US-Wahl 2020 - Kampf ums Weiße Haus

US-Wahl 2020 - Kampf ums Weiße Haus

Das große Duell der alten weißen Männer: Joe Biden (77) gewinnt die US-Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Donald Trump (74).

Ergebnisse der US-Wahl 2020

Die USA wählen ihren Präsidenten. Alle Ergebnisse der Bundesstaaten und die Verteilung der "Wahlmänner" im Überblick.

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Bei der Vorstellung seiner außen- und sicherheitspolitischen Regierungsmannschaft hat der gewählte US-Präsident Joe Biden den globalen Führungsanspruch der Vereinigten Staaten betont. "Das ist ein Team, das die Tatsache widerspiegelt, dass Amerika zurück ist", sagte Biden am Dienstag in seiner Heimatstadt Wilmington. Sein Land sei "bereit, die Welt anzuführen und sich nicht von ihr zurückzuziehen".

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat am Montag die ersten Kandidaten für Schlüsselposten in seiner künftigen Regierung benannt. Eine Überraschung ist die Rückkehr von Ex-Außenminister John Kerry als Sonderbeauftragter für das Klima im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses. Eine klare Botschaft ist auch die Nominierung des Exil-Kubaners Alejandro Mayorkas als Heimatschutzminister. Außenminister soll Bidens langjähriger außenpolitischer Berater Antony Blinken werden.

Joe Biden stellt sein außenpolitisches Team vor. Es ist angenehm professionell.

Das Coronavirus macht wegen der US-Wahl keine Pause, ganz im Gegenteil. Der gewählte Präsident Joe Biden erhöht nun den Druck auf Amtsinhaber Donald Trump. Wegen dessen Weigerung, die Übergabe der Regierungsgeschäfte einzuleiten, drohten noch mehr Menschen nach einer Corona-Infektion zu sterben, warnte Biden. Er forderte am Montag (Ortszeit) konkret Zugang zum Plan für die Impfung von 300 Millionen US-Amerikanern. "Das ist ein riesiges, riesiges Unterfangen", betonte er.

Doug Emhoff, Ehemann der künftigen US-Vizepräsidentin Kamala Harris, wird Amerikas erster Second Gentleman.

Jill Biden wird die erste First Lady mit einem Fulltime-Job sein. Die promovierte Lehrerin durchbricht damit eine Menge Rollenklischees.

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag den Eindruck zurückgewiesen, dass er widerwillig seine Wahlniederlage gegen den demokratischen Herausforderer Joe Biden eingesteht. "Er hat nur in den Augen der Fake-News-Medien gewonnen. Ich gestehe gar nichts ein!", schrieb Trump auf Twitter. Zuvor hatte er erstmals in einem Tweet die Worte "Er hat gewonnen" mit Bezug auf Biden verwendet. Trump versah diese Formulierung aber mit seinem üblichen Vorwurf der Wahlfälschung.

Biden hat angesichts der tiefen Gräben im Land angekündigt, ein Präsident für alle Amerikaner zu sein. Eine schwierige Mission.

Der designierte US-Präsident Joe Biden hat nur noch wenige Wochen Zeit, um sein Team aufzustellen. Doch bereits vor der Wahl brodelte die Gerüchteküche, wer welchen Posten übernehmen wird.

Der designierte US-Präsident Joe Biden wird von knapp 80 Prozent der Amerikaner als künftiger Präsident der USA anerkannt. Eine Reuters/Ipsos-Meinungsumfrage ergab am Dienstag, dass 79 Prozent der Wähler in den USA glauben, dass Biden die Präsidentschaftswahl am 3. November für sich entschieden hat. Unterdessen reichte das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump eine weitere Klage wegen angeblich unrechtmäßiger Stimmabgabe im Staat Michigan ein.

Der neugewählte US-Präsident Joe Biden hat die Weigerung von Amtsinhaber Donald Trump, seine Wahlniederlage anzuerkennen, als "Peinlichkeit" bezeichnet. "Ich denke ganz ehrlich, dass es eine Peinlichkeit ist", sagte Biden am Dienstag, als er bei einer Pressekonferenz nach Trumps Verhalten gefragt wurde. Es werde sich auch negativ auf das "Vermächtnis" des Präsidenten auswirken. Indes gratulierten mehrere Staatsoberhäupter dem gewählten Präsidenten Biden telefonisch.

