Das Coronavirus und seine Folgen

Das Coronavirus und seine Folgen

Am 31. Dezember 2019 wurden von chinesischen Gesundheitsbehörden 27 Fälle mit Lungenentzündung mit zunächst unbekannter Ursache gemeldet. Nach Angaben der WHO wurde am 7. Jänner in China ein neuartiges Coronavirus identifiziert. Weltweit wurden bislang tausende Fälle registriert. Der Großteil davon wurde in China gemeldet, darunter auch hunderte Todesfälle.

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Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat in China 70.000 überstiegen. Mit 105 neuen Todesfällen innerhalb eines Tages sind bis Montag 1.770 Todesfälle zu beklagen. Die Epidemie hat mittlerweile auch Kreuzfahrtschiffe erfasst.

Erstmals ist ein an dem neuartigen Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist (80) erlag in einer Pariser Klinik der durch den Erreger Sars-CoV-2 (auch Covid-19) ausgelösten Lungenkrankheit. Nicht mehr in Quarantäne befanden sich unterdessen die Österreicher, die am 9. Februar aus Wuhan zurückgekehrt sind, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit.

Ägyptens Regierung hat den ersten Fall des neuartigen Coronavirus auf dem afrikanischen Kontinent gemeldet. Dabei handle es sich um eine ausländische Person, teilte das Gesundheitsministerium in Kairo am Freitag mit. Zur Nationalität machte das Ministerium keine Angaben. Unklar blieb auch, aus welchem Land die Person nach Ägypten gereist war.

Coronavirus-Tests sind ab Freitag auch in Salzburg möglich. Wie die Salzburger Landeskliniken (SALK) mitteilten, können auch Patienten am Uniklinikum Salzburg auf Infektionen mit dem Coronavirus getestet werden.

In ganz China sind nach Angaben der Nationalen Gesundheitsbehörde NHC bis Mittwoch 1.367 Menschen durch das Coronavirus gestorben. Im Vergleich zu Dienstag ist das ein Anstieg um 254 Todesfälle. Nie zuvor gab es für einen einzigen Tag höhere Zahlen. Die Zahl der Neuinfektionen betrug laut NHC 15.152. Insgesamt sind damit 59.805 Menschen erkrankt. In Österreich gibt es keine bestätigte Erkrankung.

Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in der zentralchinesischen Provinz Hubei ist seit Mittwoch um 242 gestiegen. Dies teilte die Regionalregierung der Provinz, von der die Epidemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte, am Donnerstag mit. Die offizielle Gesamtzahl der Menschen, die in Festlandchina an den Folgen der Infektion gestorben sind, nahm damit auf rund 1.350 zu.

Die weltweit wichtigste Mobilfunk-Messe Mobile World Congress (MWC) in Barcelona fällt heuer wegen der Coronavirus-Gefahr aus. Die Veranstalter sagten sie am Mittwoch ab. Die weltweite Sorge wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit, Bedenken bei Reisen und andere Umstände machten es "unmöglich für die GSMA, an dem Ereignis festzuhalten", teilte die Mobilfunk-Anbieter-Vereinigung (GSMA) mit.

Der für 19. April geplant gewesene Grand Prix von China ist am Mittwoch wegen des grassierenden Coronavirus auf vorerst unbestimmte Zeit verschoben worden. Das Rennen solle zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr nachgeholt werden, "wenn die Situation sich verbessert", teilten die Motorsport-Königsklasse und der Internationale Automobilverband (FIA) mit.

Das neuartige Coronavirus hat in China inzwischen mehr als 1.000 Menschen das Leben gekostet. Der Höhepunkt der Epidemie ist allerdings noch nicht erreicht. Der Chef des Expertengremiums der chinesischen Regierung, Zhong Nanshan, rechnet Ende Februar mit dem Höchststand. 108 neue Todesfälle wurden erfasst - so viele wie nie zuvor binnen eines Tages.

In Südostasien allein werden jedes Jahr geschätzt zehn Millionen Hunde und Katzen geschlachtet. Das geht aus Recherchen von Vier Pfoten hervor. Der Verzehr sei nicht illegal, doch die Art der Beschaffung und Schlachtung der Tiere durchaus. In vielen Fällen handle es sich bei den Hunden und Katzen um Haustiere, die ihren Besitzern gestohlen und danach geschlachtet würden. 

Der Corona-Schnelltest des Salzburger Betriebs Procomcure ist fast marktreif. Anfragen gibt es aus der ganzen Welt, den großen Geldregen erwartet man sich nicht.

Nach dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus ist die Zahl der Erkrankten in China am Montag auf 40.171 gestiegen. Bisher gab es mehr als 900 Todesopfer, alleine am Sonntag wurden 97 Todesfälle gemeldet. Nachdem die Regierung einige Restriktionen lockerte, kehrte das Land aber langsam wieder zur Normalität zurück. Menschen machten sich wieder auf den Weg zur Arbeit in den Büros des Landes, hieß es.

Elf Studenten der Kommunikationswissenschaft können ihre Reise nach Schanghai nicht antreten.

