Fußballtabellen 1925/26

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Österreich

I. Liga (Wien)

Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1926/27 wurde vom Wiener Fußball-Verband ausgerichtet und fand ihren Sieger im Wiener Amateursportverein, der ab der folgenden Saison als FK Austria Wien auftrat.

Als Unterbau zur I. Liga diente die eingleisig geführte II. Liga. Beide Ligen waren nur für professionelle Fußballvereine zugänglich.

Verein SP S U N Tore Diff. Punkte
1. Wiener Amateur-SV (C) 24 15 5 4 73:39 34 35
2. First Vienna FC 1894 24 14 3 7 61:45 16 31
3. 1. Simmeringer SC 24 12 5 7 64:52 12 29
4. SK Admira Wien 24 12 3 9 49:42 7 27
5. SK Rapid Wien 24 12 3 9 61:57 4 27
6. SK Slovan ve Vidni 24 11 4 9 56:47 9 26
7. SC Hakoah Wien (M) 24 9 8 7 56:50 6 26
8. Wiener Sport-Club 24 11 2 11 45:57 -12 24
9. SC Wacker Wien 24 8 8 8 51:53 -2 24
10. Wiener AC 24 8 5 11 42:47 -5 21
11. Floridsdorfer AC (A) 24 7 5 12 43:53 -10 19
12. SpC Rudolfshügel 24 3 6 15 38:68 -30 12
13. ASV Hertha Wien (A) 24 3 5 16 35:64 -29 11


Aufsteiger: Brigittenauer AC (II. Liga)

Salzburg

1. Klasse

Verein SP S U N Tore Diff. Punkte
1. Salzburger AK 1914 (LM) 8 7 1 0 48:10 38 15
2. 1. Salzburger SK 1919 8 5 2 1 27:14 13 12
3. Arbeiter-Sportklub Salzburg (A) 8 3 1 4 30:28 2 7
4. 1. Halleiner SK (A) 8 3 0 5 16:38 -22 6
5. Garn.Sp.V. Salzburg (A) 8 0 0 8 0:31 -31 0



Der SAK 14 sicherte sich nach einem spannenden Zweikampf mit dem Langzeitgegner SSK 19 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Salzburger Landesmeistertitel.

Die drei Vereine, die erstmals an der Meisterschaft teilnahmen konnten leistungsmäßig mit den beiden Stadtklubs nicht mithalten und kämpften nur um die Plätze drei bis fünf, wobei die in Hellbrunn spielende Garnisonssportvereinigung mit null Punkten und null erzielten Toren einen neuen Negativrekord aufstellte.

Der Arbeiter-Sportklub Salzburg spielte, ebenso wie 1. Halleiner SK ab der folgenden Saison in der VAFÖ-Liga.


2. Klasse

Verein SP S U N Tore Diff. Punkte
1. 1. Maxglaner SK Vorwärts 8 6 0 2 40:3 37 12
2. FC Hertha Salzburg 8 6 0 2 38:8 30 12
3. SK Amateure Salzburg 8 4 0 4 27:21 6 8
4. SK Horekan Salzburg 8 4 0 4 8:51 -43 8
5. SK Vorwärts Hallein 8 0 0 8 3:32 -29 0



Vorwärts Maxglan und Horekan Salzburg traten in der Folgesaison in der VAFÖ-Landesklasse an. Anstelle des Vorstadtklubs erhielt der FC Hertha die Berechtigung zum Aufstieg in die 1. Klasse des Allgemeinen Verbandes. In die 2. Klasse rückte der 1. Oberndorfer SK 1920 nach.

Abseits der Meisterschaft

Spaltung des Österreichischen und Salzburger Fußball-Verbandes

Am 7. März 1926 konstituierte sich die „Freie Vereinigung der Arbeiter-Fußballvereine“, die zweite Interessensgruppe innerhalb des Österreichischen Fußballbundes neben dem bürgerlichen „Schutzverband“ als „Freie Vereinigung der Amateur-Fußballvereine Österreichs“ (VAFÖ) neu, liquidierte in weiterer Folge den Österreichischen Fußballverband und trat mit 1. Juli 1926 dem „Arbeiterbund für Sport und Körperkultur (ASKÖ) bei. Durch die Mitgliedermehrheit im ÖFV wurde die VAFÖ zum legitimen Nachfolger des bisherigen Verbandes und ließ sich die bis dahin durch den ÖFV gewonnenen Titel wie auch die Mitgliedschaft in der FIFA durch den von den bürgerlichen Vereinen als Reaktion auf die Liquidierung des ÖFV gegründeten „Allgemeinen Österreichischen Fußball-Bund (AÖFB) abkaufen. Nur dadurch wurde es möglich, dass sich der später aus dem AÖFB entstandene Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) noch heute auf die Geschichte vor 1926 berufen darf.

Der Arbeiterverband kümmerte sich vor allem um die Förderung des auf Amateurbasis betriebenen Arbeitersports, gründete eine eigene österreichische Arbeiter-Auswahlmannschaft und eine eigenständige VAFÖ-Meisterschaft mit mehreren Klassen rein für Arbeitervereine, die aber ebenso wie die Meisterschaften des ÖFV bzw. des neuen AÖFB auf den Großraum Wien beschränkt blieben. Daneben gab es aber auch im Arbeiterverband eigene VAFÖ-Landesgruppen in den Bundesländern, die in sich geschlossene Landesligen und Landespokalbewerbe ausschrieben.

Auch in Salzburg trennte sich der Fußballverband in einen Allgemeinen Salzburger Fußballverband (ASFV) und einen Arbeiterverband (VAFÖ-Landesgruppe Salzburg). Viele der noch jungen Salzburger Vereine deren Aktive zumeist dem Arbeitermilieu entstammten spielten bis 1934 in der Landesmeisterschaft des VAFÖ.

Nach den Februarunruhen des Jahres 1934 drohte allen Arbeitervereinen österreichweit die Zwangsliquidierung. Um diesem Schicksal zu entgehen schlossen sich die meisten Salzburger Vertreter teils auch unter neuem Vereinsnamen dem Allgemeinen Salzburger Fußballverband an, der sich nach der im Oktober 1936 erfolgten Auflösung des VAFÖ wieder in Salzburger-Fußballverband (SFV) rückbenannte.

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