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Geschichte der Stadt Salzburg

(Weitergeleitet von Geschichte Stadt Salzburg)
Salzburg von Norden, 1643, Federzeichnung in Braun, 16,2 x 90,7 cm (Ausschnitt)
Philipp Harpff, Ansicht der gesamten Stadt, 1643
Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst Kopie des Planes von Johann Balthasar Probst von 1710
Franz Kulstrunk: Die Stadt Salzburg im Jahre 1916

Die Geschichte der Stadt Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Von der Steinzeit bis zur Römerzeit

Älteste Spuren der Besiedlung im heutigen Stadtgebiet gibt es auf dem Rainberg und dem Hellbrunner Berg. Spuren der Kelten finden sich im Land bereits aus der Zeit von etwa 450 v. Chr. Die Kelten waren es auch, die mit der Salzgewinnung am Dürrnberg begannen. Um 15. v. Chr. wurden sie dann endgültig von den aus dem Süden vorrückenden Römern besiegt und assimiliert.

Von der Römerzeit bis zur Völkerwanderung

Während der römischen Besiedlung der Provinz Noricum, wahrscheinlich aber schon früher, trug die Stadt Salzburg die Bezeichnung Iuvavum. In Iuvavum entstanden im 1. und 2. Jahrhundert nach Christus großzügige Plätze und an der heutigen Kaigasse ein imposanter Tempelbau zu Ehren des Gottes der Heilkunst, Asklepios. Die luxuriösen Bürgerhäuser im Bereich um den heutigen Dom waren mit prachtvollen Mosaiken ausgestattet, verfügten über komfortable Warmluftheizungen (Hypokausten) und mehrteilige Badeanlagen. Eine römische Amphore, die auf dem Mozartplatz gefunden wurde, enthielt Reste von 24 verschiedenen Meeresfischen und einigen Krebsarten. Von der heutigen Residenz bis zum Bürgerspital St. Blasius‎‎ erstreckte sich ein ausgedehntes Handwerkerviertel, in dem unter anderem Tongeschirr, Ziegel und Mosaiken produziert wurden. Der Festungsberg war von einem starken Wehrbau bekrönt. Im Verlauf umfangreicher Grabungen konnte eine Mauer aus der Zeit des Kaisers Aurelian freigelegt werden.

Als die Stadt Salzburg 1861 ihrem größten Sohn, Wolfgang Amadé Mozart, ein Denkmal setzte, stieß man beim Ausheben des Fundaments am Mozartplatz auf drei übereinander liegende Mosaikböden, von denen der oberste aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. die folgende, nur zum Teil erhaltene Inschrift trug: "Hier wohnt das Glück, nichts Böses soll Zutritt finden". Obwohl es Aufzeichnungen von diesem Mosaik gibt, ist es unauffindbar verschollen.

Damals allerdings waren Stadt und Land längst vom Glück und der wirtschaftlichen Blüte verlassen. Im Markomannenkrieg um 170 n. Chr. war Iuvavum völlig zerstört und anschließend nur in verkleinertem Umfang wieder aufgebaut worden. Seit dem 3. Jahrhundert bildeten germanische Stämme, besonders die Alamannen, eine ständige Bedrohung. Zunächst wurden die Gutshöfe auf dem Lande aufgegeben, im 5. Jahrhundert verödeten auch Teile von Iuvavum. Als der hl. Severin um 470 an die Salzach kam, hatte sich die Bevölkerung von Cucullis (Kuchl) wieder auf die befestigte Höhe des Georgenberges zurückgezogen, die sie am Beginn der römischen Herrschaft verlassen musste. In Iuvavum fand Severin zwar eine blühende Christengemeinde und ein Kloster, bald darauf aber wurde die Stadt am Salzachufer aufgegeben. Die Reste der romanischen Bevölkerung, die „Iuvavenser“, zogen sich auf die befestigten Höhen des Festungs- und des Nonnbergs zurück, wo sie die beiden "dunklen Jahrhunderte" der Völkerwanderung überdauerten.

Von der Völkerwanderung zur Romanik

Der Salzburger Gründerheilige und Landespatron Rupert von Worms, der einer vornehmen fränkischen Adelssippe entstammte, war gegen Ende des 7. Jahrhundert Bischof von Worms. Der Gegensatz zu den neuen Machthabern, den karolingischen Hausmeiern, veranlasste ihn, einer Einladung des Baiernherzogs Theodo zu folgen. Nach einem Aufenthalt in Regensburg und einer vergeblichen Missionsreise an die Awarengrenze erhielt er um das Jahr 696 von Herzog Theodo die Reste der alten Römerstadt Iuvavum übertragen. Dort residierte im Bereich des Festungsbergs in der Salzpurch der Herzogssohn und Mitregent Theodbert, und im Bereich der Altstadt hatten sich bayerische Siedler niedergelassen.