Das Coronavirus in China treibt die Inflation: Die Verbraucherpreise, vor allem für Lebensmittel, stiegen im Jänner im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent, wie das chinesische Statistikamt am Montag mitteilte. Das war der höchste Anstieg seit Ende 2011. Die Epidemie beeinträchtigt die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln.

Neben den regulär im Weltcup-Kalender aufscheinenden Rennen in Garmisch-Partenkirchen und Crans Montana bekommt mit Saalbach-Hinterglemm auch der dritte Alpinski-WM-Bewerber für 2025 die Chance, sich vor der Vergabe im Mai noch als Veranstalter zu präsentieren. Die Salzburger richten am Donnerstag und Freitag als Ersatzort für Yanqing in China Abfahrt und Super-G der Herren aus.

Die Führung von Volkswagen sieht den Wandel des Unternehmens zu Digitalisierung und Elektromobilität insgesamt auf Kurs - es gebe aber noch viel zu tun. "Auch wenn wir durch die Umgestaltung schon agiler geworden sind, haben wir weiter große Potenziale - und die müssen wir heben", sagte der Vorstandschef der internen Zulieferwerke, Thomas Schmall, der Deutschen Presse-Agentur.

Sechs Österreicher, die aus der chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogen wurden, sind am Sonntagnachmittag mit einer Maschine der Tyrol Air Ambulance am Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Damit halten sich nach Informationen des Außenministeriums keine Österreicher mehr im Krisengebiet auf. In China stieg die Zahl der Todesopfer auf 813 und ist bereits höher als bei der SARS-Epidemie 2002/2003.

Die Sorge wegen des Coronavirus setzt die florierende italienische Kreuzfahrtindustrie unter Druck. Die in Genua ansässige Reederei Costa Crociere hat alle Kreuzfahren in Asien bis Ende Februar abgesagt. Allen Passagiere wird das Geld für die gebuchte Reise zurückerstattet, berichtete die Reederei.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Sonntag für Donnerstag ein außerordentliches Ratstreffen der Gesundheitsminister der EU angekündigt. Dabei geht es um abgestimmte Maßnahmen auf EU-Ebene zum Schutz gegen das Coronavirus, wie er in einer Aussendung sagte. In Österreich seien bisher 94 Tests an Verdachtsfällen durchgeführt worden, bisher waren Anschober zufolge alle negativ.

Zu Karneval ist Hochsaison in Venedig. Doch diesmal ist alles anders. Drei Monate nach dem dramatischen Hochwasser passiert etwas fast Unvorstellbares in der Stadt, die normalerweise von Touristen überrannt wird: Venedig klagt über zu wenig Besucher.

Der tägliche Anstieg der neu bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in China scheint sich leicht stabilisiert zu haben - ist aber weiter sehr hoch.

Wegen des neuen Coronavirus ist die "Art Basel Hong Kong", eine der renommiertesten Kunstmessen Asiens, abgesagt worden. Sie sollte mit rund 240 Ausstellern vom 19. bis 21. März stattfinden. Verschiedene Faktoren, die "alle eine Folge der Verbreitung des Coronavirus" seien, hätten zu der Entscheidung geführt, teilte der Veranstalter MCH Group mit.

Fünf Mal beschäftigte sich das städtische Gesundheitsamt schon mit Coronaverdacht. "Der erste echte Fall wird kommen", sagt die Leiterin.

Für Österreich dürften die Folgen des Coronavirus nach Einschätzung des Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) limitiert bleiben.

Die Industrie sucht Kontingente. Die Lager der Apotheken-Großhändler sind leer. Auch, wenn viele Käufer sie gar nicht bräuchten. Auch um Desinfektionsmittel herrscht ein "Griss". Davon profitiert ein Salzburger Unternehmen.

China senkt die Zölle auf US-Importe im Wert von 75 Milliarden Dollar (68 Mrd. Euro).

Bei jenen pro Woche drei Flugzeugen der Air China, die am Flughafen Wien aus Peking ankommen, gibt es ab sofort bereits in der Maschine Körpertemperaturkontrollen.

Die Coronavirus-Epidemie hat auch die neun Werke des Linzer Stahlkonzerns voestalpine in China lahmgelegt.

Die Zahl der Toten durch das neue Coronavirus in China ist schneller gestiegen als bisher.

Angesichts des grassierenden Coronavirus hält die Formel-1-Führung eine Verschiebung des Grand Prix von China vom 19. April ans Jahresende für möglich.

Vor Beginn des Eisschnelllauf-Weltcups am Freitag und Samstag in Calgary müssen sich alle Teilnehmer einer Coronavirus-Kontrolle unterziehen.

Aufregung am Mittwochvormittag um jene 31-jährige Frau, die als Coronavirus-Verdachtsfall im Landeskrankenhaus behandelt wurde: Sie hatte sich in der Nacht heimlich aus dem Spital entfernt. Mittlerweile ist klar, dass sie nicht mit dem Virus infiziert ist.

