Hofmann (Papiermüller)

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Die Familie Hofmann war eine namhafte Bürgerfamilie, die durch fünf Generationen und eineinhalb Jahrhunderte die Betreiber der Lengfeldener Papiermühle stellte.

Die Papiermüller von Lengfelden

Stammfolge

Als Papiermüller folgte jeweils der Sohn dem Vater (wenn auch aus Altersgründen nicht immer unmittelbar):

Franz Anton Paul Hofmann verkaufte die Papiermühle 1852 an seinen Neffen (den Sohn seiner Schwester Elisabeth) Josef Anton Rauchenbichler von Rauchenbühl.

Hofmann-Papier und die Mozarts

Die Familie Mozart verwendete gerne Papier aus der Hofmannschen Papiermühle, was für die musikhistorische Forschung von Interesse ist. ZB ist für die Zuschreibung von Kompositionen zu Leopold Mozart ein Kriterium die Verwendung von Papier mit einem Wasserzeichen, das die Initialen „I  S H“ (Johann Sigismund Hofmann) samt Abbildung „Wilder Mann mit Keule im gekrönten Wappen“ zeigt. Dieses Wasserzeichen tritt in den meisten der als authentisch geltenden Materialien Leopold Mozartscher Kompositionen Salzburger Provenienz auf.[1]

Die Bierbräuer zu Ursprung

Stammfolge

Aus der Ehe von Franz Anton I. (* 1755; † 1832), Papiermüller in Lengfelden, mit Elisabeth Purtscher von Lowenstein stammte der Sohn Sigmund (I.). Er erlernte zunächst den Beruf des Vaters, dann aber auch den Beruf des Bräuers in Mondsee. 1815 pachtete er das Bräuhaus und die Meierei in Ursprung. Am 23. März 1823 kaufte er schließlich das Gut Ursprung von Johann Nepomuk von Rehlingen;

Quellen

Einzelnachweise

  1. Christian Broy, Neu aufgefundene Quellen Leopold Mozart’scher Werke in Schloss Wolfegg. Anlässlich der Erstausgabe der Sinfonien D27-D29 in der Reihe Documenta Augustana Musica, Band 5. In: Leopold-Mozart-Nachrichten der Internationalen Leopold Mozart Gesellschaft e.V. (ILMG) 8/2008.