aus dem Bundesland Salzburg sowie dem Berchtesgadener Land und näherer Umgebung. Langjähriger Organisator war Wolfgang Haider.

Kritikpunkte

Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes im Sommer 2016 sorgte im Advent 2016 für Unruhe. Es ging vor allem darum, dass die automatische Verlängerungen der Standvergaben gehen europäisches Recht verstoßen. Die Vergabe der Stände muss jährlich neu ausgeschrieben werden. Dabei seien "die Eröffnung, der Ablauf und der Ausgang des Verfahrens" bekannt zu geben. Und zwar immer dann, wenn "die Zahl der für eine bestimmte Dienstleistungstätigkeit verfügbaren Genehmigungen" begrenzt seien.

Die Vergabe der Standplätze erfolgte dann 2017 nach europarechtskonformen, transparenten Kriterien. Letztlich entscheidet die Reihenfolge der Ansuchen, wobei Marktplatzinhaber der Vorjahre sowie deren Angehörige bevorzugt werden. 2017 wurden sieben Marktstände neu vergeben.

Ein weitere Kritikpunkt: Wer einen Stand betreibt, muss Mitglied des Vereins Salzburger Christkindlmarkt werden. Einem von der Stadtgemeinde Salzburg in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten zufolge muss auch für Nichtmitglieder die Zugangsmöglichkeit als Marktbeschicker gewährleistet sein. Ebenso empfohlen wird eine Neuformulierung der Marktordnung. Denn streng genommen dürften Punsch und Glühwein nicht ausgeschenkt werden, da sie in der Marktordnung nicht ausdrücklich erwähnt sind.

Bis 2016 agierten die Standbetreiber eher als "geschlossene Gesellschaft" mittels des Vereins Salzburger Christlkindlmarkt. Die Mitglieder - die Standler - zahlen jährlich rund 600.000 Euro an den Verein, der 100.000 Euro an die Stadtgemeinde Salzburg davon an Standgebühr weiterleitet. Der Rest werde für die Infrastruktur, Dekoration, Strom, Sicherungsdienst, Werbung usw. aufgewendet. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge liegt je nach Standgröße und -art zwischen 2.315 und 8.303 Euro. Neben den Mitgliedsbeiträgen bezahlen Standbetreiber eine Marktgebühr an die Stadt. Sie liegt bei durchschnittlich 994 Euro fürHandels- und 1869 Euro für Versorgungsstände. Aus allen Christkindl- und Weihnachtsmärkten erwirtschaftete die Stadtgemeinde Salzburg 2017 einen Überschuss von 11.908 Euro.

Die Vereinsmitglieder wählen aus ihrer Mitte den Vorstand plus drei Beiräte. Dieses Gremium entscheidet dann, wer einen Standplatz bekommt. Wobei "Alt und bewährt kommt vor neu und unbekannt" Obmann Haider es formulierte. Wer nicht mehr will, kann seine "Rechte" auch an Kinder oder Wunschnachfolger abtreten. Nur wenn ein Stand einmal wirklich ersatzlos wegfällt, dürfen neue Standler dazu. Das sind jährlich zwei bis drei, denen rund 300 Interessenten gegenüberstehen. Der tatsächliche Umsatz ist ein sehr gut gehütetes Geheimnis und wie eine Standlerin bemerkte, werde das Ihnen garantiert keiner erzählen.

Es handelt sich also um eine nach außen fast abgeschottene, sich aus sich selbst erhaltende und äußerst lukrative Organisation. "Anders könnte das auch gar nicht funktionieren" zeigt sich Haider überzeugt. "Von einheitlicher Technik über das gleiche Aussehen der Stände, die vielen volkskulturellen Darbietungen - das lässt sich nicht organisieren, wenn 80 Prozent der Schausteller aus Slowenien oder Polen wären" so Haider weiter. Genau das, dein "Ausverkauf" an Billigbieter mit unterbezahltem Personal, droht aus seiner Sicht bei einer Liberalisierung. Bei mehr Fluktuation müsse die Stadt auch die Buden selbst anschaffen und vermieten. Was rund 7,5 Millionen Euro koste.[6]

2013

das Christkindl-Team 2013
Abendliche Stimmung am Residenzplatz
Abendliche Stimmung am Residenzplatz

Anfang November 2013 rief der Salzburger Christkindlmarkt in Kooperation mit Antenne Salzburg und RTS Regional TV zum Casting für das Salzburger Christkind auf und viele Mädchen folgten dem Aufruf. Ausgewählt wurden fünf Kandidatinnen, die den Salzburger Christkindlmarkt 2013 zum 40-Jahre-Jubiläum repräsentierten und Weihnachtszauber in Stadt und Land Salzburg verbreiteten. Erstmals in der Geschichte des Salzburger Christkindlmarktes erschien das himmlische Team in den Fenstern der Dombögen.

