Hauptmenü öffnen

Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See

Tonaufnahme des Rufes eines Wachtelkönigs vom 21. Mai 2019. Der Wachtelkönig ist ein hochgefährdeter Wiesenbrüter, der zwei Mal im Jahr gute 10.000 Flugkilometer zurücklegt um hier zu brüten und in Südostafrika zu überwintern.
Blick nach Osten auf Schüttdorf, Naturschutzgebiet Zeller See und Landschaftsschutzgebiet Brucker-Zeller Moos, sowie das Unterpinzgauer Salzachtal - vom Keilberg in Schüttdorf aufgenommen
Blick vom Erlberg nach Westen auf das Naturschutzgebiet Zeller See. Im Hintergrund Schüttdorf, dahinter die Schmittenhöhe und in der linken Bildhälfte das Oberpinzgauer Salzachtal. Weitere Bilder in untenstehender Bildergalerie.
Schneeschmelze im Naturschutzgebiet Zeller See
Entenlacke bei der Ausmündung des großen Seekanals
Drei Ringelnattern im Teich des Thumersbacher Amphibienschutzsystems
Kiebitz-Altvogel (links) mit Jungvogel (rechts oben) am 15. Juni 2015 im Naturschutzgebiet Zeller See
Ein weiterer Kiebitz-Jungvogel im Naturschutzgebiet Zeller See
Rehbock im NSG ZS, gesehen im Gebiet östlich der Porscheallee am 20. Juni 2015
Rehgeiß mit Kitz im NSG ZS, beobachtet im Bereich östlich der Porscheallee, ebenfalls am 20. Juni 2015
Juvenile Weidenmeise, Hangfuß Erlberg
26. September 2015 - Herbstzug: ein großer Trupp Kormorane in den Schlafbäumen an der Ausmündung des Großen Seekanals
Flussuferläufer als Durchzügler am Nordufer des Zeller Sees, beobachtet am 15. April 2016
Heuriger Gelbspötter, NSG Zeller See, 12. Juli 2017
Weibliches Kleines Sumpfhuhn

Das Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See (Schutzgebietsverbund südlicher Zeller See – Naturerlebnisweg „WiesenKönigReich – Feuchtgebiet Zeller See“) besteht seit dem 1. Jänner 1973, umfasst eine Fläche von 203,11 ha mit bemerkenswerter Fauna und Flora und bietet mit seiner See- und Hochgebirgslandschaft hohen Erholungswert. 2014 wurden Teile des Naturschutzgebiets Zeller See als Natura 2000 Schutzgebiet nachnominiert und mit Wirkung vom 16. Februar 2016 ein Teilgebiet zu einem Europaschutzgebiet erklärt.

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Naturschutzgebiete sind Flächen außerhalb geschlossener Ortschaften, die entweder naturbelassen und damit weitgehend ursprünglich sind, oder Gebiete, in denen gefährdete Tier- oder Pflanzenarten heimisch sind. Unterschutzstellungen erfolgen durch Verordnung der Landesregierung. Die jeweilige Verordnung enthält jene Maßnahmen, „die von der Behörde bewilligt werden können, wenn sie dem Schutzzweck, der in der Verordnung anzuführen ist, nicht widersprechen“.

Naturschutzgebiet Zeller See

Lage

Die nach dem Naturschutzgesetz geschützte Fläche umfasst den südlichsten Teil des Zeller See und das daran anschließende Gebiet bis zum Nordrand des Landschaftsschutzgebietes Brucker-Zeller Moos am Südende des Zeller-See-Verlandungsmoores und liegt ca. 750 m ü. A.. Das 203,1111 ha große Gebiet verteilt sich auf die Gemeindegebiete von Zell am See und Bruck an der Großglocknerstraße.

Dieses Feuchtgebiet liegt auch im Vorfeld des Nationalparks Hohe Tauern und ist neben dem Stappitzer See im Süden des Tauernkammes das wichtigste Feuchtgebiet im Bereich des Nationalparks.