Rupert gründete mit Hilfe der romanischen Restbevölkerung das Kloster St. Peter, wobei er an ältere, noch lebendige kultische Traditionen anknüpfen konnte. Für die Mönche errichtete er eine stattliche Kirche, die wohl an der Stelle des heutigen Doms stand. Im Auftrag Theodos weihte er 713/15 das adelige Damenstift auf dem Nonnberg, das der Herzog als „Hauskloster“ seiner Familie errichtet und reich ausgestattet hatte. Als erste Äbtissin setzte Rupert seine Verwandte Erintrudis ein, die er aus seiner fränkischen Heimat nach Salzburg geholt hatte.

739 wurde Salzburg Sitz eines Bischofs, 798 Erzbistum und zur Metropole der Kirchenprovinz Bayern.

Name Salzburg taucht erstmals auf

Ein Bistum in Salzburg hatte erst der hl. Bonifatius 739 im Auftrag des Papstes eingerichtet. Der deutsche Name Salzburg anstelle von Iuvavum wird in der um 770 verfassten Lebensbeschreibung des hl. Bonifatius erstmals genannt. Der Name ist abgeleitet vom Salz der Solequellen von Reichenhall, die Herzog Theodo an Rupert geschenkt hatte, und von der Burg auf dem Festungsberg. Unter dem gelehrten Abt und Bischof Virgil (746/47784), der aus Irland stammte, erlebte Salzburg eine erste große Blüte.

Die Stadt Salzburg wurde zu einem Zentrum der Kunst, Kultur und Literatur. In Salzburger Werkstätten entstanden Meisterwerke der Goldschmiedekunst, darunter der Tassilokelch für das Benediktinerstift in Kremsmünster, und mit dem prachtvollen Evangeliar des Angelsachsen Cutbercht begann die große Zeit der Salzburger Buchmalerei. Virgil errichtete einen fünfschiffigen Virgilianische Dom von so imposanten Ausmaßen, dass dahinter der Einfluss Herzog Tassilos III. von Bayern vermutet wurde; er habe dieses Gotteshaus als Krönungskirche für das von ihm erstrebte Königtum konzipiert.

Virgil ließ die Gebeine des Rupert von Worms zunächst aus Worms in die Stiftskirche St. Peter überführen und dann zur Domweihe 774 in seinen neuen Dom und sicherte damit das Andenken an den fast vergessenen Gründerheiligen. Rupert wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Schutzpatron und zum Landesheiligen von Salzburg. Als Vermächtnis hat Virgil das berühmte Verbrüderungsbuch von St. Peter hinterlassen, das in seinem Todesjahr 784 entstand und in St. Peter verwahrt wird.

Die Keimzelle der befand sich im Bereich des heutigen Waagplatzes, wo sich eine Pfalz und die Bischofsburg befanden.

Kaiser Otto III. verlieh 996 Erzbischof Hartwig das Recht, in Salzburg einen täglichen öffentlichen Markt abzuhalten, davon einen Zoll einzuheben und Silbermünzen nach Regensburger Gewicht, die "Salzburger Pfennige", in der Salzburger Münze zu prägen. Damit wurde die Entwicklung Salzburgs zur Stadt eingeleitet. Am Beginn des 12. Jahrhunderts waren mit einem Stadtrichter, mit Bürgern und einer Bürgerzeche sowie mit massiven Stadtmauern die wichtigsten Kennzeichen einer mittelalterlichen Stadt gegeben. Salzburg war die mit Abstand älteste Stadt auf dem Boden des heutigen Österreich.

Wann wurde Salzburg zur Stadt erhoben?

Das genaue Jahr der Stadterhebung ist nicht bekannt. Man geht davon aus, dass Salzburg aufgrund der wesentlichen Merkmale einer Stadt (Befestigung mit Mauern und Toren, Verteidigungspflicht der Bürger, die vorangegangene Markterhebung, ein persönlich freies Bürgertum, bürgerliche Selbstverwaltung, ein schriftliches Stadtrecht, Führung von Hoheitszeichen wie Wappen und Siegel sowie die Bezeichnung als Stadt in Urkunden) zwischen 996 (Markterhebung) und dem Beginn des 12. Jahrhunderts (häufige Nennung von Stadtbürgern) zur Stadt erhoben wurde. Bischofssitze galten in dieser Zeit als Solche vielfach als Städte. Das älteste Stadtsiegel ist an einer Urkunde des Jahres 1249 überliefert, das erste schriftliche Stadtrecht ist 1287 nachgewiesen (vorher wurde es nur mündlich weitergeben)[1].