Die fünf Salzburger Mädchen Christina Klampfer, Hannah Lechner, Sophie Lindner, Johanna Schönthaler und Lisa Ziller waren an den vier kommenden Adventsamstagen (30.11., 07.12., 14.12. und 21.12.2013) am Salzburger Christkindlmarkt zu sehen.

Das Christkindl und die Engel

  • Das Christkind 2013: Christina Klampfer, 16 Jahre

Die blonde, sympathische Christina Klampfer kam aus Parsch in der Stadt Salzburg, war 16 Jahre alt und ging in das Wirtschaftsrealgymnasium Salzburg. Neben regelmäßigen Treffen mit ihren Freunden, verbrachte sie ihre Freizeit gerne mit dem Synchroneislauf, worin sie auch Kinder trainierte. Christina trug für die Besucher des Salzburger Christkindlmarktes ein Weihnachtsgedicht von Robert Reinick vor.

Die Engel 2013
  • Hannah Lechner, 17 Jahre

Die 17-jährige Hannah wohnte in Wals und besuchte das Musische Gymnasium Salzburg. Hannah spielt gerne Gitarre, liebt den Wintersport und würde nach der Schule gerne ein Jahr in England verbringen. In ihrer Freizeit verbrachte sie viel Zeit mit Freunden. Sie begrüßte die Besucher am Markt auf Englisch.

  • Sophie Lindner, 17 Jahre

Die blonde Sophie zauberte nun schon zum zweiten Mal als Engel den Kindern am Salzburger Christkindlmarkt ein Lächeln aufs Gesicht. Vor zwei Jahren war Sophie bereits als Engel im Christkind-Team vertreten. Sie wohnte in der Stadt Salzburg und war inzwischen 17 Jahre alt. Sie besuchte die HBLMW Annahof in Salzburg und möchte einmal Tourismusmanagement in der Schweiz studieren. Neben ihrer Leidenschaft, dem Voltigieren, spielte Sophie noch Golf und betrieb gerne Sport. Sie begrüßte die Besucher am Markt auf Spanisch.

  • Johanna Schönthaler, 14 Jahre

Die lustige und offenherzige Johanna wohnte in Saalfelden am Steinernen Meer und besuchte die HBLW Saalfelden am Steinernen Meer. Ihr großes Ziel ist es eines Tages Volksschullehrerin zu werden, doch bis dahin verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Laufen, Schwimmen und Gitarre spielen. Neben diesen Hobbies nahm sie sich aber noch genügend Zeit für ihre Freunde und ihren Bruder. Johanna begrüßte die Besucher des Christkindlmarktes auf Italienisch.

  • Lisa Ziller, 17 Jahre

Die lebenslustige Lisa kam aus der Stadt Salzburg, war 17 Jahre alt und besuchte die HBLWM Annahof. Ihre große Leidenschaft ist das Reiten und Voltigieren. Sie liebt den Sport, glänzt mit Hilfsbereitschaft und bringt andere gerne zum Lachen. Lisa möchte Tierärztin werden und ins Ausland gehen. Sie begrüßte die Besucher auf Französisch.

2011

Salzburger Christkindlmarkt 2011, Tiroler Glockenspiel

Tiroler Glockenspiel spielte erstmals auf dem Salzburger Christkindlmarkt. 20 Glocken der Innsbrucker Glockengießerei Grassmayr spielten Weihnachtslieder. Das Glockenspiel zeichnete sich durch zwei besondere Innovationen gegenüber herkömmlichen Glockenspielen aus. Die Glocken entfalteten durch den Anschlag mit dynamischen Hämmern unterschiedliche Klangstärken und wurden durch eine Kombination mit Orchesterklängen zu besonderen Melodien vereint. Das Glockenspiel erklang stündlich, jeweils fünf Minuten vor der vollen Stunde.

Bilder

 Salzburger Christkindlmarkt – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

  • Presseaussendungen des Vereins Salzburger Christlkindlmarkt

Einzelnachweise

  1. www.sn.at, 19. November 2021
  2. www.sn.at, 18. November 2021
  3. www.sn.at, 9. und 10. Dezember 2021 (die Meldung wurde aktualisiert)
  4. www.sn.at, 5. Oktober 2020
  5. https://www.sn.at, 22. Oktober 2020
  6. Salzburger Nachrichten, 12. Dezember 2016