Biotoptypen und Landschaftsbild

Vereinzelt vorhandene Gehölze mit Faulbaum, Weide, Birke und Schwarz-Erle prägen zusammen mit Schilfröhricht und Streuwiesen das Erscheinungsbild des Gebietes, dessen Erholungswert durch Spazierwege - umrahmt von der umliegenden See- und Hochgebirgslandschaft - sowohl für Einheimische als auch für Gäste hoch ist. Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Biotoptypen sind „Faulbaum-Schwarzerlengebüsch, Schilfröhricht, Streuwiesen (Groß- und Kleinseggenrieder in unterschiedlichen Ausbildungen), Waldsimsen-Schlangenknöterich-Wiese, Fettwiese.“

Fauna

In dem Gebiet, das sich im Laufe der letzten 10.000 Jahre entwickelt hat und aus einer Verlandungszone mit anschließenden Sumpfwiesen besteht, ist eine sehr artenreiche Fauna beheimatet. Hier befindet sich der einzige Brutplatz des Schwarzkehlchens im Bundesland Salzburg und darüber hinaus der einzige Brutplatz der Eiderente in Mitteleuropa!

Das Naturschutzgebiet Zeller See hat überdies „ornithologische Bedeutung für Brutvögel u. Durchzügler, unter anderem Haubentaucher8, Prachttaucher, Rothalstaucher, Sterntaucher, Schwarzhalstaucher u. Zwergtaucher, Kormoran, Graureiher, Löffler, Zwergrohrdommel, Stockente, Krickente, Knäkente, Pfeifente und Spießente, Löffelente, Reiherente, Tafelente u. Eiderente, Höckerschwan u. Singschwan, Rohrweihe u. Wiesenweihe, Fischadler, Wasserralle, Wachtelkönig, Flussregenpfeifer, Bekassine, Kiebitz, Grünschenkel, Rotschenkel, Wald-, Bruch-, Teich- u. Dunkler Wasserläufer, Flussuferläufer, Zwerg-, Alpen- u. Sichelstrandläufer, Triel, Waldohreule u. Sumpfohreule, Eisvogel, Wiedehopf", sowie das in Salzburg stark gefährdete Schwarzkehlchen etc. Es kommen aber auch Rehwild, Fuchs, Fischotter, Bisamratte, Ringelnatter, Grasfrosch und Erdkröte vor.

Neben seiner Bedeutung als Brutgebiet ist das Naturschutzgebiet Zeller See auch eine sehr wichtige inneralpine Raststation für Zugvögel, die insbesondere bei Schlechtwetter - an sogenannten "Zugstau-Tagen" - überlebenswichtig sein kann.

Flora

Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Pflanzen sind „diverse Moose, Kalmus (Acorus calamus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Großer Schwaden (Glyceria maxima), Wasser-Schierling (Cicuta virosa), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Zungen-Hahnenfuß (Ranunculus lingua), Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris), Faden-Binse (Juncus filiformis), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Kleinfrüchtige Moorbeere (Vaccinium oxycoccus), weiters diverse Seggen und Gräser.“

Schutzzweck

Lt. LGBl.Nr. 48/2000
„Erhaltung:

  1. der weitgehenden Ursprünglichkeit des im § 1 bezeichneten Gebietes in den Kernbereichen einschließlich seines besonderen ästhetischen Wertes im vorhandenen Landschaftsraum;
  2. geschützter und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (z. B. Eiderente, Schwarzkehlchen, Mittelmeerschafstelze, Kiebitz, Austernfischer);
  3. der ökologischen Funktion des im § 1 bezeichneten Gebietes, besonders des Niedermoores und der in den Alpen einmaligen Flachwasserlagungen mit großen Schlammbänken, einschließlich der Übergangszonen und Randbereiche, als Lebensraum für die typischen Lebensgemeinschaften, insbesondere als Brutplatz für geschützte und gefährdete Vogelarten und als Rastgebiet für Zugvögel.“
Bedeutung des Schutzgebietes

Die Bewertung der Naturschutzgebiete im Bundesland Salzburg erfolgt durch folgende Skala:

  • 1= keine/sehr gering,
  • 2= gering,
  • 3= durchschnittlich,
  • 4= groß,
  • 5= sehr groß.

