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Austrian Airlines

Austrian Airlines Stewardess Training - 1964, 30 min. Video, 1964, Schwarzweiß-Film, Austrian Airlines gerade einmal ein paar Jahre jung. Der Film zeigt die Ausbildung von Stewardessen, wie sie damals hießen (heute Flugbegleiterin). Zum Schluss ein Flug von Wien nach Istanbul und Beirut. Ach ja, ein Salzburg-Anflug ist auch dabei
Salzburg Airport W. A. Mozart, Anflug einer Maschine der Austrian Airlines aus dem Süden im Winter, im Hintergrund das schneebedeckte Tennengebirge.
1964, eine der fünf Caravelle der AUA am Flughafen Salzburg

Austrian Airlines (AUA) war ein österreichischer Staatsbetrieb, der mehrheitlich 2009 an die Deutsche Lufthansa AG verkauft wurde.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Im Frühjahr 2009 übernahm die Deutsche Lufthansa AG 85 Prozent des Aktienkapitals an der Austrian Airlines AG, die wirtschaftlich schwer angeschlagen mit dem Überleben kämpfte.

Austrian Airlines und Salzburg

Schon am 27. März 1952 war bereits eine gecharterte DC-3 des Austria Flugdienstes (AFD), die mit dem Landeswappen und Schriftzug Salzburg versehen war, am Salzburger Flughafen gelandet.

Am 25. Mai 1955 erhielt Österreich wieder seine Lufthoheit zurück. Die Regierung war dann mit der Gründung einer staatlichen Fluglinie befasst und entsprechend dem politischen Proporz hätte es sogar zwei werden sollen: eine "Air Austria" und eine "Austrian Airways". Aber sollte noch zwei Jahre dauern, bis sich die Parteien auf eine, nämlich die Austrian Airlines, einigen konnten. Parallel dazu hatte eine englische "Comet 3" in sensationeller Flugzeit die Strecke über den Atlantik geschafft und somit das Zeitalter der Transatlanikflüge eingeläutet.

Am 4. Juli 1960 nahmen dann die Austrian Airlines ihre Linienflugverbindungen mit dem Salzburger Flughafen auf. Die Maschine kam an diesem Tag von Klagenfurt mit Weiterflug nach Frankfurt. Noch am selben Tag flog eine zweite Maschine von Wien kommend nach Genf, Schweiz. Schon zuvor, am 9. Juni war mit viel Getöse das erste Stadtbüro von AUA im Jetzelsbergerhaus am Makartplatz 1 eröffnet worden. In den 1980er-Jahren zog dann AUA weiter in ein Lokal an Schrannengasse neben das Dorotheum, indem sich heute die RUEFA befindet. Ende der 1990er-Jahre schließlich übersiedelte das Büro nochmals nach Maxglan direkt in den Flughafen.

Am 11. Juli 1960 taufte Erzbischof Dr. Rohracher die Vickers Viscount OE-LAL auf den Namen Wolfgang Amadé Mozart. Am 30. März 1964 fand die nächste Taufe statt: eine Caravelle wurde unter Anteilnahme von 50 000 Schaulustigen am Salzburger Flughafen auf den Namen Salzburg getauft.

1980 nahmen Austrian Air Services (AAS), damals noch ein Tochterunternehmen der AUA und Tyrolean Airways (damals noch eine eigenständige Fluglinie, die in den 1990er-Jahren zunächst von AUA übernommen wurden und dann in Austrian Arrows umbenannt wurden), Inlandsdienste auf.

Kennzahlen 2016-2017
Lufthansa Konzern davon Austrian Airlines
2016 2017 2016 2017
Umsatz in Millionen Euro
31.660 35.579 (+ 12,4 %) 2.153 2.358 (+ 9,5 %)
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mill. Euro
2.275 3.310 (+ 45,5 %) 65 101 (+ 55,3 %)
Passagiere in Mill.
109,67 130,04 (+ 18,6 %) 11,39 12,85 (+ 12,8 %)
Mitarbeiter per 31. Dezember 2017
124 306 129 424 (+ 4,1 %) 6 450 6 914 (+ 7,2 %)
Quelle: Salzburger Nachrichten, 16. März 2018
→ APA/Lufthansa

Ein weiteres Tochterunternehmen der AUA, die Austrian Airtransport[1], war auch für die Salzburger Bevölkerung (und den bayerischen Nachbarn) von Bedeutung. Denn dieses Unternehmen begann in den 1980er Jahren mit Charterflügen von Salzburg zu Urlaubszielen, aber auch Sonderflügen in europäische Hauptstädte.

Siehe auch

Weblinks

Quellen

  • Salzburgwiki-Beiträge
  • Homepage der Austrian Airlines, Presseseiten

Fußnoten

  1. 80 % der Austrian Airtransport (AAT) wurden 1983 von AUA übernommen; die AAT hatte keine eigenen Maschinen, sondern bediente sich der Maschinen der AUA; dies hatte zur Folge, dass man nicht immer und zu jeder Tageszeit eine Maschine chartern konnte, da diese ja in den normalen Liniendienst integriert waren