Die Anzahl und das Volumen der chinesischen Firmenübernahmen in Europa ist weiterhin deutlich rückläufig, auch wenn es zuletzt wieder mehr Dynamik gegeben hat. Diese könnte aber durch den Coronavirus wieder ausgebremst werden.

Regierung verschärft Maßnahmen gegen Virus nach heftiger Kritik aus der Opposition.

Die Rückkehrer befinden sich im Hygienezentrum der Stadt Wien.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das neuartige Coronavirus ist in China wieder schneller gestiegen als in den Tagen zuvor.

Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus untersucht.

Vor 14 Jahren gekauft, mittlerweile abgelaufen und trotzdem vielleicht bald im Einsatz: Rund zwei Millionen Schutzmasken sind im Pongau und in den Salzburger Kasernen gelagert.

Die Coronavirus-Epidemie breitet sich in China weiterhin rasant aus.

Gefährliche Mythen neben richtigen Informationen. Im Internet ist alles zu finden. Alles in allem aber zu viel des Guten und des Schlechten.

Der Ausbruch des Coronavirus hat in China schon mehr Menschenleben gefordert als die SARS-Pandemie vor 17 Jahren.

Ein Gespräch mit dem SN-Gesundheitsexperten Gerhard Schwischei über die Berichterstattung zum Coronavirus.

Die Furcht vor der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat Chinas Aktienmärkten die größten Verluste seit Jahren beschert.

Entwarnung gibt es für die sieben österreichischen Rückkehrer aus China: Sie wurden negativ auf das Coronavirus getestet. Die Behörden versuchen dennoch mit allen Mitteln die Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Die Grundlage ist das Epidemiegesetz. Die Möglichkeiten, die dort vorgesehen sind, sind nicht ohne.

Auto-Experte rechnet mit täglich 72 Millionen Euro Verlust im China-Geschäft der deutschen Autobauer. Ein Drittel der weltweit produzierten Pkw der Deutschen entfallen auf China.

Vier Verdachtsfälle auf das Coronavirus in Salzburg wurden nicht bestätigt. Alle Maßnahmen zur Vorsicht bleiben aber vorerst aufrecht.

Die ungebremste Ausbreitung des Coronavirus hat immer stärkere Auswirkungen auf die bereits schwächelnde chinesische Wirtschaft.

Entwarnung: Keiner der vier Personen, die mit Verdacht auf Coronavirus im Universitätsklinikum aufgenommen wurden, hat sich infiziert.

Die USA haben wegen des Coronavirus einen öffentlichen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Das neue Coronavirus (2019-nCoV) ist so infektiös wie die Influenza, deutlich weniger als die Masern. Die mittlere Inkubationszeit beträgt 5,2 Tage.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach der rasanten Zunahme von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen.

Die Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt.

Es ist schon seltsam. Eben noch bezichtigte man die Gäste aus China der Mitschuld am Overtourism. Nun bangt man, dass sie nicht mehr kommen.

Die Meldungen überschlagen sich: Der japanische Autobauer Toyota schließt seine Werke in China vorläufig, der deutsche Konkurrent Volkswagen setzt auf Homeoffice. Das Coronavirus hinterlässt Spuren. Auch in Österreich?

China war von 2014 bis 2018 der größte Lieferant von lebenden Reptilien in die EU. Jetzt hat das Land wegen der Coronaviren auch den Wildtierhandel ins Ausland vorläufig gestoppt. Exotische Tiere können Überträger von Krankheitserregern sein.

Das neuartige Coronavirus greift weiter um sich. Immer mehr Airlines streichen deshalb und wegen sinkender Buchungszahlen Flüge nach China.

Nach mehr als 6000 Erkrankten weltweit hat das Coronavirus 2019-nCoV zunehmend auch wirtschaftliche Auswirkungen.

Die drastischen Maßnahmen, die China ergriffen hat, um das tödliche Coronavirus einzudämmen, drohen der ohnehin geschwächten Wirtschaft einen weiteren Dämpfer zu verpassen.

Am 15. und 16. Februar hätten auf den Olympiastrecken von 2022 in Yanqing nördlich von Peking eine Abfahrt und ein Super-G stattfinden sollen.

Mit Reisebeschränkungen für seine Staatsbürger will China auch global eine Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit verhindern.

Ölpreis auf Talfahrt, Chinesen fehlen bei der Nürnberger Spielwarenmesse. Aber die Börsen können nach Verlusten wieder durchatmen.

Die aktuelle Epidemie in China hat bereits eine Welle von Reise-Stornierungen ausgelöst. Was das für den Salzburger Tourismus bedeutet, haben wir uns in Zahlen angeschaut und mit Salzburger Touristikern gesprochen.

Die Frau war bei einer Fortbildung bei dem Automobilzulieferer im Landkreis Starnberg in Oberbayern zu Gast.

Die beiden Coronavirus-Verdachtsfälle in Wien haben sich als negativ herausgestellt.

Die Salzkammergut-Idylle Hallstatt verzeichnet die ersten Stornierungen infolge des Coronavirus.

Alle Augen sind auf das Coronavirus gerichtet. Ähnlich gefährlich sind aber auch die Influenzaviren der aktuellen Grippewelle.

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