Das Naturschutzgebiet Zeller See wird wie folgt bewertet:

  • Ökologie: 5,
  • Artenschutz: 3,
  • Wissenschaft: 4,
  • Landschaftsästhetik: 4,
  • Erholung: 4,
  • Wohlfahrt: 4,
  • Nutzung: 2,
  • Kulturgeschichte: 1
Beeinträchtigungen oder Gefährdungen

Gefährdet, bzw. beeinträchtigt wäre das Naturschutzgebiet Zeller See durch eine mögliche Ausweitung eines bereits bestehenden Campingplatzes und vor allem durch kleinere Aufschüttungen, die besonders negative Auswirkungen haben. Nicht zu unterschätzen ist der Druck, der durch die landwirtschaftliche Nutzung, den täglichen Besucherstrom in Form von Fußgängern, Radfahrern, Reitern, von trotz Leinengebotes freilaufenden Hunden, durch Pferdekutschenfahrten und im Winter zusätzlich durch Langläufer auf nächtlich beleuchteter (…) Loipe entsteht. Auch wird das Gebiet bejagt und in Teilen befischt. Zu jeder Jahreszeit sind auch illegale Nutzungen zu beobachten: der sogenannte Wirtschaftsweg wird zwecks Abkürzung gelegentlich von Mopeds (und vor der Errichtung eines überwachten Schrankens in Thumersbach auch schon mal mit dem PKW) befahren, einige Schrankenanlagen-Schlüsselinhaberinnen missbrauchen die Wege seit Errichtung der Schrankenanlagen als Abkürzung von Thumersbach nach Schüttdorf, um beispielsweise ihre Kinder mit dem PKW zur Schule zu bringen (…), die offiziellen Wege durch das Schutzgebiet werden vor allem im Winter bei niedriger Schneelage von manchen Fußgängern verlassen und es ziehen sich nachfolgend kilometerlange Trampelpfade durch das geschützte Gebiet. Im Sommer wird in den Wiesen nahe der Wege und Kanäle immer wieder gelagert und im großen Seekanal gelegentlich sogar gebadet. Die Schutzgebietsbetreuung, das mittlerweile installierte Besucher-Leitsystem und die Kontrollen durch die Stadtpolizei greifen nur allmählich, führen aber hoffentlich in absehbarer Zeit zur Einhaltung der geltenden Regeln im Interesse der bedrohten Arten des Schutzgebietes.

Natura-2000-Gebiet

Auf Drängen der EU musste das Land Salzburg im Jahr 2014 weitere Natura-2000-Gebiete ausweisen. Neben der Pfarrkirche von St. Georgen bei Salzburg, den Kopfweiden am Almkanal in der Stadt Salzburg und Auwaldflächen nördlich von Salzburg, wurden auch Teile des Naturschutzgebietes Zeller See nachnominiert.

Vogelbeobachtungen

Vogelbeobachtungen können nur dann gemacht werden, wenn - in diesem Fall - die Beobachterin anwesend ist. Das ist manchmal laufend und zu anderen Zeiten selten. Die hier aufgelistete Sichtungen sind daher Zufallsergebnisse und lassen nicht auf Häufigkeit oder Vorkommen von bestimmten Vögeln schließen.