Eine Woche nach der Präsidentschaftswahl in den USA weigert sich Amtsinhaber Donald Trump, seine Niederlage einzugestehen und bekommt dabei Rückendeckung von der Führung seiner Partei. Der Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, sieht keinen Grund zur Beunruhigung: "Das ist nicht ungewöhnlich. Es sollte nicht alarmierend sein", sagte McConnell. Wenn die Bundesstaaten ihre Ergebnisse bestätigt hätten, würden die 538 Wahlleute einen Gewinner bestimmen.

Im Kongress gab es noch nie so viele Frauen - sie sind aber in Unterzahl.

Kamala Harris wird die erste Vizepräsidentin der USA. Es ist nicht die erste gläserne Decke, die sie durchbricht.

Die Republikaner tun sich schwer, Donald Trump zu sagen, dass seine Präsidentschaft vorüber ist. Die Übergabe der Regierungsgeschäfte verzögert sich unnötig.

US-Justizminister Bill Barr hat den ihm unterstellten Strafverfolgern Grünes Licht gegeben, die von Präsident Donald Trump erhobenen Wahlbetrugsvorwürfe zu untersuchen. "Da die Stimmabgabe in unserer aktuellen Wahl beendet ist, gestatte ich Ihnen, substanziellen Vorwürfen der Unregelmäßigkeiten bei Stimmabgabe und Stimmzählung" während der US-Präsidentschaftswahl vergangene Woche nachzugehen, schrieb Barr am Montag in einem Brief an die Bundesanwälte.

US-Präsident Donald Trump erwägt laut einem Medienbericht eine Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2024. Trump habe darüber mit seinen Beratern gesprochen, schrieb die Website "Axios" am Montag unter Berufung auf informierte Personen. In den USA kann eine Person zwei Amtszeiten lang Präsident sein, egal ob diese aufeinanderfolgen oder nicht. Der Amtsinhaber hat immer noch nicht die Niederlage bei der Präsidentenwahl gegen Joe Biden eingestanden und spricht von Wahlbetrug.

Vier Jahre Donald Trump haben Europa und die USA auseinandergebracht. Nun besteht die Chance für einen Neustart. Denn der alte Kontinent braucht Amerika. Ein Gespräch mit dem Transatlantik-Experten Thomas Kleine-Brockhoff.

Die Minderheit müssen in einer Demokratie geschützt werden. Dominieren darf sie nicht.

Mit einem US-Präsidenten Biden eröffnen sich auch für Europa Chancen auf mehr Ausgewogenheit im Welthandel. IfW-Leiter Gabriel Felbermayr spricht dazu im SN-Interview.

Obwohl das Wohl der US-Wirtschaft Vorrang hat, gilt Joe Biden als Hoffnung für den Welthandel

Mögliche Verzögerung für den Machtwechsel im Weißen Haus: Die Leitung der für die US-Regierungsgebäude zuständigen Behörde weigert sich offenbar, einen Brief zu unterschreiben, mit dem das Biden-Übergangsteam Zugang zu US-Behörden erhalten und formal diese Woche die Arbeit aufnehmen kann. Dies sei ein weiteres Zeichen dafür, dass Amtsinhaber Donald Trump den Wahlsieg Bidens nicht anerkenne und die Übergabe der Macht stören könnte, schreibt die "Washington Post".

Der neue Präsident der USA stürzt sich in die Vorbereitungen für sein Amt. Der alte will ihn so weit wie möglich behindern.

Im Weißen Haus werden künftig nicht mehr Hass und Hetze gespuckt. Selbst wenn sich sonst nichts ändert - das ist viel.

Der Albtraum des US-Präsidenten ist wahr geworden. Er hat gegen den "schlechtesten Kandidaten, den es je gab" den Kürzeren gezogen. Was Donald Trump jetzt noch tun kann.

Der gewählte US-Präsident Joe Biden will das gespaltene Land einen und den Respekt für die Vereinigten Staaten in der Welt zurückgewinnen. "Ich verspreche, ein Präsident zu sein, der danach strebt, nicht zu spalten, sondern zu einen", sagte Biden am Samstagabend in seiner Siegesrede in seinem Wohnort Wilmington im Bundesstaat Delaware. Amtsinhaber Donald Trump erkannte Bidens Erfolg indes nicht an und sprach erneut von Betrug.