Mittelalter

Als es zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Papst Alexander III. zu einem schweren Zerwürfnis kam, wurden die Salzburger Erzbischöfe erneut zu Führern der päpstlichen Partei im Reich. Barbarossa verhängte 1166 über seinen Onkel, Erzbischof Konrad II. von Babenberg, die Reichsacht, und ein Jahr später fiel die Stadt Salzburg einem verheerenden Brand zum Opfer, den angeblich die Grafen von Plain als kaiserliche Parteigänger gelegt hatten. Der Kaiser nahm 1169 Salzburg unter seine direkte Verwaltung und ließ 1174 seinen Neffen, Erzbischof Adalbert III., absetzen.

Erst nach dem Frieden von Venedig 1177 konnte Konrad III. von Wittelsbach, der erste Kardinal in Salzburg, mit dem Wiederaufbau beginnen.

Der 11791198 errichtete romanische Konradinischer Dom zählte zu den größten und schönsten Kirchenbauten nördlich der Alpen. Von einem trotz der Kriegseinwirkungen ungebrochenen künstlerischen Schaffen zeugen Meisterwerke der Goldschmiedekunst wie der "Ministerialenkelch" aus St. Peter und das prachtvolle Antiphonar als Höhepunkt mittelalterlicher Buchmalerei.

Auf dem Gebiet der Salzproduktion und des Salzhandels überschnitten sich die Interessen der Salzburger Erzbischöfe und der Bayernherzöge. Der Konkurrenzkampf um die wirtschaftliche und politische Vormachtstellung begann früh und wurde mit aller Härte ausgetragen. Als sich die Bürger von Reichenhall weigerten, den Salzzehent zu zahlen, lies 1196 Erzbischof Adalbert III. die Stadt Reichenhall samt Häusern, Salinen und Kirchen, ausgenommen das Kloster St. Zeno, niederbrennen. Reichenhall wendete sich den Bayern zu und der Kampf ging weiter. 1200 und 1203 wurde im Gegenzug die Stadt Salzburg gebrandschatzt.

Um Recht und Glauben

Als Erzbischof Rudolf I. von Hohenegg 1287 den Streit zwischen den alteingesessenen Salzburger Bürgern und zugezogenen Neureichen im Sühnebrief schlichtete, verlieh er der Stadt ein erstes schriftliches Stadtrecht.

Das Bürgertum vermochte sich erfolgreich in den Handel zwischen Venedig und den süddeutschen Reichsstädten Nürnberg, Regensburg und Augsburg einzuschalten. Im Spätmittelalter standen Salzburger Kaufleute im Venedighandel an zweiter Stelle hinter den Nürnbergern und engagierten sich außerdem auf den Märkten in Linz und im Handel entlang der Donau nach Wien. Handwerk und Gewerbe in der Stadt blühten.

Der Reichtum des Bürgertums kam in bedeutenden Bauten zum Ausdruck: Hans Stetheimer und Stefan Krumenauer schufen im Auftrag der Bürgerschaft den prachtvollen Hallenchor der Stadtpfarrkirche (der heutigen Franziskanerkirche), der 1452 geweiht wurde. Ihn schmückte einst der größte Flügelaltar der Spätgotik. Der Bildschnitzer Michael Pacher aus Bruneck in Südtirol hatte 1484 von Salzburger Kaufleuten den Auftrag zu diesem monumentalen Werk erhalten. Die gotische Madonna des Pacher-Altars, die Fischer von Erlach in das Zentrum seines barocken Hochaltars gestellt hat, lässt heute noch die Qualität dieses verlorenen Meisterwerks nachempfinden.

Bürgerschaft drängt auf Einfluss

Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Fürsterzbischof Bernhard von Rohr in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh 1481 der Stadt im Ratsbrief das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie "dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen".

Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach (14951519) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem Gastmahl am 23. Jänner 1511, nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des Ratsbriefs und aller Privilegien. Erneute Freiheitsregungen der Bürgerschaft unterdrückte Kardinal Matthäus Lang im "Lateinischen Krieg" 1523 mit dem Einsatz von Söldnern. Die 1524 erlassene "Stadt- und Polizeiordnung" sicherte die absolute Stadtherrschaft des Fürsterzbischofs bis zum Ende des geistlichen Staates (1803).

Der Aufstand der Bauern

Als sich 1525 Bauern, Bürger und Bergknappen, beeinflusst von den reformatorischen Ideen Martin Luthers, gegen Kardinal Matthäus Lang erhoben, scheiterte dieser Aufstand vor den Mauern von Hohensalzburg.

Nach Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau

Das Zeitalter Wolf Dietrichs von Raitenau

Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (15871612) ist durch seine romantische Liebesbeziehung zur schönen Bürgertochter Salome Alt, die ihm zahlreiche Kinder gebar, und durch sein tragisches Ende zum populärsten Salzburger Kirchenfürsten geworden.