Vogelbeobachtungen im Jahr 2015

  • 27. Mai: vier Rotfußfalken und drei Kiebitze
  • 28. Mai: vier Rotfußfalken und drei Kiebitze
  • 29. Mai: vier Rotfußfalken und drei Kiebitze
  • 30. Mai: juvenile Weidenmeise am Hangfuß des Erlbergs
  • 10. Juni: drei Kiebitze und zwei Nilgänse
  • 14. Juni: drei Kiebitze und eine Rohrweihe
  • 15. Juni: zwei Kiebitz-Altvögel und ein Kiebitz-Jungvogel. Nach vielen Jahren der erste Kiebitz-Brutnachweis inner Gebirg!!
  • 20. Juni: zwei Rohrweihen, ein Kiebitz-Altvogel mit einem Kiebitz-Jungvogel
  • 21. Juni: zwei Kiebitz-Altvögel
  • 22. Juni: zwei Kiebitz-Altvögel, ein Kiebitz-Jungvogel, ein adulter und ein juveniler Buntspecht (Bruchwald)
  • 30. Juni: zwei Haubentaucherpaare, eines mit einem, das andere mit zwei Jungvögeln auf dem Zeller See
  • 10. Juli, ein Kiebitz-Altvogel mit zwei Jungvögeln, eine Futter eintragende Wacholderdrossel
  • 11. Juli, ein Kiebitz-Altvogel mit zwei Jungvögeln
  • 10. August, abends: drei Kiebitze und ihre spektakulären Flugmanöver
  • 14. August, vormittags: zwei Silberreiher, ein Graureiher, ein Kormoran, alle im Ausmündungsbereich des Großen Seekanals
  • 09. September, mittags, elf Silberreiher und 13 Graureiher in den Kormoran-Schlafbäumen am Ausfluss des Großen Seekanals, eine von dort abfliegende Rohrweihe, zwei Kormorane am Westufer auf Höhe des Musikpavillons
  • 25. September: 61 (!) Kormorane in den Schlafbäumen am Ausfluss des Großen Seekanals
  • 26. September, 12:15 Uhr: 70 - 80 Kormorane in den Schlafbäumen; um 14:00 Uhr: fünf (!) miteinander fliegende Rohrweihen zwischen Großem Seekanal und Hechtlacke
  • 17. Oktober: sieben Kormorane auf den Schlafbäumen an der Ausmündung des Großen Seekanals
  • 04. Dezember: eine Kornweihe im Bereich der Schilfzone des Südufers
  • 08. Dezember: ein Sterntaucher, zwei Zwergtaucher, mehrere Haubentaucher, etwa 50 Reiherenten im Bereich des Westufers, zwei Kormorane im Bereich des Westufers in Zell am See auf Höhe des Musikpavillons
  • 18. Dezember: am großen Seekanal südlich Thomas-Bernhard-Weg: ein Eisvogel, am kleinen Seekanal nördlich des Thomas-Bernhard-Weges: ein Mäusebussard
  • Winter 2015/2016: im Gegensatz zu den Vorjahren, als immer wieder bis zu 20 Kormorane zu beobachten waren, sind in diesem Winter nie mehr als zehn Vögel vor Ort.

Andere Wildtierbeobachtungen 2015

  • 20. Juni 2015: ein Reh mit einem Kitz, sowie ein Rehbock, alle drei im Gebiet östlich der Porscheallee

Vogelbeobachtungen im Jahr 2016

 
Kiebitz-Altvogel mit einem der drei am 8. Mai gesichteten wenige Tage alten Küken
 
Wasserralle. Jungvogel im Bereich des Thumersbacher Amphibienschutzsystems, beobachtet im September 2016
 