Joe Biden hat mehr Stimmen als jeder andere US-Präsident bisher bekommen. Aber von wem? Ein erster Blick auf das Wahlverhalten einzelner Gruppen.

24.700 Tweets. Bis August 22.247 falsche oder irreführende Aussagen. Ein permanenter Ausnahmezustand - doch nun neigt sich die Zeit des Donald Trump in Weißen Haus ihrem Ende zu.

Der Demokrat ist im Wahlkampf als Versöhner aufgetreten. Den werden die USA mehr denn je brauchen.

Privat wie politisch kann Joe Biden seit Jahrzehnten auf seine zweite Ehefrau Jill zählen.

Kamala Harris könnte nicht stärker im Gegensatz zum Vizepräsidenten Mike Pence stehen. Sie ist eine Frau, sie ist schwarz. Sie bezeichnet sich als progressiv - und sie gilt nicht als ideologisch.

Lange musste Joe Biden auf diesen Moment warten. Beim dritten Anlauf hat es geklappt: Er wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Es ist die Krönung einer langen Politikerkarriere.

Joe Biden will die Nation vereinen. Auch sein Lager wird sich bewegen müssen.

Donald Trump glaubt seine Niederlage durch einen Stopp der Stimmenauszählung verhindern zu können. Genauso glaubt er, die Pandemie würde verschwinden, wenn niemand mehr getestet wird.

Jetzt zählt ihre Stimme: Am 14. Dezember bestimmen die Wahlleute den Präsidenten.

Donald Trump geht es ausschließlich um sich selbst. Als Präsident lebt er die Umkehrung der Frage, die sein Amtsvorgänger John F. Kennedy einst stellte: Frag nicht, was du für dein Land tun kannst - frag, was dein Land für dich tun kann.

Warum es für die Demokraten bestenfalls ein Gleichstand wird - und die Entscheidung darüber erst im Jänner nächsten Jahres fällt.

In den USA steht immer noch nicht fest, wer der nächste Präsident ist. Die aufgeheizte Stimmung entlädt sich auch in den sozialen Medien. Eine Zusammenschau der besten Reaktionen auf Twitter.

Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die mögliche Wahlniederlage von US-Präsident Donald Trump für eine späte Retourkutsche auf dessen Lieblingsmedium Twitter genutzt.

Ein demokratisches System kommt auch mit einer Wahlanfechtung zurande. Amerikas Institutionen sind dafür stark genug.

Die USA sind in zwei Stämme zerfallen. Daran würde auch der versöhnliche Ton des Joe Biden nichts ändern.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich auf eine umgehende Rückkehr der USA in das Pariser Klimaabkommen nach seinem Amtsantritt festgelegt. "Heute hat die Trump-Regierung offiziell das Pariser Klimaabkommen verlassen. Und in genau 77 Tagen wird eine Biden-Regierung ihm wieder beitreten", schrieb Biden am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter mit Blick auf den 20. Jänner 2021, an dem der künftige US-Präsident sein Amt antritt.

Warum liegt der Schlüssel zum Erfolg nur in den Swing States? Und wieso sind die Vororte so wichtig? US-Experte Reinhard Heinisch kennt Antworten.

Joe Bidens deutlicher Sieg ist ausgeblieben. Ein Grund dafür ist, dass Donald Trumps Werben um die Latinos gewirkt hat.

Bei den Kongresswahlen in den USA konnten die Demokraten Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen. Zugleich erlitten sie nach viel Euphorie einen schweren Dämpfer beim Kampf um den Senat. Mehrere republikanische Senatoren, die als Wackelkandidaten galten, konnten ihre Sitze verteidigen. Bei den noch ausstehenden offenen Rennen haben die Republikaner gute Chancen, eine Mehrheit von 51 der 100 Mandate zu erreichen.

Amerika wählt. Eine erste Bewertung des profunden Amerika-Kenners Reinhard Heinisch. Schafft Donald Trump einen zweiten Sieg oder zieht Joe Biden ins Weiße Haus ein? Und was bedeutet das für die kommenden vier Jahre?

Die Straßen der Stadt, die sprichwörtlich nie schläft, waren am Wahltag wie leer gefegt. Viele befürchteten Unruhen und Ausschreitungen. Doch selbst vor dem Trump Tower blieb es ruhig. Ein Streifzug durch New York am Wahltag.

Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in den USA sind nach dem Wahltag äußerst knapp. Beste Voraussetzungen für das Alptraum-Szenario, das viele befürchteten: Chaos, Gewalt und Wahlanfechtungen.

Donald Trump und Joe Biden liefern sich bei den Präsidentschaftswahlen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der Wahlnacht wird kein Ergebnis mehr erwartet. Alles hängt nun am Ausgang der Wahlen in den Staaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania. Die Auszählung kann sich noch Tage hinziehen.

Beide Präsidentschaftskandidaten haben schon vor der Abstimmung große Teams von Anwälten angeheuert, um möglichem Wahlbetrug nachzugehen. Aber nicht nur das lässt Anfechtungen befürchten.

Selten war eine US-Wahl so umkämpft wie diese. Das Land hat sich mitten in der Coronapandemie zum Tag der Präsidentschaftswahl gezittert.

Das Auseinanderdriften der Gesellschaft in den Vereinigten Staaten hat sich über Jahrzehnte aufgebaut.

Roosevelt ließ ein Hallenbad errichten, Nixon forderte eine Bowlingbahn, Obama wollte einen Basketballplatz - und Trump drei Fernseher im Schlafzimmer. Jeder US-Präsident hinterließ seine Spuren im Weißen Haus.

Wenn sich ein Paar nichts mehr zu sagen hat, geht hoffentlich jeder seines Weges. Was aber macht ein ganzes Land?

Wann sind erste Ergebnisse zu erwarten? Welche Bundesstaaten entscheiden über den Wahlausgang? Und wie funktioniert die Wahl überhaupt? Die Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen zur US-Wahl.

In Trumps Heimatstadt liegt kurz vor der Wahl Anspannung in der Luft. Viele New Yorker haben Angst vor Krawallen in der Wahlnacht.

Es sind nur noch wenige Stunden, bis in den USA ein Präsident gewählt wird. Die Spannung ist groß: Wer hat die besseren Chancen? Und was passiert, wenn US-Präsident Donald Trump eine knappe Niederlage nicht anerkennt? Der Salzburger Politikwissenschafter und Amerika-Kenner Reinhard Heinisch gibt im Video die Antworten dazu.

Weltpolitik geht nicht ohne die USA. Aber auch für das kleine Österreich macht es einen Unterschied, wer in Washington regiert.

Donald Trump und Joe Biden touren durch die 14 Swing States und bieten fundamental entgegengesetzte Visionen für Amerika an.

Die Anhänger von Donald Trump und Joe Biden betrachten den Sieg der jeweils anderen Seite als existenzielle Gefahr.

Donald Trump kann diese Wahl immer noch gewinnen, trotz aller Verfehlungen und Ungeheuerlichkeiten. Warum seine Wähler zu ihm halten.

Der Nahe Osten blickt gespannt auf die Wahl in den USA. Vor allem für den Kronprinzen von Saudi-Arabien wäre ein Machtwechsel schlecht.

Vor den Präsidentschaftswahlen in den USA gibt es in Russland viel Spott und eine pessimistische Debatte: Ist Donald Trump oder Joe Biden das kleinere Übel?

Eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl hat der frühere Amtsinhaber Barack Obama die Anhänger seiner Demokratischen Partei eindringlich zur Stimmabgabe aufgerufen. "Es ist noch eine Woche bis zur wichtigsten Wahl unseres Lebens", sagte der Parteifreund von Präsidentschaftskandidat Joe Biden am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt in Orlando im Bundesstaat Florida. Die Wähler dürften nicht den Fehler der letzten Wahl wiederholen und "faul" sein.

Vor knapp vier Jahren zog Donald Trump ins Weiße Haus ein. Er hatte den Amerikanern viele Versprechen gemacht: eine Mauer, eine boomende Wirtschaft oder neue Handelsverträge. Was hat er gehalten, was nicht?

Im Weißen Haus grassiert das Virus weiter. Betroffen sind mehrere Mitarbeiter des Vizepräsidenten.

Die Amerikaner und ihr veraltetes Wahlrecht. Was wäre, wenn Kongress und Bundesstaaten das alte Wahlmänner-System abgeschafft hätten?

Dass einer der Kandidaten das Wahlergebnis nicht anerkennen könnte, hält Trevor Traina für ausgeschlossen.

Donald Trump hat mit seiner bizarren Persönlichkeit vieles verdeckt. Doch eine grundsätzliche Neuorientierung Amerikas ist auch ohne sein Zutun in Gang.

Die Rolle der Wirtschaft im US-Wahlkampf. Unter demokratischen Präsidenten läuft die US-Wirtschaft besser. Die Gründe sind unklar.

In Amerikas Vororten wird die Wahl entschieden. Vor allem eine Wählergruppe könnte das Zünglein an der Waage sein: weiße Frauen aus Suburbia. Doch die laufen Donald Trump in Scharen davon.

2016 gewann Donald Trump mit einem hauchdünnen Vorsprung. Entscheidend sind die ländlichen Gebiete.

Unter Donald Trump ist das Verhältnis zwischen den USA und China erkaltet. Und dennoch steckt in seiner Wiederwahl für Peking eine große Chance.

Nicht die genaue Abbildung des Wählerwillens, sondern ein klares Ergebnis war den Gründervätern ein Anliegen.

90 Minuten gähnende Langeweile - von der einzigen Debatte zwischen den Vizepräsidentschaftskandidaten in Utah bleiben eine schwarze Fliege, ein gerötetes Auge des Vizepräsidenten und durchsichtige Trennscheiben in Erinnerung.

In der einzigen TV-Debatte der Vizekandidaten vor der US-Präsidentenwahl hat Kandidatin Kamala Harris das Coronavirus zu einem zentralen Thema gemacht. Für Erheiterung sorgte ein ungebetener Gast auf dem Scheitel des Vizepräsidenten.

Der US-amerikanische Präsident will nicht krank sein. Doch das Coronavirus lässt sich nicht feuern. Es lässt sich auch nicht einschüchtern, mit Klagen überziehen, beleidigen oder einfach wegreden.

Das war keine Präsidentschaftsdebatte, sondern ein Blick zurück nach vorn in ein autokratisches Amerika, wie es sich Donald Trump vorstellt. Wie in den vergangenen dreieinhalb Jahren im Weißen Haus hielt sich der Präsident in den 90 Minuten von Cleveland nicht an eine einzige Regel. Stattdessen versuchte er, alle Anwesenden mundtot zu machen.

Wenige Stunden vor dem ersten TV-Duell im US-Präsidialwahlkampf hat der demokratische Herausforderer Joe Biden die Kontroverse über die Finanzen von Amtsinhaber Donald Trump befeuert. Biden und seine Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin, Kamala Harris, veröffentlichten am Dienstag ihre Steuererklärungen für 2019. Das Wahlkampf-Team der Demokraten forderte Trump auf, mit der eigenen Erklärung nachzuziehen. Die erste TV-Debatte in der Stadt Cleveland beginnt um 3.00 MESZ.

Die verstorbene US-Richterin Ruth Bader Ginsburg war eine Ikone der Liberalen. Für ihren Platz am Supreme Court nominiert Donald Trump mit Amy Coney Barrett nun eine Erzkonservative.

In Umfragen führt der demokratische Kandidat für die Präsidentschaftswahlen. Doch Vorsicht ist geboten.

Der amtierende Präsident Donald Trump holt auf. Ein Stimmungsumschwung scheint möglich. Zwei Wählergruppen sind von besonderer Bedeutung.

Donald Trumps Kandidatenrede vor dem Weißen Haus lieferte das beste Argument, ihm eine zweite Amtszeit zu verweigern.

Donald Trumps Kandidatenrede markierte Donnerstagnacht den Schlusspunkt des Parteitags der Republikaner. Im Publikum saßen prominente Anhänger der konspirativen QAnon-Bewegung.

Vizepräsident Mike Pence entwirft in seiner Kandidatenrede auf dem virtuellen Parteitag der Republikaner eine "alternative Realität" der Trump-Jahre im Weißen Haus. Die dreifache Jahrhundertkrise findet bestenfalls am Rande Erwähnung.