Von italienischen Vorbildern beeinflusst, begann er mit dem großzügigen Umbau der verwinkelten und schmutzigen Stadt Salzburg. Durch den Abriss von über 60 Bürgerhäusern wurde Raum geschaffen für jene fünf Plätze, die nach den Vorstellungen des venezianischen Architekten Vincenzo Scamozzi das Bild der idealen Stadt prägten. Auch der durch einen Brand beschädigte Dom wurde 1598 abgerissen und sollte durch eine viel größere Kathedrale nach Plänen Scamozzis ersetzt werden. Zu sehen ist die sich verändernde Szenerie in der Altstadt auf dem Ölbild "Ein Blick auf Salzburg" von Philipp van den Bossche aus dem Jahr 1599. Es ist die älteste gemalte Stadtansicht von Salzburg.[2]

Als Wolf Dietrich wegen des Salzexports einen Salzkrieg mit Herzog Maximilian I. von Bayern begann, von diesem gefangen genommen wurde und nach fünfjähriger Gefangenschaft auf Hohensalzburg starb, war von seinen Plänen nur wenig ausgeführt worden.

Erst 1628, mitten im Dreißigjährigen Krieg, konnte der von Santino Solari aus Verna (Italien) erbaute, deutlich bescheidenere Dom geweiht werden.

Schloss Hellbrunn entsteht

Da auch der einträgliche Handel nach Venedig allmählich nachließ, ging der großzügige Bau von Schlössern und Kirchen zu Lasten der Bevölkerung. Dombaumeister Santino Solari schuf für Fürsterzbischof Markus Sittikus (16121619) das Schloss Hellbrunn und baute im Auftrag von Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron (16191653) Salzburg zur Festungsstadt um. Dank der klugen Neutralitätspolitik des Fürsterzbischofs bildete Salzburg im Dreißigjährigen Krieg eine "wehrhafte Friedensinsel" und die 1622 gegründete Universität erlebte einen raschen Aufschwung.

Fischer von Erlach kommt

Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein (16971709) berief Johann Bernhard Fischer von Erlach nach Salzburg und vollzog damit den Übergang vom bis dahin dominierenden "italienischen" zum "österreichischen" Barock. Fischer schuf in Salzburg die Dreifaltigkeitskirche, die Ursulinenkirche, die Kollegienkirche, das St. Johanns-Spital samt Kirche, das Lustschloss Kleßheim und die Pläne für den prachtvollen Mirabellgarten.

Das Schloss Mirabell hatte sein größter Konkurrent, Lukas von Hildebrandt, gebaut. Mit dem 1740 vollendeten Schloss Leopoldskron wurde der Kreis von Lustschlössern rund um die Stadt Salzburg vollendet. Der Name des Bauherrn, Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian, ist jedoch durch die Vertreibung der Protestanten 173132 verdunkelt.

Das 18. und 19. Jahrhundert

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam das Musik-Genie Wolfgang Amadé Mozart in der Stadt Salzburg zur Welt. Als sein Arbeitgeber Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach, ein verständnisvoller Förderer Mozarts, 1771 starb, fand er in seinem Nachfolger Hieronymus Graf Colloredo, einem modernen Fürst der Aufklärung, der 1772 Salzburger Fürsterzbischof wurde, keinen so verständnisvollen Fürsten mehr. Es kam zu einem Zerwürfnis mit diesem, das mit dem Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten Karl Joseph Felix Graf von Arco am 10. Mai 1781 das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof beendete und am 8. Juni zum endgültigen Bruch mit dem Fürsterzbischof führte.

Unter dem letzten regierenden Fürsterzbischof, Hieronymus Graf Colloredo (17721803), wurde Salzburg zum Zentrum der Aufklärung in Süddeutschland. Wissenschaft, Literatur und Medienwesen blühten, das Schulwesen wurde gründlich reformiert. Lorenz Hübner gab seine „Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung“ und die Salzburger Landeszeitung in Salzburg heraus und der Ruf des Naturwissenschafters Carl Ehrenbert Freiherr von Moll war so groß, dass Alexander von Humboldt sich einen ganzen Winter lang seiner Bibliothek widmete.

Die von Johann Franz Thaddäus von Kleinmayrn verfasste „Iuvavia“ leitete die moderne Geschichtsschreibung ein. Mit der traditionsreichen Hofmusik ging der durchaus musikalische aber sparsame Fürsterzbischof Colloredo deutlich strenger um als sein Vorgänger Schrattenbach. Wolfgang Amadé Mozart verließ enttäuscht seine Heimatstadt, um in Wien Karriere zu machen.

Die französischen Revolutionskriege machten die als veraltet und überholt angesehenen geistlichen Staaten zum Entschädigungsobjekt der Großmächte. Schon drei Jahre bevor im Reichsdeputationshauptschluss von Regensburg 1803 die Säkularisation Salzburgs verfügt wurde, war Colloredo aus seiner Residenzstadt geflohen. Er hat durch die beharrliche Verweigerung seines Rücktritts zwar den Fortbestand des Erzbistums Salzburg als geistlicher Institution erreicht, im Wiener Exil jedoch für das schwere Schicksal seiner früheren Untertanen kaum Verständnis gezeigt.

Vom Kurfürstentum zum Bundesland - der steinige Weg nach Österreich

Hauptartikel Salzburg unter Napoleon
Hauptartikel Kurfürstentum Salzburg
Hauptartikel Salzburg (Salzachkreis) als Teil des Königreichs Bayern
Hauptartikel Salzburg (Salzachkreis) als Teil "Österreichs ob der Enns"
Hauptartikel Herzogtum Salzburg (Kronland)

Die Franzosen in Salzburg

Hauptartikel Salzburg unter Napoleon

Nach Jahrhunderten einer konstanten geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu einem Spielball der europäischen Politik. Zwischen 12. und 14. Dezember 1800 kam es zum ersten großen Gefecht der Österreicher mit den Franzosen auf Salzburger Boden - die Schlacht am Walserfeld.

Dann bildete Salzburg zunächst mit Passau, Eichstätt und Berchtesgaden ein Kurfürstentum, mit dem Großherzog Ferdinand III. von Toskana, der Bruder von Kaiser Franz II., für den Verlust der Toskana entschädigt wurde. Aber 1804 standen erneut die Franzosen in Salzburg.

Nach positiven Anfängen der neuen Regierung, die zur Errichtung einer medizinischen Fakultät führten, fiel Salzburg schon drei Jahre später, 1806, an Österreich. Nur die exponierte Lage an der Grenze zu Bayern, einem Verbündeten Napoleons, sicherte damals den Fortbestand des Landes.

1809 wurde Salzburg zum dritten Mal von französischen Truppen besetzt. Es kam zum Freiheitskampf der Salzburger gegen die Franzosen. Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.

Salzburg unter Bayerischer Herrschaft

Hauptartikel Salzburg Teil des Königreichs Bayern

Die Machtergreifung durch den bayerischen König Max I. Joseph wurde 1810 in Salzburg freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig von Bayern, der spätere König Ludwig I. von Bayern, residierte als Generalgouverneur des Inn- und Salzachkreises im Schloss Mirabell, wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland geboren wurde.

Die Reformen des Grafen Montgelas, die auch in Salzburg durchgezogen wurden und 1810 zur Aufhebung der Benediktineruniversität in Salzburg führten, stießen jedoch auf wenig Gegenliebe. Nach den Vereinbarungen von Ried (1813) zeichnete sich für Bayern bereits der Verlust Salzburgs ab.

Nachdem schon Kurfürst Ferdinand III. von Toskana, die Franzosen und die Österreicher Kunstgegenstände, Bibliotheken und Archivalien aus Salzburg verschleppt hatten, führten die Bayern letzte Bestände fort. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen bitteren Nachgeschmack.

Der oberösterreichischen Regierung unterstellt - Salzburg verarmt und bedeutungslos

Hauptartikel Salzburg (Salzachkreis) als Teil "Österreichs ob der Enns"

Auf dem Wiener Kongress war 1816 der Übergang Salzburgs an Österreich beschlossen worden. Das völlig verschuldete und ausgeblutete Land Salzburg zierte zwar als "Herzogtum" den Titel des österreichischen Kaisers, verlor aber seine Selbständigkeit und wurde als fünfter Kreis der obderennsischen (oberösterreichischen) Landesregierung in Linz unterstellt. Mit dem Verlust der Residenz wanderten die Hofbediensteten und Beamten ab, die Bevölkerung der Stadt ging von 16 000 Bewohnern auf weniger als 12 000 zurück. Lustschlösser und Paläste verödeten und 1818 legte ein Brand den Stadtteil am rechten Salzachufer samt dem Schloss Mirabell in Schutt und Asche. Nach Missernten in den Jahren 1814 bis 1816 forderte eine große Hungersnot zahlreiche Todesopfer unter der Bevölkerung.

Am 24. Dezember 1818 bat der Hilfspriester in der Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf Joseph Mohr den dortigen Organisten Franz Xaver Gruber, er möge doch noch schnell eine Melodie zu seinem Lied Stille Nacht! Heilige Nacht! komponieren - bei oder nach der Weihnachtsmette am selben Tag wurde es dann uraufgeführt.

Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand also unter keinem guten Stern. Die zentralistische Verwaltung des riesigen Kaiserstaates hatte ihrerseits für ein kleines Gebiet wie Salzburg kein Verständnis. Alle Bitten der Bürgerschaft um Wiederherstellung des Landes und der Landschaft, um Gewährung einer eigenen Landesregierung, um die Residenz eines kaiserlichen Prinzen in Salzburg und um Wiedererrichtung der Universität verhallten ungehört, ebenso die Klagen, dass Salzburg "zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken" sei.

Die Armut der Bevölkerung nahm zu und die intensive polizeiliche Überwachung und Bespitzelung in der Zeit des Vormärz (1816 bis 1848) unterdrückte alle politischen Regungen. Das Bürgertum zog sich ins biedermeierliche Privatleben zurück und die Bevölkerung in Stadt und Land versank in tiefe Apathie und Hoffnungslosigkeit.

"Auf den Straßen und Plätzen der Stadt, deren es viele und schöne gibt, wächst Gras, so wenig werden sie betreten" schrieb Franz Schubert anlässlich seines Besuchs in Salzburg 1837.

Salzburg kämpft sich zurück

Hauptartikel: Herzogtum Salzburg (Kronland)

Erst die Aktivitäten des aus Tirol stammenden Advokaten Dr. Alois Fischer, der später Landeschef von Oberösterreich wurde, und das Revolutionsjahr 1848 führten zu einem Umschwung. Salzburg wurde zu einem Kronland der Monarchie und erhielt – verzögert durch die Ära des Neoabsolutismus – 1860/61 eigene Landesbehörden und Landstände.

Übergeordnete Behörden wie die Bundesbahndirektion, das Oberlandesgericht und die Post- und Telegraphendirektion für Salzburg, die ihren Sitz in Linz hatten bzw. noch haben, erinnerten lange an die Zeit als fünfter Kreis von Oberösterreich, die von den Salzburgern als tiefe Erniedrigung empfunden wurde. Der Weg nach Österreich war steinig und entbehrungsreich!

Die Stadterweiterung der Gründerzeit

Die Eröffnung der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn im Jahr 1860, die Salzburg mit Wien und München verband, führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Als Kaiser Franz Joseph I. im selben Jahr Salzburg als Festung aufließ und die Bastionen, die bis dahin die Stadt wie ein Korsett eingeschnürt hatten, der Bürgerschaft schenkte, setzte ein zunehmender Bauboom ein.

Die Grundlinien für die Stadterweiterung wurden 1861 in mehreren Varianten von einem Planungs-Ko­mi­tee erörtert. In der Sitzung vom 30. November einigte man sich auf die Plan-Skizze von Rudolf Bayer, nach welcher Salzburg nicht den Charakter einer großen Residenz- oder Fabrikstadt, sondern einer Saisonstadt anstreben sollte.[3][4] Die Plan-Skizze war 1882 Gegenstand einer lebhaften öffentlichen Diskussion. [5][6][7][8][9][10] Im Juni 1862 überließ die Stadt Salzburg zur Regulierung der Salzach den Bauunternehmern Carl Andeßner und dem Eisenbahn-Bauunternehmer Karl Freiherr von Schwarz vertraglich das Areal zwischen der Stadtbrücke und der Eisenbahnbrücke,[11] wodurch dort die bauliche Entwicklung mit Villen entlang dem neuen 'Elisabeth-Damm' und der neuen 'Rudolf-Straße' am rechten Salzachufer praktisch festgelegt war. Karl Freiherr von Schwarz legte dem Gemeinderat in der Folge auch für den Teil östlich von Schloss Mirabell einen neuen Plan vor, wodurch in der Neustadt die typische Straßengliederung in Form von parallelen und rechtwinkelig angeordneten Straßen innerhalb und außerhalb des Bogens der ehemaligen Stadtbefestigungen festgelegt wurde.[12]

Das bürgerliche Selbstbewusstsein kam in großen Festen und in zahlreichen Vereinsgründungen, darunter der Internationalen Stiftung Mozarteum (1880) zum Ausdruck.

Seit 1870 formierten sich die politischen Parteien, unter denen die Konservativen und die Liberalen dominierten. Der Liberalismus alter Prägung wurde jedoch am Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend von einem radikalen Deutschnationalismus und Antisemitismus abgelöst.

Das 20. Jahrhundert

An der Grenze zu Deutschland - Salzburg im 20. Jahrhundert

Im Ersten Weltkrieg leistete Salzburg einen hohen Blutzoll. Von 49 000 Soldaten, die das Land stellte, fanden 6 000 den Tod. Zu ihnen zählte auch der Dichter Georg Trakl, der 1914 im Lazarett von Krakau starb. Aber bereits mitten im Krieg erfolgte 1916 in Wien die Gründung der Salzburger Festspielhaus-Gemeinde. Gegen Kriegsende kam es im September 1918 in der Landeshauptstadt zu Unruhen und Plünderungen durch eine hungrige Volksmenge. Am 7. November erklärte die Landesversammlung von Salzburg den Beitritt zum Staate Deutschösterreich, der später den Namen Österreich erhielt. Die Proklamation der Republik "Deutschösterreich" am 12. November deutete bereits an, dass der Zusammenschluss mit Deutschland als einzige Überlebenschance des kleinen "Restösterreich" betrachtet wurde. Am 25. November 1920 wiederholte der Salzburger Landtag in feierlicher Weise seinen Beitritt zum Bundesstaat Österreich. Eine am 29. Mai 1921 in Salzburg durchgeführte, inoffizielle Volksabstimmung über den Anschluss an Deutschland ergab 98.986 Pro-Stimmen, nur 889 Personen waren dagegen.

Zahlreiche Großprojekte werden durchgesetzt

Der christlichsoziale Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl, der von 1922 bis 1938 an der Spitze der Landesregierung stand, suchte in den schwierigen Zeiten der Weltwirtschaftskrise die Zusammenarbeit auch mit den politischen Gegnern. Für die Salzburger Festspiele, die unter der Regie von Max Reinhardt internationale Anerkennung gefunden hatten, erstellte Rehrl angesichts der finanziellen Krise 1925/26 ein Sanierungskonzept. Der Bau des Kleinen Festspielhauses 1937 bedeutete einen Höhepunkt in dieser Entwicklung. Rehrl war auch die treibende Kraft bei der Errichtung der Schmittenhöhebahn, der Großglockner Hochalpenstraße und für den Beginn der Tauernkraftwerke Kaprun

Blutiger Putschversuch der Nazis

Die tiefen politischen Gegensätze zwischen Christlichsozialen, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten, die durch das Auftreten paramilitärischer Organisationen noch verschärft wurden und fast täglich Verletzte und Todesopfer forderten, verschonten auch Salzburg nicht. Der "Februaraufstand" 1934 verlief in Salzburg zwar weitgehend ruhig, aber auch hier wurde die sozialdemokratische Parteiführung verhaftet und die Partei aufgelöst. Der Putschversuch der Nationalsozialisten am 27. Juli forderte hingegen ein Dutzend Tote, vor allem im deutschnational geprägten Flachgau mit den Hochburgen Lamprechtshausen (Putsch von Lamprechtshausen) und Seekirchen. Der christlich-soziale Ständestaat, dessen Prinzipien 19341938 auch in Salzburg durchgesetzt wurden, vermochte die Machtergreifung der Nationalsozialisten zwar zu verzögern, aber nicht zu verhindern.

Viel Jubel beim Einmarsch Hitlers

Nach dem Rücktritt der autoritären Bundesregierung unter Bundeskanzler Kurt Schuschnigg am Abend des 11. März 1938 besetzte der illegale SA-Standartenführer und technische Inspektor im städtischen Bauamt Anton Giger mit Hilfe der SA das Rathaus.

Dass der Einmarsch deutscher Truppen in Salzburg am 12. März 1938 mit besonderem Jubel begrüßt wurde, hatte mehrere Gründe. Einerseits war schon am Ende des 19. Jahrhunderts der Liberalismus von einem entschiedenen Deutschnationalismus abgelöst worden, was im Ergebnis der Volksabstimmung 1921 deutlich zum Ausdruck kam. Andererseits hatte die Arbeitsbeschaffungspolitik des NS-Regimes in dem Grenzland Salzburg, das zeitweise 32 % Arbeitslose zählte, große Hoffnungen geweckt. Hitler selbst hielt sich häufig in unmittelbarer Nachbarschaft, auf dem Berghof in Berchtesgaden, auf. Am 13. März 1938 wurde Richard Hildmann als Bürgermeister der Stadt Salzburg abgesetzt und durch Anton Giger als provisorischer regierungskommisär mit der Stadtverwaltung betraut.

Die Nationalsozialisten benannten eine Reihe von Straßen und Plätzen nach ihren Größen, die Erinnerung an ihre austrofaschistischen Vorgänger wurde dagegen getilgt. Der Dollfuß-Platz wurde noch im März 1938 in Adolf-Hitler-Platz umbenannt, der Name jedoch kurze Zeit später auf Befehl Hitlers wieder in Makartplatz geändert.

Die Volksabstimmung am 10. April brachte in Salzburg 157 595 Pro-Stimmen, nur 463 Personen wagten gegen den "Anschluss" an Deutschland zu stimmen.

Jüdische Geschäfte verwüstet

Anfangs schienen sich die großen Hoffnungen der Salzburger Bevölkerung auch zu erfüllen. Reichsautobahn, Rüstungsindustrie und Kraftwerksbau sorgten für Vollbeschäftigung. Aber bald zeigten sich auch die negativen Auswirkungen: in der "Reichskristallnacht" vom 10. zum 11. November wurden jüdische Geschäfte verwüstet und die Einrichtung der Synagoge zerstört.

US-Bomben beschädigen den Dom

Hauptartikel Bomben auf Salzburg

Den Bombenangriffen der Amerikaner, die im Oktober 1944 einsetzten, fielen in der Stadt Salzburg der Dom und 46 % der Wohnobjekte zum Opfer. Die gänzliche Zerstörung konnte dadurch verhindert werden, dass der gemäßigte Gauleiter, Dr. Gustav Adolf Scheel, und der Kampfkommandant, Oberst Hans Lepperdinger, Anfang Mai 1945 die kampflose Übergabe der Stadt an amerikanische Truppen durchsetzten. In der Nachkriegszeit erhielt Salzburg, das in der amerikanischen Besatzungszone und damit im "goldenen Westen" lag, bald wieder politische und wirtschaftliche Bedeutung. Hier fanden die "Länderkonferenzen" des Jahres 1945 statt, auf denen die westlichen Bundesländer von Salzburg aus ihren Beitritt zur Regierung Renner und damit zur Zweiten Republik vollzogen. Die Salzburger Festspiele, die auch von den Nationalsozialisten sehr geschätzt worden waren, brachten bald wieder internationales Publikum in die Landeshauptstadt.

Beständiger Aufschwung beginnt

 
1972: Hans Heinrich Welser fotografierte von Bord einer "DC-9" der Austrian Airlines beim Landeanflug auf den Salzburger Flughafen die Altstadt von Salzburg mit der Festung Hohensalzburg aus der Luft.

Die Jahrzehnte der Zugehörigkeit zur Zweiten Republik bieten seit den von Hunger und Entbehrung gezeichneten ersten Nachkriegsjahren das Bild eines beständigen, ungehemmten Aufschwungs. Als wirtschaftliche und kulturelle Akzente in dieser Entwicklung sind die Gründung der Osterfestspiele, der Bau des Großen Festspielhauses, die Wiedererrichtung der Universität und die Erhebung des Mozarteums zur Hochschule hervorzuheben.

Grünlandgürtel wird festgelegt

Die negativen Auswirkungen des "Wirtschaftswunders" und des übersteigerten Fremdenverkehrs wurden vor allem in der Stadt Salzburg rechtzeitig erkannt. Ein vorbildliches Altstadterhaltungsgesetz bewahrte den alten Stadtkern vor der Verunstaltung durch Hochhäuser und stillose Geschäftsbauten. Die grüne Bewegung, die sich in der Salzburger Bürgerliste rasch und schlagkräftig formierte, setzte die Sicherung eines breiten Grünlandgürtels im Süden der Stadt durch. Diese kritische Einstellung der Bevölkerung sorgt dafür, dass es auch nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft zu keinem Ausverkauf kommt.

Das 21. Jahrhundert

Das Mozartjahr 2006 brachte einen Rekord an Zuschauern und Einnahmen, das Kleine Festspielhaus wurde umgestaltet und als Haus für Mozart neu eröffnet; das Salzburger Museum Carolino Augusteum bezog mit der Ausstellung „Viva Mozart“ seine neue Heimstätte im Gebäude der Neuen Residenz und wurde in Salzburg Museum umbenannt. 2014 entstand das DomQuartier Salzburg, das die Museen in der Alten Residenz, im Dom und das [[Museum St. Peter] mit Langem Gang in der Benediktiner-Erzabtei St. Peter miteinander verbindet.

Trotz des starken Anstiegs der Energiekosten gelang es der Salzburger Wirtschaft, die Exporte deutlich zu steigern und erstmals seit vielen Jahren die Zahl der Arbeitslosen zu senken. Salzburg kann sich jedenfalls auch in Zukunft auf seine gesunde Wirtschaft, auf seine große Geschichte und kulturelle Tradition stützen, denen es seine Spitzenposition im Westen Österreichs verdankt.

Weblinks

Quellen und Literaturtipps

Einzelnachweise

  1. derstandard.at/ "Ein Blick auf Salzburg" von Philipp van den Bossche, Ölbild, 1599
  2. Die Plan-Skizze sah auf einen neuen Platz radial verlaufende Straßenzüge vor
  3. ANNO, Salzburger Zeitung, 27. Dezember 1861: "Plan-Skizze zur Erweiterung der Stadt Salzburg"
  4. ANNO, Salzburger Zeitung, 16. Oktober 1861
  5. ANNO, Salzburger Zeitung, 26. Februar 1862
  6. ANNO, Salzburger Zeitung, 27. Februar 1862
  7. ANNO, Salzburger Zeitung, 28. Februar 1862
  8. ANNO, Salzburger Zeitung, 7. März 1862
  9. ANNO, Salzburger Zeitung, 9. April 1862
  10. ANNO, Salzburger Zeitung, 23. Juni 1862
  11. ANNO, Salzburger Zeitung, 24. Dezember 1862