Prachttaucher, adulter Vogel als früher Wintergast im Herbst 2018
  • 1. April: zwei Kiebitze - Durchzügler oder Rückkehrer? - überfliegen des Naturschutzgebiet - kein Aprilscherz!
  • 3. April: ein Kiebitz, fliegend, eine Graugans, grasend
  • 4. April: ein kreisender Mäusebussard, 13 Kormorane - Durchzügler? - in den Schlafbäumen am Ausfluss des Großen Seekanals
  • 13. April: ein Kiebitz am Boden im Bereich des Brutreviers des Jahres 2015. Ein Rückkehrer?
  • 15. April: am Nordufer des Zeller Sees ein Flussuferläufer (Durchzügler).
  • 19. April: östlich des kleinen Seekanals nördlich des Thomas-Bernhard-Weges innerhalb weniger Minuten in großer Entfernung eine grasende Graugans, zwei fliegende Rohrweihen (balzend), zwei am Boden gelandete Braunkehlchen (Durchzügler), ein fliegender Wiedehopf.
  • 21. April: südlich der Rösslpromenade, östlich der Porscheallee ein landender Kiebitz, zwei Wacholderdrosseln.
  • 22. April: nördlich des Thomas-Bernhard-Weges, westlich des Kleinen Seekanals, eine grasende Graugans, ebendort zwei zusammen fliegende und schließlich auf einem Baum landende Silberreiher.
  • 23. April: am Vormittag nördlich des Thomas-Bernhard-Weges im südufernahen Schilf ein Silberreiher. Drei Graugänse, den Norteil des NSG ZS überfliegend, eine der drei am Südufer landend, die anderen zwei gemeinsam Richtung Süden weiter fliegend. Etwas später eine Graugans von Norden nach Süden fliegend. Drei Kormoarane in den Schlafbäumen an der Ausmündung des Großen Seekanals. Ein Graureiher in den Schilfgürtel am Südufer des Sees einfliegend und dort landend.
  • 23. April: am Nachmittag vier Stieglitze südlich der Porschereithalle, westlich des Porschekanals; zwei einfliegende und landende Kiebitze im vorjährigen Brutgebiet östlich der Porscheallee.
  • 7. Mai: gegen Abend, südlich des Schilfgürtels des Südufers des Zeller Sees, östlich vom kleinen Seekanal, sowie im vorjährigen Brutgebiet östlich der Porscheallee je ein Kiebitz am Boden.
  • 8. Mai: am Nachmittag zwei immer wieder auffliegende und schreiende Altvögel, einen auf dem Boden ausharrenden Altvogel mit drei noch winzig kleinen Küken! Brutnachweis 2016!
  • 20. Mai: drei Kiebitz-Altvögel im Bereich des Brutgebietes.
  • 21. Mai: zwei Kiebitz-Altvögel, zwei Graureiher, ein Silberreiher, drei Bachstelzen, eine Schafstelze.
  • 22. Mai: ein Rohrammermännchen im Prachtkleid beim kleinen Teich im Bereich des Thumersbacher Amphibienschutzsystems.
  • 09. Juni: mehrere Graureiher, zwei Silberreiher.
  • 20. - 23. September 2016: Wasserralle im Bereich des Thumersbacher Amphibienschutzgebietes.

Andere Wildtierbeobachtungen 2016

  • 22. April: äsende Rehgeiß
  • 21. Mai: zwei äsende Rehe, ein Bock und eine Geiß, östlich der Porscheallee; eine Bisamratte und zwei Ringelnattern im Amphibienschutzteich Thumersbach.
  • 10. Juni: etwa zehn Ringelnattern im Teich des Thumersbacher Amphibienschutzsystems.

Vogelbeobachtungen 2017

Vogelbeobachtungen 2018

  • 14. April, im Zuge einer einzigen vogelkundlichen Exkursion in das Schutzgebiet konnten während des Vormittages Habicht, Mäusebussard, Kiebitz, Schwarzkehlchen, Wiesenpieper, Schafstelze, Graugans und ein Fischadler gesichtet werden. Andere, wie Wendehals und Fitis, wurden nachweislich gehört.
  • 25. April, ein Weißstorch! Es kommt vor - ist aber selten, dass ein Weißstorch im Schutzgebiet Rast macht, bevor er weiterzieht.
  • 27. April, Trauerschnäpper, Männchen im Prachtkleid auf Vogelzug. Im ganzen Land Salzburg gab es 2006 nur maximal zehn Brutpaare.
  • Oktober, Prachttaucher, adulter Vogel, an zwei Tagen gesichtet.
  • 29. November, Mittelsäger und Kappensäger im Uferbereich nahe dem Grandhotel
  • 30. November, Mittelsäger-Weibchen
  • 1. Dezember, Mittelsäger-Weibchen
  • 17. Dezember, Kappensägermännchen, zwei Prachttaucher - ein Altvogel mit Jungvogel

Vogelbeobachtungen 2019

  • 14. April, über dem Schilf im Umfeld des Großen Seekanals eine Rohrweihe auf Jagdflug.
  • 18. April, am Nordufer des Zeller Sees: ein Kleines Sumpfhuhn, weiblich, offenbar auf Vogelzug.

siehe auch:

Informationsplattform WiesenKönigReich

Hier finden sich umfassende Informationen zum Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See. U.a. auch darüber, wann welche Exkursionen (vogelkundliche, pflanzenkundliche etc.) stattfinden.

Andere Weblinks

Bildergalerie

Weitere Bilder

  Natur- und Europaschutzgebiet Zeller See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen